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Voll integriert in die Prozesskette: adidas beschleunigt Produktentwicklung mit 3D-Farbdrucker

Die berühmte Nasenlänge voraus

Realistische Modelle mit farblich differenzierten Funktionszonen optimieren die Arbeit der Entwickler bei adidas. Das hessische Unternehmen 4D Concepts verhalf dem Sportschuh-Spezialisten mit dem frühen Einsatz eines 3D-Druckers sogar zu strategischen Vorteilen. Der kompakte Printer ist bei adidas heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Produktentwicklung. Er beschleunigt den Modellbau, optimiert die Designbewertung und vereinfacht die Kommunikation zwischen Technik und Management.

Der Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt wird immer kürzer. Sportschuh-Hersteller adidas setzt deshalb modernste Technologien in der Produktentwicklung ein. So werden die CAD-Zeichnungen der Konstrukteure in realistische Modelle und Prototypen verwandelt. Dazu nutzt adidas unter anderem den neuen 3D-Farbdrucker Spectrum Z510 des US-amerikanischen Herstellers ZCorporation (Boston). Das Komplettsystem wird in Deutschland von 4D Concepts angeboten und setzt hinsichtlich Schnelligkeit, Auflösung und Farbbrillanz derzeit den Standard.
In Herzogenaurach werden neue Technologien und Prozesse entwickelt und nach erfolgreicher Einführung von adidas-Kollegen in vielen Ländern übernommen. Für das Entwicklungsteam bei adidas hatte es daher strategische Bedeutung, zu den ersten Anwendern des neuen 3D-Farbdruckers zu gehören. Bei 4D Concepts konnte es schon während der Beta-Phase des Spectrum-Druckers mit der Evaluierung des neuen Systems lange vor der offiziellen Markteinführung beginnen. Dabei zeigte sich schnell: Hinsichtlich Fertigungstempo, Detailauflösung und Betriebskosten ist der neue 3D-Farbdrucker der gesamten Konkurrenz eine Nasenlänge voraus.
3D-Printer werden grundsätzlich in den frühen Stadien der Produktentstehungsphase eingesetzt, um mit der unkomplizierten Verfügbarkeit von Modellen die Formfindung und Kommunikation entscheidend zu verbessern. So auch im Hause adidas: Die Modelle aus dem Spectrum Z510 3D-Drucker dienen zur effizienten Bewertung von Designvarianten. Dabei ist der 3D-Drucker heute auf Grund der schnellen und kostengünstigen Verfügbarkeit von Farbmodellen voll integriert in die Prozesskette der Entwicklungsarbeit. Als geradezu ideal für die Sportschuh-Entwicklung erwies sich der gegenüber den kompakteren Vorgängern deutlich größere Bauraum (356 x 254 x 203 mm3) des Spectrum.
Außerdem hielt mit dem Spectrum der Farbdruck Einzug in die Entwicklungsabteilung von adidas. Waren früher nur einfarbige Prototypen möglich, so können nun mehrfarbige Modelle gefertigt werden. So lassen sich die verschiedenen Funktionszonen der Sportschuhe farblich differenziert darstellen. Das vereinfacht die Bewertung von Design und Technik erheblich. Außerdem verbessert das mehrfarbige Prototyping die interne Kommunikation.
Ein großer Pluspunkt des Spectrum Z510 ist die Kombination von hoher Baugeschwindigkeit und hoher Auflösung von 600 x 540 dpi bei Schichtdicken von nur 0,1mm. Das ermöglicht die Fertigung filigraner Modelle mit fein differenzierten Oberflächen-Strukturen und enormer Detailgenauigkeit. Dabei ist der 3D-Farbdrucker bezogen auf den größeren Bauraum mit zwei Schichten pro Minute deutlich schneller als die Vorläufermodelle. Zur Anfertigung einer mehrfarbigen Turnschuhsohle mit den Maßen 290 x 82 x 40 mm3 benötigt er beispielsweise lediglich eine Stunde und 45 Minuten.
Der Spectrum Z510 arbeitet nach dem generativen Schichtbauverfahren mit einem Mineralpulverwerkstoff. Da der Druckprozess auf der Tintenstrahltechnik von Hewlett Packard basiert, kommen handelsübliche HP-Druckköpfe zum Einsatz. Auf Stützgeometrien kann verzichtet werden und durch Infiltration lassen sich verschiedene Werkstoffprofile einstellen. Elastische Teile entstehen durch die Infiltration von PU-Materialien, Feinstrukturen durch den Einsatz eines Polymer-Compounds. Weitere Materialeigenschaften lassen sich durch Infiltration von Wachs, Polyester oder Epoxidharz realisieren.
Der 3D-Farbdruck mit dem Spectrum Z510 gehört bei adidas heute zum Alltag. Dabei überzeugt der 3D-Drucker neben seinen technologischen Pluspunkten auch durch seine Wirtschaftlichkeit. Abgerundet wird dieses Vorteilsbündel durch den Rundum-Service von 4D Concepts. Bereits seit 1998 als Vertriebs- und Servicepartner von Z Corporation tätig, verfügt 4D Concepts über langjährige Erfahrung im 3D-Printing mit einer Kundenbasis von derzeit 120 installierten Systemen. Die rasche Bereitstellung von Verbrauchsstoffen sowie kurze Reaktionszeiten bei Wartung und Kundenunterstützung stellen die hohe Verfügbarkeit des 3D-Farbprinters in der Produktentwicklung von adidas sicher.

www.4dconcepts.de


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