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Wie Peter Witteczek (re.) , Vorstandsvorsitzender der Walter AG, vor kurzem bekannt gab, baut der Tübinger Hersteller von Präzisionswerkzeugen in Münsingen das modernste Wendeschneidplattenwerk der Welt. Nach dem Brand im Tübinger Stammwerk Anfang des Jahres sind jetzt weitreichende Umstrukturierungsmaßnahmen im Gange. Die gesamte Werkzeugkörperfertigung wird in Tübingen zusammengezogen und die Wendeschneidplattenherstellung wandert ins Werk Münsingen ab. Bis Mitte 2007 will Walter die Umstrukturierung abgeschlossen haben. Bis dahin soll auch die Interimsfertigung aus Weilheim, die nach dem Brand errichtet wurde, nach Tübingen zurück. Insgesamt fließen 30 Millionen Euro an Investitionen ins Stammwerk Tübingen und 20 Millionen nach Münsingen. Weitere 20 Millionen werden in die weltweit 25 Tochterunternehmen gehen. Kurzfristig werden zu den bereits bestehenden 150 Arbeitsplätzen in Münsingen 300 weitere Stellen hinzukommen, mittelfristig nochmals 150. Im Endausbau werden zwischen 500 bis 600 Beschäftigte in Münsingen Wendeschneidplatten pressen, sintern und beschichten.
Walter-Chef Peter Witteczek gab außerdem bekannt, dass die Walter AG und die beiden Sandvik-Töchter Titex und Prototyp unter einer gemeinsamen Organisation bis Ende 2007 zusammengeführt werden. Im nächsten Jahr peilt die gemeinsame Organisation einen Umsatz von mehr als einer halben Milliarde Euro an. „Walter Titex Prototyp zusammen deckt ein extrem breites Spektrum an Zerspanungswerkzeugen ab. Da gibt es nur noch einige wenige, die hier ein ähnlich breites Produktportfolio anbieten können“, so Peter Witteczek.
www.walter-ag.de