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Mit zwei neuen Fräswerkzeug-Reihen reagiert Dima auf den gestiegenen Kostendruck im Stahlformen- und Werkzeugbau. Je nach den Genauigkeitsanforderungen kann zwischen hochgenauen Fräsern und einer günstigeren Standardreihe gewählt werden. Die Vollhartmetall-Fräser beider Linien eignen sich dank verschiedener Beschichtungen für Werkzeugstahl mit einer Härte bis 66 HRC, Kupfer, Aluminium und Graphit und werden vom Hersteller mit einer eigenen Servicehotline begleitet.
Preiswerte Fräswerkzeuge oder hochgenaue Fräser für High Precision Cutting (HPC), die aber für Schrupp- oder Vorschlichtarbeiten eigentlich zu schade sind – der Stahlformenbauer hat oft die Qual der Wahl und zahlt am Ende doch drauf. Denn bei billigen Werkzeugen müssen die Formen in der Regel noch langwierig nachbearbeitet und poliert werden, genauere Fräser sind dagegen in der Anschaffung deutlich teurer. Um diese Kosten zu reduzieren, hat die Dima Werkzeuge GmbH aus dem baden-württembergischen Kirchheim unter Teck jetzt zwei neue Serien von Fräswerkzeugen auf den Markt gebracht, die in Preis und Leistung auf die verschiedenen Anwendungsansprüche abgestimmt sind. Für die hochgenaue Bearbeitung von Werkstücken beim Schlichten oder Finishing wurde die HSC-Line konzipiert. Die Fräser dieser High-Speed-Cutting-Linie reichen von Kugelfräsern über Schaft- und Multischneidenfräser bis hin zu Schruppfräsern. Zur Verbesserung der Leistung erhalten die Fräser eine Beschichtung, die vom Unternehmen jeweils passend zu dem zu bearbeitenden Material entwickelt wurde, darunter etwa eine spezielle Beschichtung für das Fräsen von Kupfer und Aluminium oder eine besondere Diamantbeschichtung für das Fräsen von Graphitelektroden. Selbst für die Bearbeitung von Werkzeugstahl mit einer Härte von bis zu 66 HRC gibt es eigene Fräser. Gleichzeitig erhöhen die Beschichtungen die Lebensdauer der Fräswerkzeuge um rund 200 Prozent und gestatten mit allen Varianten auch eine Trockenbearbeitung. Die Genauigkeit der Schäfte dieser Fräser liegt bei einer Qualität von H 5 und ermöglicht das sehr genaue Schrumpfen der Werkzeuge. Die hochpräzise Fertigung im eigenen Herstellungsbetrieb garantiert sehr genaue Schnittkanten und ein entsprechend sauberes Ergebnis, bei dem im Vergleich zu herkömmlichen Fräsern kaum oder nicht nachpoliert werden muss. Etwa 30 bis 40 Prozent günstiger als die Werkzeuge der HSC-Line sind die Fräser der T-Line, allerdings haben sie nicht so enge Toleranzen wie diese. Die Schaft- und Kugelfräser dieser Serie entsprechen dem allgemeinen Standard an Genauigkeit und eignen sich daher vornehmlich für Schrupp- und Vorschlichtarbeiten. Beide Fräser-Linien werden aus hochstabilem Vollhartmetall gefertigt und unterliegen im Unternehmen einer strengen Qualitätskontrolle. Die einzelnen Typen sind teilweise in verschiedenen Ausführungen als Lang, Kurz oder Mini mit Fräserdurchmesser zwischen 0,3 bis 20 mm erhältlich. Bei Multischneidenfräsern kann zwischen vier, sechs oder acht Schneiden gewählt werden. Zwei Jahre arbeitete die Dima Werkzeuge GmbH, die sich seit der Gründung im Jahr 2006 in der Zerspanungsbranche bereits als Hersteller von Diamantwerkzeugen einen Namen gemacht hat, an den neuen Fräswerkzeugen. „Fräser sind für den Werkzeugbau oft ein hoher Kostenpunkt“, berichtet der Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, Oliver Sigel, aus seiner langjährigen Erfahrung in der HSC-Fräsmaschinenherstellung. Die neue Produktsparte soll durch die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Genauigkeiten der Fräser dazu beitragen, diese Kosten zu reduzieren. Um den Kunden im Formenbau eine optimale Betreuung zu bieten, hat das Unternehmen seine Servicezeiten auf täglich 7 bis 22 Uhr erweitert. Eine Ausweitung auf Rund-um-die-Uhr-Service ist bereits geplant. Auch soll der Expresslieferdienst ausgedehnt werden, der Kunden im Umkreis von 50 km in ein bis drei Stunden bedient. Die Fräswerkzeuge der HSC-Line und der T-Line sind in Deutschland direkt bei der Dima Werkzeug GmbH zu beziehen, sowie in Italien und Rumänien über Handelsagenten des Unternehmens.