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Die Version 15 der VlSI-Software für den Werkzeug- und Formenbau umfasst neben neuen Funktionen eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit neuen Icons, erweiterte Grafikmöglichkeiten, Texturen für die realistische Gewindedarstellung, eine perspektivische Ansicht, dynamische Schnitte, sowie eine 1:1 Ansicht. Die Software ist speziell auf den Formenbau zugeschnitten, deswegen hat man sich auch bei rWS Formenbau für VISI entschieden. Die CAD/CAM-Lösung ist leicht zu bedienen und absolut werkstattgerecht – und das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt.
Die erweiterte Flächenmodellierung der neuen Version 15 von VISI enthält neue Funktionen zur komplexen Flächenerzeugung. In diesem Rahmen gibt es eine Funktion, die eine Füllfläche durch Kurven oder Punktewolken legt und eine Offset-Funktion für große Flächenverbände für die Automobilindustrie. Die mehrseitige Patchfläche, die Kantenmanipulation und die Speicherdiagnose von Körpern stellen sicher, dass die komplexesten Daten aus unterschiedlichen Fremdsystemen einfach gehandhabt werden können. Direkt-Schnittstellen zu allen wichtigen Systemen einschließlich Catia und UG wurden upgedated, um facettierte Volumenkörper und Modellvariationen zu unterstützen. Die Erweiterungen für die 2D Zeichnungsableitung und die Bemaßung beinhalten die Erzeugung von gerenderten Ansichten, das dynamische Editieren von Schnitten, die Verwaltung von Benutzerfeldern, die neue Bemaßung von Fasen sowie eine neue, automatische Erzeugung einer vierseitigen Ordinatenbemaßung. Für die MC-Bearbeitung gibt es eine neue Bearbeitungsstrategie für das Schlichten, die flache und steile Bereiche in einem Werkzeugweg bearbeitet. Diese Strategie erzeugt für steile zu bearbeitende Bereiche einen Werkzeugweg mit der Z-konstanten Methode und füllt die flachen Bereiche mit einem 3D konstanten Offset. Dadurch entsteht ein Werkzeugweg für die komplette Schlichtbearbeitung des Werkstücks. Die kinematische Simulation wurde ebenfalls verbessert und stellt nun auch den Materialabtrag dar. Dies erlaubt die Simulation im Maschinenraum ebenso wie die Simulation des Materialabtrages mit der vollständigen Kollisionsbetrachtung in einem Arbeitsgang. Während des Postprozessorlaufs wird nun eine Option zur Optimierung der Vorschübe im NC-Programm angeboten. Abhängig vom zu entfernenden Spanvolumen wird der Vorschub korrigiert. Dies geschieht kontinuierlich, sodass die mögliche Schnittgeschwindigkeit optimal genutzt wird. Das Ergebnis ist ein NC-Weg mit wesentlich kürzerer Maschinenlaufzeit. „Zudem sind die Bauteilbibliotheken für die Anwendungen Mould und Progress in der V15 um über 60 neue Bauteile erweitert. Das neue, interaktive Streifen- und Stempelmanagement in Verbindung mit den Erweiterungen für die Baugruppen gewährleistet, dass VISI weiterhin innovative Technologie für den Werkzeug- und Formenbau zur Verfügung stellt. Und zwar vom Modellieren über die Arbeitsvorbereitung bis hin zum NC-Programm,“ fasst Ralph Schmitt, Geschäftsführer von Mecadat, zusammen. Bei der rWS Formenbau GmbH ist VISI immer mit dabei, wenn pro Jahr 25 Werkzeuge produziert werden. Geschäftsführer Klaus Welscher blickt zurück: „Wir haben uns für VISI entschieden, da es sich leicht bedienen lässt und zudem absolut werkstattgerecht ist. Das heißt, die Software ist im Vergleich zu anderen Produkten speziell auf den Formenbau zugeschnitten. Da auch das Preis/Leistungsverhältnis der CAD/CAM-Lösung stimmt, würden wir uns immer wieder für VISI entscheiden.“ Das Softwarepaket, das die Mitarbeiter zur Konstruktion und Fertigung der Werkzeuge einsetzen, ist über die Jahre hinweg quasi mit der Firma mit gewachsen. 1998 kam mit dem CAD-Modul das erste Produkt aus dem VISI-PortfoKo zum Einsatz, wenige Monate später folgte das CAM-Modul. Seitdem wurde jedes Jahr ein neuer Arbeitsplatz installiert, so dass im Moment acht Installationen von VISI vorhanden sind. Bei dem Formenbauer aus Neuhaus-Schierschnitz sind heute fast alle Module des Portfolios installiert, nämlich VISI-Design, VISI-Mould, VISI-Modelling, VlSI-Split, VlSI-Wire, VISI-Machining 2D und 3D und VISI-Machining SAchsen. Im Laufe des Prozesses von den Konstruktionsdaten des Kunden bis hin zur Erstbemusterung des Werkzeugs ist VISI immer mit von der Partie. Je nach Kunden kommen die Konstruktionsdaten zum Beispiel als Catia-Dateien, die zuerst in VISI eingelesen werden. In VISI-Design entwickeln die Konstrukteure das Werkzeug, legen Entformungsrichtungen und Trennungen fest und bei Bedarf den Übergang von Weichteil- in Hartteilkomponente. Konstruktionsdaten für Hydraulikzylinder und andere Kaufteile entnehmen die Mitarbeiter aus den integrierten Datenbanken, die die Formenbauer sehr schätzen. Die Entscheidung, ob ein Heiß- oder ein Kaltkanal verwendet oder nach welchen Kriterien der Kunststoff verarbeitet werden soll, richtet sich nach den vom Kunden gewünschten Spezifikationen. Nach etwa 14 Tagen erhält der Kunde die Daten zum Freigeben. Acht Wochen später kann der Kunde das Werkzeug nach Erstbemusterung auf seine Funktion hin prüfen. Sowohl die Fräsprogramme als auch die 2D-Zeichnungen für die Werkstatt werden komplett mit VISI erstellt. Da die Software über ein durchgängiges Datenformat verfügt, kann der Werkzeugbauer benötigte Maße direkt vom Rechner in der Werkstatt abgreifen. Der Mitarbeiter sieht sich bei Bedarf das Werkzeug am Rechner in 3D an, wodurch sich Fehler minimieren lassen, was bis zu 20 Prozent Entwicklungskosten spart. Eine zentrale Rolle spielte VISI zudem im Rahmen des Studiums „Integriertes Produktdesign“ von Dominik Schwemmlein, dem heutigen Assistenten der Geschäftsführung von rWS. Im Rahmen seiner Diplomarbeit erstellte er eine fliegende, unbemannte Unterstützungsplattform VOC für weit reichende Einsätze von Ordnungs- und Hilfskräften. Durch die Logik und Bedienerfreundlichkeit von VISI ist es gelungen, das Hartschaum-Designmodell im Maßstab 1:1,5 innerhalb von drei Tagen CAM-technisch aufzubereiten und auf die Maschine zu bringen. „Man sieht, dass ständig neue Entwicklungen passieren, VISI ist einfach eine Software, die lebt. Wir sind auch mit der Zusammenarbeit mit Mecadat sehr zufrieden, insbesondere die gut funktionierende Telefonhotline ist zu loben, denn bei Fragestellungen erhalten wir unverzüglich Unterstützung,“ zieht Klaus Welscher ein positives Fazit.