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Die Surfware Inc., Hersteller der CAD/CAM-Lösung Surfcam, hat sich auf einen komplett neuen Denkansatz konzentriert – ganz außerhalb des Bereiches, den Softwarehersteller, NC-Programmierer und Maschinenbediener für sich geschaffen haben. Das Ergebnis dieses Prozesses ist die Entwicklung der TrueMill-Technologie. Material kann damit schneller und somit wirtschaftlicher abgetragen werden. Ein Aspekt, der heute immer wichtiger wird – auch im Formen- und Werkzeugbau, wo der Trend in Deutschland zu großen Formen mit hohem Spanvolumen geht.
Seit der Einführung von NC-Programmier-Systemen werden Werkzeugbahnen basierend auf Seiten- und Tiefen-Zustellung generiert. Die auszuräumenden Geometrien werden durch gleichmäßige, äquidistante Werkzeugbahnen aufgeteilt und verschachtelt; bis zum Erreichen der angegebenen End-Dimensionen der Formgeometrie. Dabei werden die Maschinen- und Werkzeugparameter nicht optimal ausgenutzt oder gar in die Werkzeugbahnberechnung einbezogen. Ruckartige und unstetige Richtungswechsel der Werkzeugbahnen und in der Folge hohe Werkzeugbelastungen waren das Ergebnis. Das heißt, bisher wurde ein enormer Produktivitätsanteil verschenkt. In den letzten zehn Jahren sind Bearbeitungsstrategien wie „Trochoidal“- und „Morphing“-Fräsen eingesetzt worden, um die negative Wirkung der Werkzeugüberlastung zu lindern. Jedoch wurden dabei Hauptziele wie Reduzierung der Bearbeitungszeit, Verbesserung der Oberfläche und Verlängerung der Standzeiten verfehlt.
Um der geschilderten Problematik direkt gegenüberzutreten, war es für die Surfware Inc. (Hersteller von Surfcam Velocity) erforderlich, einen komplett neuen Denkansatz, außerhalb des Bereiches, den Softwarehersteller, NC-Programmierer und Maschinenbediener für sich geschaffen haben, zu generieren. Am Ende dieses Denkprozesses stand die Entwicklung der TrueMill-Technologie.
TrueMill ist eine völlig neuartige Fräs-Technologie, die den Werkzeugeingriffswinkel mit nur geringen Schwankungen konstant beibehält. Die weichen, tangentialen TrueMill-Werkzeugbahnen halten dadurch das Werkzeug komplett frei von Belastungsspitzen. Ein weiteres Kennzeichen von TrueMill ist, dass die Vorschubgeschwindigkeit nicht auf der Mittelpunktbahn, sondern – durch dynamisch-automatisierte Berechnung – direkt am Werkzeugeingriffspunkt konstant gehalten wird. Alles in Allem können in der Folge die Bearbeitungs-Parameter wie Spindeldrehzahl, Vorschub, Seiten- und Tiefen-Zustellung sehr aggressiv gewählt werden. Diese Werte angewendet bei herkömmlicher CNC-Programmierung führen bereits zum Werkzeugbruch und zur Werkstückbeschädigung.
Das heißt, dass mit TrueMill schneller und somit wirtschaftlicher Material abgetragen werden kann. Ein Aspekt, der heute immer wichtiger wird. Sei dies in der Serienfertigung, bei der jede Sekunde zählt, im Maschinenbau bei Komplettbearbeitungen aus einem Rohteil oder im Formen- und Werkzeugbau, wo der Trend in Deutschland zu großen Formen mit hohem Spanvolumen geht. Surfware Inc. hat mit TrueMill ungeahnte Möglichkeiten in der Fertigung geschaffen und stärkt damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden. Mit der neuen Version Surfcam Velocity II wurde nochmals nachgelegt. So ergänzt nun auch RapidRough die neuen Technologien.
RapidRoughTM ist das Multitalent in der 3D-Bearbeitung und vereint erstmals die 3D-Schruppbearbeitung mit dem Vor-schlichten. Durch die Synchronisation mehrfacher Werkzeug-Strategien wird höchste Abtragsleistung bei gleichzeitig geringem Programmieraufwand gewährleistet. Alle Werkzeugbahnen sind dabei von TrueMill gesteuert. RapidRough und TrueMill (auschließlich in Surfcam Velocity II erhältlich) setzen vormals unangetastete Potentiale von CNC-Maschinen frei. Die Begriffe HSC und HPC bekommen damit eine ganz neue Bedeutung.
www.3Dconcepts.de
www.surfware.com