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… und mit neuen Features, so präsentiert LK seine Koordinaten-Messmaschinen
Die HC-90 als luftgelagerte Ständermaschine mit hohen Genauigkeiten hatte schon bisher eine einmalige Stellung auf dem Markt für Koordinaten-Messmaschinen. Die LK Group stellt nun neue Features vor, die die Einsatzmöglichkeiten nochmals erweitern. Im einzelnen sind jetzt erhöhte Genauigkeiten, Z-Achsen bis 3000 mm, eine erweiterte Temperatur-kompensation und ein neuer Scanning-Tastkopf von Renishaw mit dieser Maschine lieferbar.
Vermutlich im Oktober 2003 wird ins baden-württembergische Illmensee eine Maschine geliefert, die den Ruf genießt, die genaueste Ständermessmaschine Europas zu sein.
Im Gegensatz zu den von den Wettbewerbern meist verwendeten Rollen- oder Linearlagern sind alle Modelle aus der HG-90-Baureihe der LK Group komplett luftgelagert. Die Luftlagerung ist die Basis der hohen Genauigkeiten. Außerdem werden die Säule und der V-Arm komplett aus Keramik gefertigt, was gegenüber Stahl oder anderen Materialien zwei wesentliche Vorteile hat: Es ist extrem leicht und steif und lässt dadurch hohe Beschleunigungen und Geschwindigkeiten zu. Vektorielle Verfahrgeschwindigkeiten bis 750 mm/s belegen dies eindrucksvoll. Zudem sorgt Keramik durch seinen geringen Ausdehnungskoeffizienten für sehr gute Temperaturstabilität.
Die Maschinen der HG-90-Baureihe sind sowohl als Modelle mit integriertem Tisch, als auch als Version mit separatem Führungssystem lieferbar. Es sind Messbereiche (X/Y/Z) von 1000/400/600 mm bis 8300/1600/3000 mm, sowie in Doppelständerausführung bis 3000 mm in der V-Achse, verfügbar. Auf Wunsch sind zudem Sonder-Konfigurationen erhält-lich. Die Ständerbauweise mit horizontaler Pinole ist ideal zum automatischen Beladen oder zur Integration der Maschine in automatische Fertigungsabläufe. Ist die V-Pinole in ihrer hintersten Lage, steht der komplette Messraum ungehindert für Be- und Entladevorgänge zur Verfügung. Ein wesentliches Merkmal dieser Bauweise ist deren Fähigkeit, als Doppelständer-maschine alle sechs Seiten eines Werkstückes in einer Aufspannung messen zu können.
Das Anwendungsgebiet reicht von kritischen Komponenten aus der Luft- und Raumfahrt bis hin zu Kfz-Teilen und kompletten Karosserien. So dauert zum Beispiel die Vermessung einer Rohkarosse bei Smart in Hambach bei 1100 Einzel-Punkten lediglich 40 Minuten. LK kannfür die HG-90 zudem die komplette Peripherie liefern: Fundamentierung mit und ohne Schwingungsdämpfung, Um-hausung, Klimatisierung, Be-ladung, vollautomatische Teilezuführung oder flexible Auf- spannvorrichtungen.
Für den Vertrieb der LK Group im deutschsprachigen Raum ist Märklen Messtechnik zuständig. Das Unternehmen ist Teil der Märklen GmbH & Co. KG, einem mittel-ständischen Familienunternehmen mit rund 100 Mitarbeitern. Märklen ist seit mehr als 150 Jahren in der Ferti-gung und im Vertrieb von Werkzeugen und Maschinen tätig und zeichnet sich speziell durch ein umfangreiches Programm, exzellente Logis-tik und ein hervorragendes Dienstleistungsangebot aus.
Neben den neuen Features der HC-90-Baureihe hat Märklen Messtechnik bekannt gegeben, dass die Langer GmbH aus Illmensee eine Koordinaten-Messmaschine der HC-90-Baureihe von LK Group Ltd. bestellt hat. Mit einem Messbereich von 6300/1600/
2000 mm (X/Y/Z) und einem Grenzwert der Messunsicherheit in diesem Bereich von maximal 13,5 µm wird diese Messmaschine in „Ständerbauweise mit separatem Füh-rungssystem“ die genaueste Ständermessmaschine in Eu-ropa sein. Manfred Duelli, Bereichsleiter Qualitätssicherung bei Langer, erläutert:
„Die zunehmend steigenden Anforderungen unserer Kunden aus dem Automobilbereich bezüglich der Genauigkeit, sowie die Möglichkeit, Fehlerursachen exakter zu analysieren, veranlassten uns dazu, eine neue, hochgenaue Messmaschine anzuschaffen. Der erste „Kontakt“ mit LK kam interessanterweise in Singapur zustande, wo unsere Geschäftsführung beim Besuch eines Geschäftspartners eine ähnliche Anlage begutachtete. Märklen als deutscher Vertriebspartner von LK hat uns dann mit einem maßgeschneiderten Angebot und umfangreicher Unterstützung von der Anschaffung endgültig überzeugen können.“ Die Kosten für die Messmaschine, die voraussichtlich im Oktober 2003 ausgeliefert wird, liegen in einer Größenordnung von nahezu 400 000 Euro. Hinzu kommen noch die Kosten für eine neu erbaute Halle mit Fundamentierung und Klimatisierung.
www.maerklen.de