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Einsatz von ERP-System optimiert Werkzeugvertrieb bei einem vielseitigen Werkzeughändler

Auf das richtige Pferd gesetzt

HSS-Bohrer, Bohrmaschinen, Bakelit-Schleifstifte oder Schweißerschutzschirme – Handwerker aller Branchen schätzen hochwertiges Werkzeug. Darüber hinaus steht die Arbeitssicherheit an oberster Stelle. Zahlreiche Werkzeughändler haben sich genau auf diese Bereiche spezialisiert und bieten vom Bohrer über Maschinen bis zum Arbeitshandschuh eine breite Palette qualitativer Produkte an. Moderner Werkzeughandel gelingt allerdings nur mit einer ebenso modernen IT-Technik: ERP (Enterprise Resource Planning) heißt das Stichwort, von dem auch die Bremer J.C. Dzierzon GmbH überzeugt ist. Seit über 25 Jahren sind die Hanseaten am Markt tätig und kennen den Vertrieb von Werkzeug, Schleifmitteln und Industriebedarf genau.

Gründer der Firma waren vor rund 26 Jahren Jochen und Ursula Dzierzon. Seitdem hat sich die Firma zu einem etablierten Fachhandel für schleiftechnische Produkte, Arbeitsschutz und rotierende Zerspanungswerkzeuge entwickelt. Frank Dzierzon, der heutige Geschäftsführer, erkannte schon früh die Bedeutung von EDV-basierter Warenwirtschaft und setzt seit 1998 mit Alphaplan eine ERP-Lösung der ebenfalls in Bremen ansässigen CVS Ingenieurgesellschaft mbH ein. „Die Software überzeugte durch eine effektive und schlichte Oberfläche sowie durch die von uns geforderte Möglichkeit, die Bedienung allein durch die Tastatur erledigen zu können. So einfach es klingt, das war jedoch ein Kriterium, an dem viele Mitbewerber scheiterten“, so Frank Dzierzon.
Nach einer nur 14 Tage dauernden Einführungsphase lief die Alphaplan-Version 97 erfolgreich im Unternehmen. Jeder Ver- und Einkaufsvorgang wurde von da an in Echtzeit gespeichert, alle Produkte wurden elektronisch erfasst und auch nach der Auslieferung registriert. Eine dadurch gewährleistete lückenlose Verfolgung der Ware hilft auch heute noch unter anderem bei eventuellen Reklamationen. Zur gesteigerten Effektivität gesellt sich ein spürbar gesunkener Zeitaufwand. Frank Dzierzon weiter: „Wir haben die vom Anruf des Kunden bis zur Lieferzeit benötigte Auftragsdurchlaufzeit halbiert. Nach Umstellung auf Alphaplan gab es positive Rückmeldungen zahlreicher Kunden in Bezug auf diese auch für sie wertvolle Zeitersparnis. Hinzu kommt, dass wir unser Papieraufkommen um etwa 70 Prozent reduzieren konnten.“
Konsumenten verlangen nach verlässlichen Produkten, die ihren Preis wert sind sowie nach einer pünktlichen Problemlösung. Genau diese Messlatte legte das Werkzeugunternehmen Dzierzon auch an ein ERP-System. Die anfänglich genutzte Alphaplan-Version erfüllte stets alle Anforderungen, dennoch kam im März 2003 die aktuelle SQL-Edition der Software zum Einsatz. Nochmals verbesserte Funktionen sowie eine zukunftssichere Systemausrichtung gaben den Ausschlag.
Alphaplan ist seit Anbeginn ein modular aufgebautes System und bietet umfassende Flexibilität. Die bei Dzierzon eingesetzten Module entsprechen strikt den betrieblichen Erfordernissen. Von Rechnungswesen über eine Paketdienstanbindung, RMA und Kalender bis hin zum Webshop finden sich zwölf Module, die den genauen Bedarf abdecken. Da nur eine Software zum Einsatz kommt, verkürzt sich die Eingewöhnungsphase der Mitarbeiter spürbar. Zudem sinkt die Bearbeitungszeit, da keine Konvertierungen oder fehleranfällige Im- oder Exportvorgänge zwischen unterschiedlichen Programmen erfolgen müssen.
Ein funktionierendes ERP-System besteht nicht nur aus reiner Software. So kommen bei Dzierzon zehn Workstations, ein Kommunikationsserver sowie ein Arbeitsserver zum Einsatz. Ergänzt wird dieses durch ein VPN-System (Virtual Private Network) für die Außendienstmitarbeiter. Sechs Netzwerkdrucker sorgen für die dennoch unerlässliche Papierkorrespondenz. Da auch das Schwesterunternehmen im nahen Stuhr/Brinkum angebunden wurde, stehen auch hier zwei Workstations sowie zwei weitere Netzwerkdrucker bereit. Die Wartung der gesamten EDV-Struktur im Hause Dzierzon ist durch einen entsprechenden Vertrag geregelt, der alle zwei Monate eine vierstündige Überprüfung vorsieht – was vollkommen ausreicht, wie sich in der Praxis herausstellte. Selbstverständlich haben eine solche Technik sowie das ERP-System ihren Preis, aber das abschließende Resumee Frank Dzierzons lautet: „Inklusive Hardware und Umstellung auf eine neue Softwareversion ist eine im unteren Drittel anzusiedelnde sechsstellige Summe zu nennen. Doch sehen wir diese Summe als eine Investition in unsere Zukunft. Ohne eine solche Software wäre unsere langfristige Existenz am Markt fraglich. Kaum ein Unternehmen kommt heute noch ohne ERP aus. Wer da aufs falsche und sogar meist kostenintensivere Pferd setzt, der kann trotz guter Produkte schnell in die Insolvenz geraten. Wir haben meiner Meinung nach auf das richtige Pferd gesetzt. Flexibilität, Erreichbarkeit und nicht zuletzt der Preis überzeugten uns. Da ist die Investition mehr als gerechtfertigt. Es mag klingen wie aus einer Werbung, aber ich kann sagen: Besser geht es nicht.“
www.dzierzon.de


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