java.lang.NullPointerException
Die Programme der Softwareschmiede aus München bieten ¿ zu einem vernünftigen Preis ¿ alles, was digitale Produktion heute benötigt: 2D-Sketching, 2D-CAD, 3D-Design, 3D-Modelling, 3D-Konstruktion, Rendering, CAM mit Bohren, Gravieren, Ausspritzen, 2D- und 3D-Fräsen bis zu 5 Achsen
simultan. Auch Drahtschneiden und Drehen können als
ergänzende Technologien erworben werden. Ein typisches Komplett-Paket für die Fertigung besteht aus Pictures by
PC 3.0 mit Modeller (Volumen und Freiformflächen), Exchange-Package (Datenaustausch u.a. SAT, VDA-FS, IGES, STL) sowie CAM 3.0 Milling (3 + 2 Achsen).
Werfen wir einmal einen kurzen Blick auf einige CAM-Leistungsmerkmale und beginnen wir mit dem Arbeitsablauf des konventionellen 2,5-D-Fräsens bzw. der planen Mehrseitenbearbeitung. Liegen im CAD-Modul beliebige 2D-Geometrien vor, egal, ob sie selbst konstruiert oder z.B. über DXF-Format importiert wurden, müssen diesen für die CNC-Aufbereitung vom Benutzer im CAM-Modul per Dialogmenüs technologische Bearbeitungsanweisungen zugeordnet werden. Um etwa eine Tasche fräsen zu können, muss man mindestens drei Parameterbereiche berücksichtigen. Zunächst sind die Kontur-Elemente zu selektieren, die die Tasche (ggf. mit Inseln) geometrisch beschreiben. Zum Zweiten muss ein für die Bearbeitung geeignetes Werkzeug aus einer vordefinierten Liste einschließlich des Vorschubs, der Spindeldrehzahl und Eintauchstrategie gewählt werden. Als Drittes sind die fertigungsspezifischen Eingaben zu machen, wie Ebenenwahl, Bearbeitungstiefe und Inkrement bzw. Frässtrategien. Die Parameter einer solchen Fräsbearbeitung sind mit wenigen Klicks und Eingaben bestimmt.
Anschließend müssen nun noch die werkzeugkorrigierten Fräsbahnen berechnet, eventuell simuliert, mit dem Postprozessor in den maschinenspezifischen NC-Code umgesetzt und ggf. per Kommunikation (z.B. über TCP/IP oder V24) an die Maschine übertragen werden. Das alles geschieht mit wenigen Handgriffen innerhalb kürzester Zeit.
Auch die dreidimensionale Fertigung unterscheidet sich prinzipiell nicht von der oben beschriebenen Vorgehensweise. Abermals sind den Geometrien technologische Anweisungen zuzuordnen. Anstelle der Konturen verwendet man nun 3D-Flächen- oder Volumendaten, die selbst konstruiert oder u.a. per SAT, VDA-FS, IGES, STL (optional CATIA) importiert werden können. Dieses 3D-Modell umschließt man dann mit einem geeigneten Volumenkörper, der das Rohmaterial darstellt, und legt mit wenigen Handgriffen Werkzeug bzw. Frässtrategie fest. Letztere können beim 3D-Schlichten wegen der Restmaterialbearbeitung und hohen Anforderungen an die Fertigungsqualität zwar relativ komplex werden, sind aber einfach zu handhaben.
Im allgemeinen wird man das zu fertigende Teil zunächst immer mit einem größeren Fräser z-konstant mit Aufmaß schruppen und im zweiten Schritt dann das grobe Restmaterial mit einem kleineren Fräser und geringeren Aufmaß nachschruppen. Anschließend wird man die steilen Flanken z-kontant und die flacheren Bereiche und Hohlkehlen vor- und nachschlichten. Dazu stehen dem Anwender unzählige Frässtrategien zu Auswahl.
Mit dem Schott-CAM 3.0-Milling kann man grundsätzlich auf STL-, Flächen und Volumendaten, sowie einem Mix daraus fräsen. Ebenfalls frei kombinierbar sind 3D- und 2,5 D-Fräs- und Bohrbearbeitungen in allen Orientierungen. Eine Begrenzung der Modellgrößen oder der Anzahl der Bearbeitungsschritte gibt es prinzipiell nicht. Als Werkzeuggeometrien sind alle nicht hinterschnittenen und nicht gestuften Werkzeuge erlaubt (Zylinder, Kugel, Torus, Konus, Stichel, Bohrer, Gewindeschneider, -fräser u.a.).
Anstelle des Programmierens an der Steuerung tritt also beim Schott-CAD/CAM-System das Konstruieren und Modellieren (ggf. Importieren). Es besteht kein Zweifel, dass man NC-Programme für dreidimensionale Freiformteile nur auf diese Weise komfortabel erzeugen kann. Aber selbst bei konventionell zu fertigenden Teilen ist die NC-Programm-Generierung per CAM dem traditionellen, manuellen Programmieren an der Steuerung meilenweit überlegen:
³ Eingabefehler sind ausgeschlossen, da alle Geometrien aus dem CAD-System kommen,
³ Man vermeidet eine erneute Koordinateneingabe an der Maschine,
³ Frässtrategien können durch visuelle Kontrolle am Bildschirm besser optimiert werden,
³ Bearbeitungsreihenfolge und Parameter sind schnell änderbar,
³ die Fertigungsmethode ist unabhängig vom Maschinen- und Steuerungstyp,
³ andere Fertigungstechnologien wie z.B. Drahtschneiden oder Drehen basieren auf der gleichen Logik,
³ Fertigungsprojekte lassen sich am PC einfacher verwalten und archivieren.
Zusätzlich reduziert sich bei Verwendung eines CAM-Systems der Lernaufwand zur Bedienung der Steuerung auf wenige elementare Funktionen, wie z.B. Anfahren, Nullsetzen, Werkzeug einspannen etc. Man braucht also keine Spezialkenntnisse, um die Steuerung fehlerfrei handhaben zu können.
Erfreulicherweise wird das CAD/ CAM-System von Schott schon standardmäßig mit der Möglichkeit zur Mehrseitenbearbeitung ausgeliefert. Dabei sind jeweils 3 von 5 Achsen simultan ansteuerbar. So kann man beispielsweise Teilapparate nutzen, um 2,5D- oder 3D-Geometrien in allen Orientierungen bearbeiten zu können. Durch Tausch einer Longitudinal- durch eine rotatorische Achse kann man z.B. zylindrische Abwicklungen produzieren. Ebenso lassen sich bei der 3D-Bearbeitung angestellte Werkzeuge verwenden.
Außergewöhnlich ist sicherlich auch die Integration eines vollständigen Gravurmoduls in das System. Das beinhaltet sowohl Scannen und Vektorisieren, sowie Gravieren und Ausspitzen. Mit CAM 3.0 ist es ist also ohne Zusatzsoftware möglich, die Konturen einer schwarz-weißen Bildvorlage (bzw. S/W-Pixeldatei im TIFF- oder BMP-Format) in wenigen Schritten auf einer 3D-Freiformfläche auszuspitzen, sei es nun als Stempel oder Matrize. Das spielt bei der Teilefertigung zunehmend eine Rolle wegen der Einprägung von Logos, Typenbezeichnungen und Umweltkennzeichnungen. Bei anderen Software-Lieferanten muss man dafür gewöhnlich eine nicht unerhebliche Summe ausgeben. Ein weiteres, nettes Feature der Software ist sicherlich, dass man die CAM-Frässimulation direkt in eine Video-Datei (AVI-File) umlenken kann. Ein CAM-Anwender kann so z.B. seinem Auftraggeber die Fertigungsschritte per Film noch vor Produktionsbeginn verdeutlichen.
Wenn erfahrene CAM-Fachleute ein System evaluieren, werden sie sofort fragen, wie viele Postprozessoren mit dem System geliefert werden und wie hoch die Kosten für einen neuen Postprozessor sind. Bei Schott Systeme wird man dazu gelassen antworten: "Alle gängigen PP's gehören zum Lieferumfang und neue Postprozessoren lassen sich dank der gewitzten Logik des Postprozessorgenerator vom Anwender selbst mühelos erstellen. Kosten entstehen also keine mit Ausnahme der Installation des 5-Achs-Simultan-Fräsmoduls."
Im Gegensatz zu anderen Lieferanten erhebt Schott erstaunlicherweise für die Wartung der CAD/CAM-Software keine laufenden Gebühren. Lediglich "echte" Leistungen, wie Installation vor Ort, Anwender-Schulung und Updates werden in Rechnung gestellt.
Vervollständigt wird das CAM-Modul durch ein integriertes V24/RS-232-Kommunikationsmodul, das die bidirektionale, serielle Datenübertragung zwischen PC und Maschine sicherstellt. So können die NC-Daten auch mit älteren Maschinen ausgetauscht werden, die noch nicht in ein Netzwerk eingebunden sind. Voraussetzung ist eine V24/RS232-Schnittstelle an der Maschine, die möglichst einen Nachladebetrieb zulässt.
Auch wenn wir an dieser Stelle aus Platzgründen auf die CAD- und Modellierfähigkeiten von Pictures by PC 3.0 nicht näher eingehen können, sollte doch darauf hingewiesen werden, dass die CAD/CAM-Softwareprodukte von Schott Systeme GmbH so konzipiert sind, dass kein einziges Programm eines anderen Herstellers für die gesamte Produktentwicklung benötigt wird. Das Spektrum reicht vom Skizzenentwurf über die Modellierung, der Formkonstruktion, der CAM-Fertigung bis zum Hightech-Renderer.
Neben all den genannten CAM-High-Lights ist ein ganz besonderes Feature der Schott Software aber bislang noch nicht erwähnt worden, da es gewöhnlich auch erst im zweiten Organisationsschritt einer CAM-Installation an Bedeutung gewinnt. Nämlich die unvergleichlich offene Datenstruktur und die freie Programmierbarkeit des Systems.
Diese erschließt dem erfahrenen Anwender bzw. System-administrator ungeahnte Möglichkeiten, das Schott-CAD/CAM-System in jegliche bereits existierende, individuelle IT-Umgebung einzubinden, seien es nun Office-Anwendungen, Datenbanken, Werkzeugverwaltungen, PDM- bzw. PPS-Systeme o.a. Provokant könnte man sagen: Pictures by PC 3.0 mit all seinen Modulen ist nicht nur ein CAD/CAM-System sondern ein hoch flexibles, objekt-orientiertes, graphisches Entwicklungssystem.
Selbst wenn das im ersten Schritt den Werkzeugmacher, Modell- oder Formenbauer nicht zu betreffen scheint, wird die Ausbaufähigkeit ihn doch beruhigen. In größeren Organisationen wird die Programmierbarkeit und Offenheit zukünftig eine zunehmende Rolle spielen, um die Fertigungsvorgänge transparenter gestalten und die Ablaufprozesse besser optimieren oder automatisieren zu können.
Kurz zusammengefasst: Beim dem von Schott Systeme GmbH München entwickelten Software-Paket handelt sich um ein umfassend durchgängiges, praxisgerechtes, ausbaufähiges CAD/CAM-System mit überraschenden Möglichkeiten, hoher Transparenz und einem außergewöhnlichen Preis-/ Leistungsverhältnis. Das macht es gerade auch für kleine und mittlere Betriebe interessant.