java.lang.NullPointerException
Die Mecadat CAD/CAM Computersysteme GmbH bringt mit der Version 16 von Visi-Flow und Visi-Mould eine optimierte Systemlösung für den Werkzeug- und Formenbau auf den Markt. Im Rahmen der EuroMold in Frankfurt wird das neue Produkt in Halle 8, Stand E 90 vorgestellt.
Die Module Visi-Mould und Visi-Flow sind in der Version 16 erheblich erweitert worden. So steht in Visi-Flow, welches nun noch stärker in die CAD Umgebung integriert ist, ein Moulding Assistent zur Verfügung. Er bietet Funktionen, um den Werkzeugkonstruktionsfortschritt permanent mit rheologischen Analysen zu prüfen. Die Funktion ‚Angussanalyse’ untersucht sämtliche im Werkzeug konstruierten Angussbereiche und generiert automatisch ein vernetztes Modell für die Füllsimulation. Die Funktion ‚Kühlungsanalyse’ prüft automatisch alle Formplatten und stellt die gefundenen Kühlkanäle für die Simulation zur Verfügung. Das erlaubt dem Konstrukteur, schnell mehrere vergleichende Analysen durchzuführen, um zu erkennen, ob sich Änderungen im Anguss oder der Kühlung auf Zykluszeit und Teilequalität auswirken. Visi-Flow verfügt über einen komplett neuen Mesh-Algorithmus mit automatischer Wandstärkenberechnung und die Möglichkeit, die Vernetzungsparameter an verschiedenen Geometriebereichen zu variieren. Die Erkennung von Bindenähten und Lufteinschlüssen basiert auf den Eigenschaften der Berührungspunkte der Fließfront. Visi-Flow V16 verfügt über zwei neue Optionen: Die Gasinjektionstechnik (GIT) sowie die Co-Injektion (Mehrkomponenten Spritzguss). Die Gas Option berechnet das benötigte Volumen des Kunststoffes, die Fließfrontverteilung, die Verzögerungszeit zwischen Schmelze- und Gaseintritt sowie die räumliche Verteilung von Gas und Thermoplast zu jedem Zeitpunkt der Füllung. Das Modul integriert auch alle anderen typischen Prozessdaten, die von Visi-Flow bereitgestellt werden.Die Co-Injektion simuliert das Einspritzen eines Kern- und Hautmaterials über eine Düse. Das Hautmaterial wird zunächst in die Form eingebracht und anschließend sofort das Kernmaterial eingespritzt. Wenn das Hautmaterial in die Form fließt, erstarrt das Material an der Formwand und das Kernmaterial fließt in den Zentrumskanal. Alle Visi-Flow Prozessdaten können auch bei dieser Technologie dargestellt werden. Bei Visi-Mould hingegen basiert die einfache und erweiterte Kühlungsauslegung auf einer Datenbank. Das Überprüfen der Kanäle wurde verbessert und die Kollisionsprüfung ist für jeden Typ von Kanal möglich. Die Standardelemente des Kühlsystems und die Kanalinformationen können direkt in Visi-Flow verwendet werden. „Es gibt auch neue Funktionen für die Konstruktion des Angussystems. Das verbesserte Interface ermöglicht die Querschnitte des Kanalsystems zu variieren, um so den Schmelzefluss besser ausbalancieren zu können, was sehr wichtig für eine optimale Füllsimulation ist. Es kann an jedem einzelnen Anguss-endpunkt der Anschnittstyp in Form und Größe angegeben werden“, fügt Ralph Schmitt hinzu.