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Bei JRG, einem der führenden Hersteller von Wasser- und Heizungsarmaturen mit Hauptsitz in der Schweiz, spielt der
Werkzeugbau eine zentrale Rolle. Da lag nahe, auf Fräswerkzeuge des Hartmetallexperten Ceratizit umzusteigen – Favorit ist deren Produkt des Jahres 2008, MaxiMill 211, der den Einsatz noch wirtschaftlicher und übersichtlicher macht.
Die Herstellung von Armaturen bei JRG verlangt eine Vielzahl von Sonderwerkzeugen für die Zerspanung; außerdem maßgeschneiderte Haltevorrichtungen, die das Werkstück bei der Bearbeitung bombenfest in der richtigen Position fixieren und Gießformen für die hauseigene Gießerei. „Wir haben uns aus mehreren Gründen dafür entschieden, diese Sonderwerkzeuge selbst zu entwickeln und zu produzieren“, erklärt Stefan Ochsner, Leiter Werkzeugbau bei JRG. „Die entscheidenden Faktoren sind Zeit und Flexibilität. Wir haben hier alle Leute im Haus, um die Entwicklung und die Produktion von Sonderwerkzeugen rasch umzusetzen. Die Mitarbeiter kennen die Materialien, die wir bearbeiten, das Endprodukt und die Anlagen. Wir können sofort testen und die Wege sind kurz. Außerdem sind wir in der Lage, die Werkzeuge selber zu warten und bei Fertigungsproblemen sofort Einfluss zu nehmen.“, fügt er hinzu.
Die Abteilung Werkzeugbau von JRG sucht dauernd nach Optimierungsmöglichkeiten. „Wir haben uns eine gewisse Position erarbeitet, und der Druck steigt. Da müssen wir fit bleiben.“, meint Ochsner. „Wir haben uns daher zusammen mit den Ceratizit Zerspanungstechnikern die Zerspanungsprozesse angeschaut.“ Robert Denny, Verkäufer und Berater bei Utilis, dem Schweizer Vertriebspartner für Ceratizit, der die Firma schon seit 1979 betreut, weiß: „Die Aufträge im Werkzeugbau sind gekennzeichnet durch kleine Losgrößen und kurze Durchlaufzeiten. Bei den Werkzeugen selbst ist nicht viel zu holen, Schnittdaten und Standzeiten sind trotz allem ein wichtiger Faktor. Das größte Optimierungspotenzial gab es beim wirtschaftlichen Einsatz und bei der Vielfalt der Werkzeuge.“ Ochsner ergänzt: „Wir hatten zuvor eine ziemlich gewachsene Werkzeugpalette. Das führte zu viel Zeitverlust. Durch die Vielzahl an Fräskörpern und Wendeschneidplatten konnten wir auch nicht konsequent Datenblätter führen. Außerdem wurde die Beschaffung von kleinen Bestellungen bei unterschiedlichen Lieferanten allmählich ziemlich komplex und energieraubend.“
Nach Analyse der Situation arbeitete Ceratizit ein neues Werkzeugkonzept aus. Die Lösung heißt MaxiMill 211. Dazu Ochsner: „Das MaxiMill 211 Fräskonzept erfüllt all unsere Wünsche. Es ist genau das, was wir brauchen: ein vielseitig einsetzbares Werkzeug mit weichem Schnitt.“ Die Fräser von Ceratizit werden bei JRG meist zum Schruppen und Umfangfräsen verwendet. Selbst auf älteren Werkzeugmaschinen, ja sogar auf konventionellen Maschinen kann mit dem MaxiMill 211 ein hohes Spanvolumen erzeugt werden. Ochsner weiter: „Durch die hochgenaue Fertigung dieser Fräser und Wendeschneidplatten ist ein rasches Austauschen der Schneideinsätze möglich, ohne dass das Werkzeug nochmals eingestellt werden muss, dies bedeutet eine weitere Zeitersparnis. Jetzt führen wir auch Datenblätter und können unsere Erfahrungswerte im Team teilen. Somit gehören Trial and Error definitiv der Vergangenheit an. Das war eine tiefgreifende Optimierung und für mich der Beweis, dass ein gutes Werkzeug allein nicht reicht, man muss es auch anwenden können. Deshalb muss die Beratung passen.“