java.lang.NullPointerException
Funkenerosion gilt auch bei DKW neben zerspanenden Anwendungen und professionellen Messsystemen als strategische Technologie für den Werkzeugbau. Allerdings hat sich dort nun auch das Wasserstrahlschneiden aufgrund der Präzision und Schnelligkeit etabliert.
Präzise, wiederholgenau und kostengünstig, diesen Grundsätzen sind der Werkstattleiter Rainer Scheinpflug und die Mitarbeiter der Dühlmeyer Konstruktion Werkzeug- und Formenbau (DKW) mit mehr als 50 Mitarbeitern stets verpflichtet, wenn es um den Prototypen- und anschließenden Werkzeugbau für die einzelnen Getriebekomponenten der inneren Schaltungen sowie der Parksperrensysteme geht, welche innerhalb der FSG-Automotive Gruppe in höchster Liefertreue und Qualität herzustellen geht. Natürlich ist Funkenerosion (Draht- und Senkerodieren) sowie spezielle zerspanende Anwendungen und notwendiger professioneller Messsysteme aus heutiger Sicht die strategische Technologie im Bereich Werkzeugbau. Dem zu Folge müssen Fertigungstechnologien in allen Bereichen, also auch im Werkzeugbau, immer wieder neu überdacht werden, so Rainer Scheinpflug. „Bereits beim Aufkommen der abrasiven Wasserstrahlschneidtechnologie in den jungen 90ern waren wir dabei, allerdings waren Präzision und Verlässlichkeit weit weg vom möglichen Einsatz und deren anfälligen Anwendungen“. Anfang des neuen Jahrtausends wurden sogar Probeteile bei Wasserstrahldienstleistern eingekauft, da man dieser Technologie ob der Materialschonung und anderer Vorzüge durchaus einen Stellenwert beiordnete. Allerdings hatte die notwendige Nacharbeit auf Grund der rauen Oberfläche und insbesondere des Wasserstrahlschneidkonus keinen nachhaltigen Optimierungseffekt. Zusätzlich war der Einsatz im eigenen Betrieb auch nicht denkbar, da die Emissionen die hochwertigen anderen Maschinen nachhaltig negativ beeinflusst hätten. Eine Auslagerung in eine spezielle Umgebung war aus logistischen Gründen nicht machbar. Eine Lösung erfolgte im Jahr 2006 durch den Kontakt mit der Firma Innomax, der es durch Präzision und Sauberkeit gelang, die Aufstellung einer Omax neben mehreren Charmilles Drehmaschinen zu ermöglichen. „Zunächst gaben wir verschiedenste Test- und Versuchsaufträge bei Innomax in Auftrag. Wir wollten wirklich unseren „das geht doch gar nicht Teufel“ prüfen, aber es ging, und zwar beschwerdefrei. Mittlerweile läuft unsere Omax mehr als 70 Stunden pro Woche. Das hat im Übrigen gar nichts damit zu tun, dass wir unsere Charmilles-Flotte nicht ständig modernisieren beziehungsweise erweitern. Unsere Omax hat sich in unserem Fertigungsablauf einen nicht mehr wegzudenkenden Arbeitsgang erworben.“, so Rainer Scheinpflug „Das Wasserstrahlschneiden ist aufgrund der Präzision und Schnelligkeit zu einer wichtigen Technologie in unserem Prototypenbau geworden, wozu auch die Anfertigung von Belagträgerkomponenten gehört. Diese Technologie ersetzt keinesfalls das Drahterodieren. Die Technologien ergänzen sich eben – richtig eingesetzt.“, ergänzt Rainer Scheinpflug, eine zweite Wasserstrahlschneidanlage sei bereits in Planung.