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Aus Ultrahöchstfestmaterial hat der Steyrer Werkzeugspezialist Weba mit der TU Graz ein neuartiges Werkzeugkonzept zur Herstellung von B-Säulen entwickelt. Daraus werden aus dem martensitischen Stahl MSW 1200 zunächst Prototypen gefertigt – erste Gespräche mit OEMs für die Serienanwendung sind bereits erfolgt.
Das innovative Konzept trägt einerseits zu einer Gewichtsreduzierung, andererseits zu einer verbesserten Crash-Sicherheit bei. „Als Technologieführer im Bereich Werkzeuge für ultrahöchstfeste Werkstoffe sehen wir die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich als Verpflichtung an“, erklärt Weba-Geschäftsführer Herbert Danzinger. In dem Forschungsprojekt entwickelte der Spezialist in der Verarbeitung von Ultrahöchstfestmaterial gemeinsam mit der TU Graz ein Werkzeug zur Herstellung von B-Säulen. Die bisherige Schwachstelle in der Fertigung – Risse im Material – wird durch das einzigartige Werkzeugkonzept zur Materialumformung besei- tigt. Die hohen Anforderungen der B-Säule bezüglich Festigkeit und Bruchdehnung werden durch den Einsatz von Bauteilen mit hochfesten Eigenschaften erfüllt. Die weba Werkzeugbau Betriebs GmbH konzentriert sich auf die Herstellung großer Stanz- und Umformwerkzeuge für höchstfeste und ultrahöchstfeste Strukturteile im Automobilbau. Die Produktion erfolgt in Österreich, Tschechien, Slowenien und Serbien. Mit 280 MitarbeiterInnen erwirtschaftete weba im Jahr 2006 einen Umsatz von 24 Mio. Euro.