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Ein Lohnfertiger muss schnell, effektiv und wirtschaftlich fertigen können. Vorraussetzung dafür ist neben einer flachen Organisation und dem Know-how der Mitarbeiter ein hochmoderner Maschinenpark, bei dem auch die Werkzeugaufnahmen die hohen Anforderungen einer ständig wechselnden Bearbeitung erfüllen müssen. Dank der konstruktiven und anwendungstechnischen Merkmale der Präzisionsspannfutter der Firma Albrecht lassen sich diese Vorgaben bestens verwirklichen.
Als Lohnfertiger hat sich die Firma CNC-Frästechnik in Bächingen bei Günzburg auf die Herstellung von Einzelteilen und Kleinserien aus Aluminium und Edelstahl konzentriert. Trotz der maximal möglichen Bearbeitungsgröße von etwa 900 mm x 1.000 mm stammt der überwiegende Teil der Aufträge aus dem Kleinteilebereich. Bei der großen Teilevielfalt ist das Unternehmen auf optimale Fertigungslösungen angewiesen. „Das einst mehr scherzhaft gemeinte ‚Heute bestellt, morgen geliefert‘ ist heute Realität“, erläutert Inhaber Reiner Häring. Sein Unternehmen begegnet dem Termindruck mit einem hohen Maß an Flexibilität bei höchsten Qualitätsstandards. Vier Facharbeiter bedienen je zwei Bearbeitungszentren und eine Portalfräsmaschine des Fabrikats Kondia sowie eine DMG-Fahrständermaschine. Gearbeitet wird üblicherweise in einer Schicht und je nach Terminsituation auch an Wochenenden.
„Bei unseren vorwiegend mittelständischen Kunden beschäftigt uns als Zulieferer vor allem das Zeitproblem“, erläutert Reiner Häring. Trotz der kurzen Reaktionszeiten und der teilebedingten häufigen Werkzeugwechsel muss das Spannfutter das Werkzeug mit hoher Rundlaufgenauigkeit sicher halten und ein Herausziehen während der Bearbeitung ausschließen. Um für die Fräs- und Bohrwerkzeuge von 4 bis 20 mm Durchmesser die geeigneten Aufnahmen zu finden, informierten sich der Firmenchef und seine Mitarbeiter intensiv über die verschiedenen Werkzeugaufnahmen. Auch das Schrumpfen wurde in die Überlegungen mit einbezogen. Hinsichtlich dieser Systeme vertritt Reiner Häring eine interessante Ansicht: „Das Drumherum ist mir viel zu aufwändig. Warum soll ich unter großem Aufwand etwas erhitzen, um es nachher mit noch größerem Aufwand wieder abzukühlen. Vor allem dann, wenn es überzeugende Alternativen wie die Präzisionspannfutter der Firma Albrecht gibt.“ Ein regionaler Händler machte ihn beim Maschinenkauf glücklicherweise genau in dem Moment auf diese Produkte aufmerksam, als er sich intensiv mit dem Problem Laufruhe und Wuchtgüte beschäftigte.
Die patentierten Präzisionsspannfutter der Baureihe APC sind durch das integrierte Schneckengetriebe für höchste Spannkräfte ausgelegt. Ihr Haltemoment beträgt beispielsweise bei einem Spanndurchmesser von 12 mm = 200 Nm. Ein weiterer positiver Effekt der großen Übersetzung des Schneckengetriebes ist die Selbsthemmung. Sie verhindert ein Öffnen des Spannfutters beim Drehrichtungswechsel der Maschinenspindel. Die konstruktive Auslegung sichert eine hohe Steifigkeit und Vibrationsdämpfung und die hohe Wuchtgüte von G 6,3 bei 15.000 min-1 schont die Lager der Spindel. Insgesamt beeindruckt das Spannfutter durch eine Rundlaufgenauigkeit von 3 µm bei 2,5 x D. Die Spannfutter sind in drei Spannbereichen von 3 bis 14 mm, 12 bis 20 mm und 20 bis 30 mm für Werkzeuge mit Zylinderschaft nach DIN 1835 Form A, B (Weldon) und DIN 6535 Form HA, HB, sowie HE lieferbar.
Besonders anwenderfreundlich und sehr flexibel ist der schnelle und einfache Wechsel auf andere Werkzeugdurchmesser durch den Austausch der Spannhülsen. Diese sind mit Spezialbeschichtung und einstellbarem Längenanschlag lieferbar. Dadurch ist beim Werkzeugwechsel eine µm-genaue Längeneinstellung in der Werkzeugaufnahme möglich. Die Spannkraft ist mit einem Sechskantschlüssel auch in der Maschine einstellbar. Passend für die verschiedenen Bearbeitungszentren und Fräsmaschinen sind die Spannfutter mit Kegelaufnahmen nach DIN 69871, JIS B 6339 (MAS BT), ANSI CAT oder DIN 69893 (HSK) zu haben.
Das Konstruktionsprinzip, die Genauigkeit und die Handhabungsvorteile der Präzisionsspannfutter überzeugten den kritischen Lohnfertiger. „Mittlerweile haben wir sechzig Spannfutter des Typs APC im Einsatz“, bestätigt Reiner Häring seine Entscheidung für die Produkte der Firma Albrecht. Für die Zylinderschaftwerkzeuge mit Durchmessern von 4 bis 20 mm benötigt er nur zwei Baugrößen mit den entsprechenden Spannhülsen. „Bei vielen anderen Systemen müsste ich für jeden Werkzeugdurchmesser ein dazu passendes Spannfutter anschaffen“, urteilt Reiner Häring. Und er nennt weitere, für ihn wichtige Vorteile: „ Im Vergleich zu anderen Werkzeugaufnahmen wie beispielsweise Weldon erreichen wir mit den Präzisionsfuttern APC deutlich bessere Werkstückoberflächen und auch eine höhere Standzeit der Werkzeuge. Trotz dieser Vorteile behält er auch den Kostenfaktor stets im Auge. Gegenüber dem Schrumpfen kann er beispielsweise bei einem Werkzeugdurchmesser von 12 mm etwa 44 Spannfutter kaufen, ehe die Investitionssumme für ein Schrumpfgerät mit Zubehör erreicht ist. Ab diesem Schnittpunkt liegen die Kostenvorteile rein rechnerisch beim Schrumpfen – allerdings ohne Berücksichtigung der Zeiten für das Abkühlen und dem deutlich größeren Zeitaufwand beim Werkzeugwechsel.
Zufriedenheit trägt Früchte, und so investierte der Lohnfertiger aus Bächingen auch in die Kurzbohrfutter AKL der Firma Albrecht. „Bei dem vorher eingesetzten Wettbewerbsfabrikat zahlten wir Lehrgeld“, erläutert Reiner Häring den Fabrikatwechsel. „Die Futter waren innerhalb kürzester Zeit defekt und die anschließende Reparatur war fast so teuer wie ein neues Futter.“ Stück für Stück wird diese Fehlinvestition nun durch die robusten Kurzbohrfutter der Reihe AKL ersetzt. Auf die Genauigkeit und Spannkraft der in drei Größen für Spannbereiche von 0,5 bis 10 mm, 1 bis 13 mm und 1,5 bis 16 lieferbaren Futter kann er sich verlassen und auch der Reparatur- und Ersatzteilservice bietet äußerst wirtschaftliche Möglichkeiten. Die zu reparierenden Futter werden bei Firma Albrecht demontiert und überprüft. Nach dem darauf erstellten Reparaturangebot entscheidet der Kunde, ob das Futter repariert und qualitätsgeprüft oder im alten Zustand an ihn zurückgesandt wird. Reparaturen sind auch bei älteren Spannfuttern gesichert. Bis zu zwanzig Jahre alte Teile können so wieder „wie neu“ zum Einsatz kommen, ein Kundennutzen, von dem die Firma CNC-Frästechnik auch noch in späteren Jahren profitieren will.
www.albrecht-bohrfutter.de