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von Harald Klieber Für schwierigste Bohrungen empfiehlt Komet-Geschäftsführer Dr. Christof W. Bönsch den neuen Wendeplattenbohrer Kub Pentron. Das neue Werkzeugsystem bietet durchgängiges Vollbohren bis 5xD in den Durchmessern 14 bis 44 mm. Weitere span(n)ende Neuentwicklungen aus Besigheim sind der Wechselkopfbohrer Kub K2 und die Mikrogewindefräser für M1 bis M2,5.
Die Komet Group hat zuletzt viel getan: „Wir haben allein 2008 rund 15 Mio. Euro in unseren Neubau mit der Ideenfabrik in Besigheim investiert. Außerdem haben wir mit den Firmen Zoller, Schunck, Mahr und Blum Partner gefunden, die das Konzept „Ideenfabrik“ aktiv unterstützen.“ Denn individuelle Schulung, Ausbildung, Kommunikation seien nach Angaben von Geschäftsführer Christof W. Bönsch immer wichtiger. Dort sollen eben nicht nur Werbeveranstaltungen für Bohrer stattfinden. „Wir beschäftigen uns dort in erster Linie mit den Aufgaben der Kunden. Und unsere Schulungen und Trainings führen wir quasi am lebenden Objekt durch“, erklärt Christof W. Bönsch. Trotz Ideenfabrik hat Komet aber auch das Thema Innovation nicht vernachlässigt. „Unser auch für die nächsten Jahre zweistelliges Wachstum planen wir nur auf der Basis neuer Produkte“, betont Christof Bönsch, der noch auf der AMB von einem Auftragseingang 2008 von rund 190 Mio. Euro ausging. Drei echte Innovationen stellte Komet zuletzt auf der AMB ins Rampenlicht. Ein Highlight war der Wendeplattenbohrer Kub Pentron. „Diese Weltneuheit ist ein komplettes Neudesign. Sie können damit schwierigste Bohrbedingungen meistern“, reißt Christof Bönsch an. Das neue Werkzeugsystem würde problemlos durchgängiges Vollbohren bis 5xD bieten, bohrt sogar in schräge Flächen oder Absätze und lässt sich mit reduziertem Vorschub anfahren. Dabei sind bis zu 20 Prozent höhere Schnitt- und Vorschubwerte, im Vergleich zu bisher am Markt gängigen Wendeplattenbohrern höchst sportliche Leistungen, die der Kub Pentron durchgängig bis in Längen-/Durchmesserverhältnisse 5xD erlaubt. Er bewältigt nach Erfahrung von Christof Bönsch extreme Bearbeitungssituationen, die bisher nur in 3xD möglich waren. Der Kub Pentron ist mit zwei quadratischen Wendeschneidplatten ausgestattet, die jeweils vier vollwertig nutzbare Schneidkanten bieten. Die Innen- und Außen-Wendeschneidplatten sind in ihrer Form identisch. Von der Allroundgeometrie über weichschneidende bis hin zur so genannten Spanbrechergeometrie stehen mit Hochleistungs-Substraten und -Beschichtungen Wendeschneidplatten für unterschiedlichste Materialien zur Verfügung. Eine spezielle Oberflächenbehandlung sorgt für optimale Spanabfuhr und Gleiteigenschaften. Als „Gipfel der kleinen Durchmesser“ bezeichnete unterdessen Christof Bönsch den Kub K2, den neuen zweischneidigen Bohrer mit neuem Wechselkopfsystem. „Wir dringen damit in eine neue Dimension vor. Wir haben die Hartmetall-Technik dabei komplett umgesetzt und sind damit auch im kleinen Durchmesserbereich ab 8 bis 18,9 mm absolut wettbewerbsfähig“, unterstreicht Christof Bönsch. Die wechselbaren Bohrköpfe würden dabei die Wirtschaftlichkeits- und Flexibilitätsvorteile austauschbarer Schneidkörper nun auch in kleinen Bohrungsdurchmessern bis zu acht Millimeter ausspielen. Die doppelschneidigen Bohrköpfe aus Hartmetall sind über eine patentierte Trennstelle selbstklemmend und selbstzentrierend spielend einfach zu wechseln. Basis des neuen K2 ist ein ebenfalls patentierter Grundhalter mit Zylinderschaft, den es in Ausführungen für Längen-/Durchmesser-Verhältnisse 3, 5 und 7xD geben wird. Der Durchmesserbereich von 8 bis 18,99 mm kann in 0,01-mm-Abstufungen abgedeckt werden. Die innen liegende Kühlmittelzufuhr gewährleistet optimalen Kühlmittelaustritt an die Schneide. Auf den Grundhaltern können Wechselbohrköpfe mit unterschiedlichsten Anschliffen und Beschichtungen für Stahl-, Guss-, Alu- und rostfreie Werkstoffe genutzt werden. Hohe Leistungsfähigkeit bis HRC60 verspricht dagegen Komet JEL mit den neuen MGF-Mikrogewindefräsern ab M1 bis M2,5. Die Gewindefräser stellen dabei die Kernlochsenkung und das Gewinde in einem Arbeitsgang her. Für gehärtete Stähle bieten die Vaihinger Gewindeprofis die Variante XH an. Hierbei handelt es sich um beschichtete Werkzeuge mit speziellen Span- und Nutgeometrien. Diese linkschneidenden Werkzeuge sind einprofilig ausgeführt, mit zwei respektive drei Spannuten sowie dem in dieser Serie üblichen 90°-Senker versehen. Die erreichbare Gewindelänge liegt bei einem Längen-/Durchmesserverhältnis von 1,5 x D.