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Gelungene Symbiose

Gelungene Symbiose

Die intensive Bündelung von Kernkompetenzen bei MITSUBISHI ELECTRIC Europe B.V. und OPS-INGERSOLL sollen künftig zu noch mehr Anwendernutzen führen. PRECUPA im oberbayrischen Gaißach setzt erfolgreich auf das Draht- und Senkerodieren, aus einer Hand ¿ wenn man so will.

Dreipunktauflage für einfaches und schnelles Ausrichten auch bei unebenem Werkstattboden, eine FEM-optimierte Gusskonstruktion verbunden mit stark dimensionierten Führungen und Antrieben oder bewährte multipulse Generator- und Steuerungstechnik in 64-bit Technologie, darüber hatten sich Erwin Bracher, technischer Betriebsleiter und Paul Singer, Leiter Werkzeugbau bei PRECUPA natürlich schon vor der Anschaffung der OPS-INGERSOLL Gantry 4000 informiert. Auch die Informationsbeschaffung bei bekannten Unternehmen sowie Referenzkunden spiegelte ein durchweg positives Bild. Und dennoch sind beide heute angenehm überrascht.
Seit knapp einem Jahr wird in den Gaißacher Werkshallen mit moderns-ten Maschinen senkerodiert und es ist so, als wäre heute nichts anderes mehr vorstellbar. Dabei war die Situation vor der Investition eine eher unglückliche. UPC, ITS, die Erowa-Paletten waren im Haus und hatten schon durch gute Ergebnisse geglänzt, nur der erwartete Erfolg blieb noch aus. So waren die Verantwortlichen gegenüber dem von OPS-INGERSOLL angebotenen Automatikbetrieb auch eher skeptisch eingestellt. Für die Herren Bracher und Singer war es kaum glaubhaft, dass diese Konfiguration funktionieren könne. Heute freilich denkt man da anders darüber. Die Maschine wird über die Voreinstellungen betrieben.
Im Detail: Für Einsätze und Elektroden werden die Versatzdaten von der ebenfalls neuen Messmaschine erfasst. Mit dem integrierten Software-Modul MultiProg wird dann das Erodierprogramm erstellt und inklusive der Versatzdaten an das Jobmanagementsystem geschickt. Dieses ermöglicht die Sichtung geladener Paletten und Elektroden und durch die farbige Kennzeichnung auch den Bearbeitungsstatus des jeweiligen Auftrags. Durch die Offenheit des Systems kann zudem nach den Prioritäten interner Terminsituationen geschichtet werden. Die Teile werden mittels Roboter in die Maschine eingebracht und dann automatisch abgearbeitet. Dieses Niveau war mit dem bis dahin praktizierten Konzept nicht möglich.
Paul Singer aber sieht in dieser neuen Konstellation eine ganze Reihe großer Vorteile: ¿Zunächst muss man sagen, dass wir auf Grund des bisherigen Konzepts ja dazu gezwungen wurden, extern einzumessen und extern zu programmieren. Allerdings waren wir erstaunt wie schnell, einfach und sicher das ¿ auch die Einarbeitung der Mitarbeiter ¿ ging. Paletten-, Werkzeug- und Elektrodenwechsler sind von Beginn an störungsfrei gelaufen". Und Erwin Bracher ergänzt: ¿Wir haben Kunden, die sehr hohe Ansprüche in Sachen Präzision haben. Da muss es dann auch schon mal unter dem Hundertstel sein. Das aber ist mit der Gantry 4000 kein Problem". Das klingt zunächst alles recht einfach, ja fast schon lapidar. Scheint es aber nicht zu sein, denn die bayrischen Präzisionsformenbauer haben im Vorfeld sehr eifrig und gründlich recherchiert. Nur ein Anbieter neben OPS-INGERSOLL war in der Lage den Anforderungen an Testteil und ¿Pflichtenheft" gerecht zu werden. Und gegenüber diesem Anbieter spielte dann die Steuerung das Zünglein an der Waage.
Steuerung und die geringeren Unterhalts- und Wartungskosten waren letzt-endlich auch die Gründe, die bei PRECUPA zum Drahterodiersystem Mitsubishi FA 20 führten. Die Schneidleistung, bis dahin ohnehin unübertroffen, das Konzept und das Handling hatten die Verantwortlichen schnell überzeugt. Wobei man bis dahin konsequent auf einen Hersteller europäischer Nationalität setzte. Aber man wollte und musste mit dieser Investition eine großen Schritt im Drahterodieren machen. Paul Singer war deshalb vom Technologiesprung bei der Mitsubishi FA 20 angenehm überrascht: ¿Diese Maschine wird bei uns einige Jahre in Betrieb sein, deshalb war es uns wichtig, über ein zukunftsorientiertes Konzept zu verfügen. Bisher hat sich alles bewahrheitet, was unsere Recherchen ergeben haben. Interessant aber ist die Tatsache, dass die, die noch nie mit einer Maschine der FA-Serie gearbeitet haben, auch keine kaufen würden. Die, die aber mit der neuen Generationen bereits Erfahrungen haben, diesen Weg sofort wieder gehen würden, ja die Maschinen  sogar empfehlen". Paul Singer ist einer von jenen, die weiterempfehlen, denn dass mit der FA 20 sofort Werkzeuge ohne Ausschuss geschnitten wurden, hat ihn zusätzlich überrascht. Inzwischen ist man mit dem Drahterodiersystem doppelt so schnell wie mit dem vorherigen Modell und auch die Bearbeitungszeit hat sich fast halbiert. Früher musste man auf Grund der Maschinenauslastung häufig auf die Schleifmaschinen ausweichen, das ist jetzt nicht mehr notwendig. Die Maschine ist mit 2.000 Std./Jahr im einschichtigen Betrieb zwar noch lange nicht ausgelastet, aber das liegt bislang daran, dass in Gaißach bei den 64-fach Werkzeugen natürlich andere Laufzeiten vorhanden sind und durch die bis zu 80-prozentige Auslastung durch den Werkzeugbau, Lohnarbeiten nur sehr eingeschränkt stattfinden können. Unabhängig davon hätte die FA 20 alles, womit höchste Produktivität, Präzision und Flexibilität erreicht werden könnten. Womit wir unter anderem auch wieder bei der Steuerung wären. Auch wenn das Senkerodieren nicht mit dem Drahterodieren vergleichbar ist, so weist die 64 Bit-Steuerung in beiden Maschinenkonzepten Gemeinsamkeiten auf, die Anwender selbiger längst zu schätzen wissen: Trotz komplexem Funktionsumfang ist sie einfach zu bedienen, Menüs und grafische Darstellung sind logisch und übersichtlich aufgebaut und das Expertensystem ESPER erstellt automatisch aus den Daten die richtige Generatoreinstellung. Und bevor wir es vergessen: Ob OPS-INGERSOLL oder Mitsubishi, die Verantwortlichen bei PRECUPA sind sich auch in Sachen Service und Kundenbetreuung einig: Mehr Kundennähe und Verständnis für Probleme sowie deren Behebung hat man bislang äußerst selten erlebt.
Die gelungene Symbiose hat in dem Gaißacher Unternehmen seine Spuren hinterlassen, die sich auch auf künftige Investitionen auswirkt. Erwin Bracher, technischer Betriebsleiter, Maschinebautechniker und Werkzeugmachermeister: ¿Das Konzept von OPS-INGERSOLL hat uns überzeugt. Deshalb werden wir auf Graphit umstellen und uns demnächst auch nach einer entsprechenden HSC-Fräsmaschine umsehen."  Sein Kollege Paul Singer ergänzt, die FA 20 betreffend: ¿Auch wenn das einige Leute vielleicht nicht gerne hören, aber mit dieser Generation an Drahterodiersystemen ist MITSUBISHI auf dem Weg, einer der Marktführer zu werden."


www.precupa.de
www.ops-ingersoll.de
www.mitsubishi-mmd.de



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