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Kundenorientiert und innovativ

Mit dem Fortschreiten der Technik wird Präzision ständig genauer definiert. Immer komplexere Produkte bestehen aus einer Vielzahl von Komponenten, die alle perfekt aufeinander abgestimmt werden müssen. Hinzu kommt, dass die Abläufe immer schneller werden und immer mehr Leistung in kürzester Zeit bringen sollen. Auch der Trend zur Miniaturisierung erfordert ständig feinere Werkzeuge, die innerhalb geringster Toleranzen effizient eingesetzt werden können. Um die notwendige Güte dieser Bauteile und Werkzeuge zu garantieren, müssen Schleifmaschinen Präzisionsarbeit leisten.

Einer, der diese kontinuierlich steigenden Anforderungen als Anreiz nimmt, um seine Produkte immer weiter auf höchste Genauigkeit hin zu optimieren, ist Okamoto, Hersteller von Bearbeitungsmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen, und zugehöriger Ausrüstung. 1935 in Japan gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute weltweit rund 1.350 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in über 70 Ländern. Im Heimatmarkt Asien hat die anerkannt hohe Qualität bereits 75 Prozent Marktanteil gesichert, und auch auf dem amerikanischen Kontinent und in Europa steigen die Verkaufszahlen stetig. Namhafte Kunden kommen dabei aus der Luft- und Raumfahrt-, Automotive-, Maschinenbau- und Elektronikbranche. Zwar gibt es auf dem europäischen Markt ein dichtes Netz an Anbietern, von denen einige sehr ausgereifte und hochwertige Produkte offerieren, die beeindruckende Genauigkeit der Okamoto-Maschinen jedoch überzeugt auch hier immer mehr Anwender. Und so beziffert Okamoto seinen europäischen Marktanteil inzwischen auf über 10 Prozent. Das Streben von Okamoto nach perfekter Exaktheit erstreckt sich über alle Bereiche der Schleiftechnik: vom Innen- und Außenrundschleifen über Verzahnungsschleifen bis hin zum Portal- und Flachschleifen, einer der wichtigsten Domänen des Unternehmens. Mit verschiedenen Läpp- und Poliermaschinen begleitet Okamoto den Anwender wirklich bis zum letzten Schliff und ist somit umfassender Anbieter für alle abrasiven Vorgänge – in der Metallbearbeitung, der Elektronikindustrie bis hin zur Nanotechnologie und 300-mm-Wafer-Produktion. Gerade auch dort ist die vom Wettbewerb bislang unerreichte Genauigkeit der Okamoto-Maschinen besonders gefragt. In der UPG-Serie sind Oberflächen mit Ebenheiten bis zu 30 nm pro Quadratmeter realisierbar. Unter anderem dank der in dieser Form einzigartigen, flexiblen Hydrostatik-Systeme. Sie sorgen für eine konstante Tischführung, indem sie Druckveränderungen, die während des Schleifprozesses oder durch unterschiedliche Belastung auftreten, erkennen und sofort ausgleichen. Das Hydrostatik-System ermöglicht es, die Stärke des Ölfilms, auf den der Tisch gebettet ist, zu reduzieren und gleichzeitig die Stabilität um das 4-fache zu erhöhen. Folglich ist auch der Gesamtbedarf an Öl geringer. Da beim Thema Stabilität nichts dem Zufall überlassen wird, gehört zur Okamoto-Gruppe auch eine Gießerei, die Säulen für die eigenen, aber auch für Maschinen anderer Anbieter herstellt, darunter auch namhafte europäische. Okamoto, das 1968 die weltweit ersten CNC-Oberflächen-und Formschleifmaschinen auf den Markt brachte, entwickelt ebenso die zugehörige CNC-Steuerungs-Software. Diese graphischen Dialog-Eingabe-Systeme sind leicht verständlich und bieten die Möglichkeit zur ISO-Programmierung. Bedienerfreundlichkeit steht hier im Vordergrund. Besonderes Gewicht legt Okamoto auf die individuelle Problemlösung zusammen mit dem Kunden. Ganze Maschinenstraßen werden eigens auf die speziellen Bedürfnisse des Anwenders hin entwickelt und in dessen Produktionsablauf integriert. Dabei ist die Okamoto Machine Tool Europe GmbH in Langen das Zentrum, von dem aus Unternehmen im ganzen geographischen Europa betreut werden. Von hier aus sind kompetente Fachkräfte direkt vor Ort beim Kunden im Einsatz. Dazu Thomas Loscher, Application Engineer bei Okamoto: „Es ist uns wichtig, die speziellen Aufgabenstellungen unserer Kunden genau zu untersuchen, so dass wir wirklich die beste Lösung finden können. Der Standort Langen ist daher auch als Vorführ- und Applikationszentrum konzipiert, in dem sich ständig ein repräsentativer Querschnitt des lieferbaren Produktprogramms befindet – vorführbereit installiert, um Kunden verschiedene Alternativen aufzuzeigen und die Entscheidung zu erleichtern.“ Um den konkreten Aufgaben und Vorstellungen der Schleifer noch näher zu kommen, werden in Langen auch Marktdaten gesammelt und ausgewertet. Thomas Loscher: „Nach der Analyse setzen unsere Ingenieur-Teams die Bedürfnisse des Marktes in neue Maschinenkonzepte um. So haben wir schon viele Pionierwege beschritten.“ Eines der neuesten Produkte etwa ist die Ultra Planarization Rundtischmaschine „UPR3NC“, mit der Oberflächenebenheiten von bis zu 0,3 µm erreicht werden. Die Innovationskraft, die sich heute vor allem in den verfeinerten Mechanismen zeigt, mit denen immer höhere Exaktheit erreicht wird, hat also nicht nachgelassen. Auf die kommenden Maschinen-Generationen aus dem Hause Okamoto darf man daher sehr gespannt sein.

www.okamoto-europe.de

 



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