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Vertikales Präzisionszentrum in revolutionärem Design

Der Gildemeister-Konzern präsentiert sich seinen Kunden zur EMO in Hannover im Vergleich zur EMO vor zwei Jahren mit einer nochmals vergrößerten Standfläche von fast 4.000 Quadratmetern. Dabei setzt DMG in Halle 2 auch auf ein neues Messekonzept mit teils doppelstöckigen Aufbauten und Kommunikationsebenen, das den hohen Anspruch des Konzerns nach außen hin sichtbar machen und im Innenbereich eine angenehme Gesprächsatmosphäre schaffen wird. Und für Gesprächsthemen ist ausreichend gesorgt. So präsentiert beispielsweise die Deckel Maho Seebach GmbH mit der DMC 55 V linear ein neues vertikales Präzisionszentrum mit modularen Ausbaustufen bis zum 5-Achs-Simultanfräsen, das nicht nur dank seiner technischen Attribute glänzt, sondern auch durch ein neues Maschinendesign, das aufgrund seiner Wechselwirkung von Formensprache, Ergonomie und Funktionalität weit über den Werkzeugmaschinenbau hinaus als Orientierungspunkt für zukünftige Designentwicklungen wirken wird.

Mit der EMO-Weltpremiere der DMC 55 V linear setzt Deckel Maho Seebach ein deutliches Zeichen für mehr Dynamik, Qualität und Flexibilität im Bereich der kompakten Präzisionszentren. Konzipiert als Portalmaschine im thermosymmetrischen Design mit Linearantrieben in allen Achsen für maximale Dynamik über 2 g, schnelle Geschwindigkeiten bis 80 m/min und höchste Präzision, wird die DMC 55 V linear vom Start weg zweigleisig offeriert: entweder in 3-Achs-Ausführung mit bewegter Tischeinheit oder als 5-Achs-Zentrum mit integriertem Dreh-Schwenktisch in (zum Patent angemeldeter) Gantry-Bauweise, bei der der 400 x 400 mm2 große Tisch über zwei seitliche Linearantriebe verfahren und hochgenau positioniert wird. Die Verfahrwege sind mit (in X,Y und Z) mit 450, 580 und 400 beziehungsweise 450, 600 und 400 mm angegeben. Im Fall der 5 Achs-Variante sind beide Achsen des Dreh-Schwenktischs (C- und A-Achsen) mit Torquemotoren ausgestattet und mithin ebenfalls direkt angetrieben. Der Schwenkbereich beträgt hier 360° in der C-Achse, während die A-Achse im Bereich von +10° bis -110° dreht. Die Drehgeschwindigkeit beträgt in beiden Fällen 120 min-1. Für ausreichend Stabilität beim Bearbeiten der bis zu 200 kg schweren Werkstücke wird der Tisch über eine integrierte hydraulische Klemmung mit einem Moment von 2.000 Nm gehalten. Darüber hinaus zeigt sich die DMC 55 V linear aufgrund der perfekten Arbeitsraumgestaltung nicht nur prädestiniert für die Metallbearbeitung (bis hin zum Hochgeschwindigkeitsfräsen gehärteter Stähle), sondern auch für die Highspeed-Grafitbearbeitung. So ist nicht nur für einen optimalen Spänefall respektive Spänefluss gesorgt; zudem sind alle Antriebe und Führungen außerhalb des Arbeitsraums angebracht und mithin perfekt gegen Prozesseinflüsse geschützt. In der Summe seiner Möglichkeiten markiert die EMO-Weltpremiere der DMC 55 V linear für die Deckel Maho Seebach GmbH den Einstieg in ein neues Marktsegment mit vielversprechenden Wachstumspotenzialen. Dabei gilt diese Einschätzung für die zitierte Grafit- oder auch Kupferbearbeitung ebenso wie für die Präzisionsfertigung von Klein- und Kleinstwerkstücken beispielsweise im Segment der Medizintechnik. In jedem Fall steht dem Anwender dabei über die Stand-alone-Maschine hinaus ein umfangreiches Optionenpaket zur Verfügung, mit dem sich die DMC 55 V linear individuell auf das zu bearbeitende Teilespektrum anpassen lässt. Darin finden sich beispielsweise verschiedene Spindelvarianten mit Drehzahlen von 18.000 min-1 (Standard), 28.000 min-1 und 42.000 min-1, verschiedene Werkzeugmagazine mit 16, 30 oder 60 Plätzen oder auch unterschiedliche Automationslösungen wie der Deckel Maho-eigene Palettenspeicher oder die Be- und Entladung über Roboter. So überzeugend sich die bisherigen Attribute der DMC 55 V linear lesen, sind es nicht allein die technischen Highlights, die das neue vertikale Präzisionszentrum von Deckel Maho zu etwas Besonderem machen. Denn die EMO-Weltpremiere zählt darüber hinaus zu den 14 Hightech-Maschinen am DMG-Stand, die sich den Fachbesuchern im „New Design“ präsentieren. Ambition des „New Design“ aus Sicht von DMG ist es, die Einzigartigkeit sowie Unverwechselbarkeit der Marke offensichtlich zu machen. Dazu sind alle Maschinen unter ein gemeinsames Markendesign mit einheitlichen Gestaltungsmerkmalen zusammengefasst worden. Dazu zählen neben dem hochwertigen Oberflächenmaterial in mattem Weiß und teils hochglänzendem Schwarz unter anderem die so genannte DMG LIGHTline, die sich im seitlichen Türbereich über die gesamte Höhe der jeweiligen Maschine erstreckt und statt einer traditionellen Signalleuchte den Betriebszustand der Maschine in unterschiedlichen Farben nun weit besser visualisiert. Überhaupt stand der Kundennutzen bei der Designentwicklung im Vordergrund. Auffallend bei allen Maschinen der „New Design“-Generation von DMG ist beispielsweise die enorme Transparenz durch die um rund 40 Prozent, und in der Spitze sogar um bis zu 80 Prozent, größeren Sicherheitsglasscheiben. Wo andere Hersteller den Prozess hinter immer mehr Blech optisch geradezu einsperren, ist die Zerspanung an Hightech-Maschinen von DMG für den Bediener jetzt wieder unmittelbar zu erleben. Das führt durch das Erleben des Bearbeitungsprozesses zu einer stärkeren Identifikation mit dem Geschehen im Arbeitsraum und letztlich zu einer höheren Qualität. Ein weiteres ausgesprochenes Highlight im Rahmen des „New Design“ von DMG ist zweifellos die neue DMG ERGOline Control mit riesigem 19“-Screen, das in seiner Optik eher einem edlen Flatscreen ähnelt als einer Maschinensteuerung und auf einzigartige Weise die Vorteile aus bisherigem DMG ControlPanel und DMG-SlimeLine-Panel unter einem einheitlichen Hightech-Standard zusammenführt. Die DMG ERGOline Control kann je nach Maschinenbaureihe an einem Kragarm rechts beziehungsweise links vom Arbeitsbereich positioniert werden. In jedem Fall garantiert der größere Screen einen besseren Ablesekomfort und er ermöglicht zudem die Integ-ration zusätzlicher DMG SOFTkeys® sowie weitergehender Zustandsinformationen, was insgesamt zu einem entspannteren und sichereren sowie letztlich effizienteren Arbeiten führt. Zudem verfügt die neue DMG ERGOline Control über einen Schwenkmechanismus, über den sich sowohl Bildschirm als auch Bedientableau ergonomisch optimal auf die individuellen Anforderungen des Bedieners einstellen lassen. Das gilt im Übrigen auch für die wahlweise zu adaptierende Sitzmöglichkeit für den Maschinenbediener oder das optionale Mousepad mitsamt Zeichnungshalter. In seiner ganzen Anmutung und Funktionalität gibt die neue DMG ERGOline Control dem Begriff der „emotionalen Intelligenz“ jedenfalls eine ganz neue Bedeutung. Das wird allen Beobachtern zur EMO spätestens deutlich werden, wenn sie an der Steuerung das konventionelle Schloss zur Wahl der Maschinenbetriebswahl suchen. Denn DMG hat den althergebrachten Schlüsselkasten durch ein im Werkzeugmaschinenbau einzigartiges DMG SMARTkey-System ersetzt. In seiner Form ähnelt der intelligente DMG SMARTkey dabei eher einem edlen MP3-Player – doch obwohl er keine Musikdaten speichert, bietet er gleichwohl weit mehr Möglichkeiten als nur die Betriebsartenanwahl. Das personalisierte Autorisieren des Bedieners mitsamt entsprechender Zugriffsrechte oder die individualisierte Vorbereitung der Steuerung sind dafür nur zwei Beispiele. Weitere Beispiele für das technologieübergreifende Maschinendesign von DMG finden sich dann noch beim Späneförderer, beim Schaltschrankpanel oder im Bereich der Produktgrafik. Über die zitierten gemeinsamen Designelemente hinaus haben jedoch alle Technologiebereiche auch noch ihre ganz eigenständigen Charakterzüge, was sie innerhalb der übergeordneten Markenführung sehr leicht differenzierbar macht. So wirken die Maschinen aus dem Bereich der Frästechnologie und mithin auch die neue DMC 55 V linear aufgrund der speziellen Farbverteilung und einer gezielten Materialwahl betont kubisch, während die Laser- und Ultrasonic-Maschinen in ihrer Außenwirkung ihrerseits einer vertikalen optischen Achse folgen. Im Gegensatz dazu haben die Maschinen aus dem Bereich Drehtechnologie von DMG jetzt eine horizontale Ausrichtung mit überwiegendem Weißanteil sowie großen Radien im oberen und unteren Bereich der Verkleidung. Komplettiert wird die Hannoverander Messepräsentation von Gildemeister durch verschiedene Themenschwerpunkte, die sich harmonisch ins futuristische Standambiente einfügen. Unter anderem präsentiert die jüngst gegründete DMG Automation GmbH auf rund 400 Quadratmetern ihr Leistungspotenzial am Beispiel gleich mehrerer Roboterapplikationen und weiterer System- und Automatisierungslösungen. Zur EMO in Hannover werden bereits insgesamt 14 Maschinen aus allen Technologiebereichen auf dem DMG-Stand in Halle 2 im „New Design“ erstrahlen. Angesichts der bekannten Innovationsgeschwindigkeit und hohen Konsequenz des Gildemeister-Konzerns ist es nur noch eine Frage weniger Monate, bis sich auch alle anderen DMG-Maschinen im revolutionären Outfit auf den Weg zum Kunden machen.

www.gildemeister.com

 



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