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Der Verschleiß bei Zerspanwerkzeugen ist in den meisten Bearbeitungsfällen äußerst hoch – besonders bei abrasiven Materialien wie Graphit. Um die Programmierungen entsprechend umzusetzen, macht es Sinn, auf höchste Qualität zu achten. Die Eckerle & Ertel GmbH, Werkzeughersteller aus Kinding/Haunstetten, vertraut auf leistungsfähige Diamantbeschichtungen aus dem Hause Cemecon.
Neue aber auch bewährte Materialien stellen oft höchste Anforderungen an ihre Bearbeitung. Nicht selten sind sie extrem abrasiv und setzen den Werkzeugen entsprechend zu. Da müssen die Standzeiten in hohem Maße verlängert werden, um ein wirtschaftliches Produzieren überhaupt gewährleisten zu können. Neben optimierten Geometrien und Hartmetallen kommt den Beschichtungen dabei besondere Bedeutung zu. Für höchste Ansprüche konstruiert, liefern sie auch im Produktionsalltag beste Ergebnisse. Ditmar Ertel, Geschäftsführer von Eckerle & Ertel: „Für DIA-Dur, unsere neue Diamantschicht für Graphitbearbeitung, Erodierelektroden, Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) und Kupfer, haben wir uns bei CemeCon eine genau auf unsere Anforderungen hin angepasste Diamantschicht konstruiert. Und das war einfacher, als wir es uns vorgestellt hatten.“ Zuerst trat Eckerle & Ertel mit der konkreten Aufgabenstellung an CemeCon heran, die Randbedingungen wurden erarbeitet und erste Spezifikationen festgelegt. In der Optimierungsschleife wurden dann die endgültige Geometrie, das Substrat und die speziell konstruierte Beschichtung festgelegt. „Um die vorher gesetzten Ziele zu erreichen, haben wir nach jeder Prototypenfertigung bei unserem Partner Lyschik Frästests in Graphit gemacht. Die Ergebnisse konnten sich mehr und mehr sehen lassen.“, so Ditmar Ertel. Durch die hervorragende Schichthaftung auf dem speziell dafür ausgewählten Hartmetall erzielen die Anwender mit dem DIA-Dur-Programm von Eckerle & Ertel nun längste Standzeiten. Bei der Bearbeitung von Graphit EK85 erreichten DIA-Dur-beschichtete Fräser mit dem Durchmesser von 12 mm eine Standzeitverlängerung von ehemals drei Stunden auf ganze zehn Stunden. Außerdem ist die Beschichtung extrem abrasionsbeständig, und es entstehen keine typischen „CVD-Nasen“ auf den scharfen Schneiden. Das bedeutet für den Anwender: erhöhte Wirtschaftlichkeit, gesenkte Kosten und damit höhere Erträge. „Dabei haben wir wieder deutlich festgestellt, dass nicht das günstigste Standardwerkzeug der Weisheit letzter Schluss ist, sondern vielmehr optimal angepasste Werkzeuglösungen“, sagt Ditmar Ertel. Seit über 15 Jahren entwickelt und fertigt das Unternehmen Standard- und Sonderwerkzeuge, Einzelwerkzeuge und Kleinserien, Präzisionsteile und Maschinen und auch von Graphitelektrodenherstellern wird gefordert, beste Qualität zu liefern und so die Maßgaben der Branche zu erfüllen. Dazu muss selbstverständlich die komplette Prozesskette harmonieren und von der Werkzeugentwicklung über Prozesssicherheit bis hin zu langen Standzeiten durchgängige Leistung bringen. Für diesen Fall hat Eckerle & Ertel mit der DIA-Dur-beschichteten Edition Diamant Werkzeuglinie ein wahres Ass im Ärmel. Grundsätzlich realisiert CemeCon übrigens auch Beschichtungsaufträge für Wälzfräser, inklusive Entschichtung. Dabei wird die Beschichtung jedes Werkzeuges gemeinsam mit dem Kunden präzise auf seine Anwendung abgestimmt, um den individuellen Anforderungen gerecht zu werden.