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Der Einsatz des ZPrinters 310 und später des Spectrum ZTM 510 zum Drucken von Prototypen auf Abruf brachte für Timberland eine deutliche Senkung der Kosten für die Prototyperstellung und kürzere Herstellungszeit. Das heißt: Mehr Prototypen, bessere Designs und gesteigerte Umsätze
In unserer Branche sind wir stets bestrebt, die Visionen der Marketing-und Vertriebsexperten schnell und kostengünstig in die Tat umzusetzen und den Geschmack der Kunden zu treffen. Wir möchten Produkte herstellen, die Belastbarkeit, Tragekomfort und modernstes Design verbinden. Die Drucker von Z Corp. haben uns dabei geholfen, genau dieses Ziel zu erreichen. Wir konnten unsere Entwicklungszyklen verkürzen, unsere Ausgaben senken und noch bessere Produkte für unsere Kunden entwickeln – so Toby Ringdahl Computer Aided Design Manager Timberland. Das Unternehmen Timberland (TBL) fing mit einfachen Arbeitsschuhen an. Inzwischen jedoch gehört die Lifestyle-Marke zu den erfolgreichsten der Welt. Ob bei der Arbeit, in der Freizeit oder zu besonderen Gelegenheiten – ein Timberland-Produkt bietet stets die ideale Kombination aus ansprechendem Design und Funktionalität und wird damit den unterschiedlichsten Kundenanforderungen gerecht. Damit das so bleibt, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Techniker, Vertriebs-und Marketingexperten des 1,5 Milliarden USD schweren Unternehmens mit Sitz in New Hampshire bei der Entwicklung jedes einzelnen Produkts eng zusammenarbeiten – vom anfänglichen Konzept über die Prototypenerstellung bis hin zur Serienproduktion. Der fertige Schuh soll nicht nur gut aussehen, er muss auch bequem und belastbar sein. Das Oberflächendesign richtet sich in der Regel nach aktuellen Modetrends. Schwieriger wird es da schon bei der Sohle: Die Stellen, an denen der Fuß auf der Sohle anliegt oder die Sohle mit dem Boden in Berührung kommt, stellen die höchsten Anforderungen an das Design. Unter Einsatz von CAD-Software wird ständig an der Verbesserung der Konzepte für Senkfußeinlagen, Laufflächenprofile, Materialien, Absatzstabilisierung, Orthesen und die unveränderlichen Bestandteile (zum Beispiel Fußmodelle) gearbeitet. Es ist nicht lange her: Im Jahr 2002 hat Timberland professionelle Modellbauer eingestellt, die auf Grundlage von 2D-CAD-Darstellungen Prototypen im 3D-Format aus Holz oder Schaumstoff erstellen sollten. Die Erstellung dieser Prototypen dauerte in der Regel eine Woche oder länger. Die Kosten betrugen 1.200 USD pro Prototyp. Der zeitaufwändige Prozess machte es dem Unternehmen unmöglich, kurzfristig Änderungen an den Modellen vorzunehmen und die-se dadurch zu optimieren. Daher blieb dem Unternehmen nichts anderes übrig, als entweder den Entwicklungszyklus zu verlängern oder auf die gewünschten Änderungen zu verzichten. „Lassen wir die Zeit und die Kosten einmal außen vor. Der alte Ansatz bringt noch ein weiteres Problem mit sich: Die CAD-Darstellungen in 2D erfordern einfach zu viel Interpretation“, erläutert Toby Ringdahl, Computer-Aided-Design Manager des Bereichs Produktentwicklung und Herstellung von Schuhmode. „Die fertigen Prototypen entsprachen oftmals nicht den Erwartungen. Doch nicht immer ist es möglich, eine ganze Woche für die Erstellung einer neuen Version aufzuwenden.“ Timberland erkannte, dass mehr Prototypen in kürzerer Zeit benötigt wurden. Das Unternehmen beauftragte das Team um Ringdahl mit einer sechsmonatigen Prüfung verschiedener Methoden zur Prototypenerstellung. Nach eingehender Prüfung entschied man sich bei Timberland für den ZPrinter 310 von Z Corporation, dem schnellsten und kostengünstigsten 3D-Drucker auf dem Markt. Aufgrund der geringen Kosten für die Druckmaterialien und der hohen Geschwindigkeit des Geräts war es gegenüber den Systemen zur schnellen Prototypenerstellung klar im Vorteil. Im Jahr 2005 ging Timberland noch einen Schritt weiter und investierte in den Spectrum Z510, den ersten 3D-Hochleistungsfarbdrucker auf dem Markt mit 24-Bit-Farben und einer Auflösung von 600 dpi. Nur Z Corp. bietet Technologie für den Druck in Vollfarbe, die Designinformationen weitaus effizienter übermittelt als Monochromtechnologie. Farben können nicht nur zur Erstellung eines realistischen Objekts eingesetzt werden, sondern darüber hinaus auch zur Beanspruchungsanalyse, Produktbeschriftung oder zur Kennzeichnung wichtiger Teile oder Änderungen. Der Spectrum Z510 erkennt CAD-Dateien von Timberlands Software zur Erstellung mechanischer Designs in 3D und erstellt auf dieser Grundlage schnell und kostengünstig physische Modelle. Die enorme Leistungsfähigkeit des Druckers hat Timberland dabei geholfen, effizienter und kostengünstiger zu arbeiten. „Wir sind jetzt in der Lage, beliebig viele Änderungen und Variationen vorzunehmen und die Designer und Marketing-Manager können sicher sein, dass ihre Produkte die Erwartungen von Timberland und ihren Kunden voll und ganz erfüllen, „ so Toby Ringdahl. Eine Senkung der Kosten für die Prototyperstellung fast um das30-fache sprechen darüber hinaus eine deutliche Sprache. Beispielsweise muss Timberland für einen Prototyp nun nicht mehr 1.200 USD, sondern lediglich 35 USD aufwenden. Die Herstellungszeit für einen Prototyp ist von einer Woche auf 90 Minuten gesenkt worden. Dies ermöglicht eine häufigere und engere Zusammenarbeit zwischen Technikern und Marketingexperten. Der gesamte Entwicklungszyklus konnte dank der schnellen Erstellung farbiger Prototypen direkt vor Ort von ursprünglich drei auf nunmehr zwei Wochen verkürzt werden.