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Glänzender Scoop

Glänzender Scoop

(¿jk) Wer im schnelllebigen E-Business mit 28 Jahren noch richtig gut drauf ist, darf zwar als Phänomen gelten, gleichwohl sind seine Tage wohl gezählt ¿ oder auch nicht: so beweist Heidenhain mit der überraschenden Präsentation der Windows-ähnlichen ,smarT.NC¿-Benutzeroberfläche, dass so mancher Angegraute dank einer gut verordneten AntiAging-Kur (noch) besser dasteht als schon zuvor. Beherrschen die Chiemgauer-Steuerungen fürs Fräsen/Bohren doch nun gleich drei Idiome: neben ihrem inzwischen legendären ,Klartext¿-Dialog sowie dem recht ungeliebten Din/Iso auch noch eine PC-Lingua, mit der ihnen ihr Wettbewerb bislang voraus war. Das darf als ein glänzender Scoop bewertet werden und sichert ihre Markt-Position nicht nur, sondern dürfte sie sogar (und zwar nachhaltig) verbessern.

Ein dickes Kompliment wie die ernst zu nehmende kritische Bemerkung hörten wir bei unserer Recherche auf der Metav-Nord in Düsseldorf (wo die ,smarT.NC¿-Oberfläche bei sieben WZM-Austellern als Programmierplatz-Präsentation Premiere hatte) von einem der großen Kunden ¿ so erinnert Schulungsleiter Gerhard Hofer von der Hermle AG: ¿Die ,Klartext¿-Dialogsprache war ja seinerzeit vor mehr als 25 Jahren wirklich eine Riesensache gegen Din/Iso ¿ damit belegte Heidenhain ja, wie NC-Bedienerfreundlichkeit aussieht¿ und zeigt sich überzeugt: ¿Und das wird bei ,smarT.NC¿ genauso sein¿, schiebt aber unmissverständlich nach: ¿Es  wurde allerdings auch höchste Zeit, dass die was machen, denn junge PC-gewohnte Facharbeiter können sich mit dem ,Klartext¿ nur schwerlich anfreunden.¿
Das hat seine Gründe und seine Ursachen ¿ also  zunächst zu den (sehr simplen) Gründen: alle jungen Leute wachsen seit wenigstens zehn, zwölf Jahren mit dem PC auf und sind seine Oberfläche gewohnt ¿ und die ist halt Windows-orientiert und -dominiert; und damit sind wir denn auch gleich bei den Ursachen der (na-ja, sagen wir) reservierten Einstellung ,Klartext¿-ungewohnter Anwender zu der heute (das ist wohl nur wenig übertrieben) als denn wirklich epochal zu apostrophierenden Heidenhain-Sprach-Entwicklung, die denn für die, die sie gut kennen, jung daherkommt: denn seit jetzt gut 23 Jahren ist die ,Klartext¿-Dialogsprache bewusst aufwärtskompatibel ¿ aber eben das hat sie zumal in Verbindung mit ihrem erheblich expandierten Leistungsumfang auch partiell komplex gemacht (und das goutieren PC-Kenner nun mal gar nicht).
Diese Aufwärtskompatibilität bot und bietet also einerseits einen nennenswerten Vorteil: laufen doch selbst (anno¿) 1981 generierte NC-Programme noch  auf der jüngsten ,TNC¿ ¿ doch über immer längere Zeit wird dies Argument natürlich immer fragwürdiger: denn wer bitte hat schon heute vor 20 Jahren aktuelle NC-Programme abzuarbeiten? Aber andererseits: Aufwärtskompatibilität wurde (und wird) von Heidenhain ja auch ganz anders buchstabiert ¿ nämlich als je konsequente Ergänzung, Erweiterung zum Bekannten. Denn wer mit dem ,Klartext¿-Dialog vertraut war, für den flog das Bisherige nicht in die geistige Schrott-Kiste, wenn Heidenhain was Neues brachte, sondern das Gewohnte blieb ihm als bewährt erhalten und war durch das Neue nur zu ergänzen. Das war (und ist! und auch trotz ,smarT.NC¿) also auch in jeder Beziehung Ressourcen-schonend. So lobt Geschäftsführer
Erich Huber von der Primacon GmbH in Peißenberg: ¿Mit Software-Änderungen bei den ,TNC¿s waren die Kunden nie überfordert ¿ sie mussten immer nur was dazulernen, waren aber nie gezwungen, das, was sie schon konnten, zu vergessen.¿
Jedoch: diese Aufwärtskompatibilität hatte (und hat) auch ihren Preis ¿ und die Chiemgauer waren auf dem besten (also auf dem schlechtesten) Weg, ihm Tribut zu zollen ¿ und zwar in schmerzlichem Verlust an Akzeptanz. Denn durch die über die Jahrzehnte aus guten Gründen durchgehaltene Aufwärtskompatibilität ist der ,Klartext¿-Dialog mittlerweile für (die zumal meist jungen) Neu-Einsteiger wegen der verschiedenen Softkey-Ebenen zunehmend schwer zu erlernen. Kritisiert Hofer von Hermle: ¿Weil der ,Klartext¿-Dialog so Text-intensiv ist, ist ja manchmal mit nur einem Zyklus der ganze Bildschirm ausgefüllt¿, und bewertet: ¿Ein ,Klartext¿-Könner hat damit kein Problem, weil er souverän alle Varianten und Möglichkeiten im Kopf hat ¿ aber einem PC-gewohnten ,TNC¿-Newcomer darf man damit nicht kommen.¿ So war es also durchaus an der Zeit, grundlegend etwas zu ändern und (gleichfalls) eine PC-welt-adäquate Oberfläche zu genererieren ¿ aber dafür den ,Klartext¿-Dialog opfern?: doch wohl niemals ¿ ist er doch schließlich Ursprung und Kern des ,TNC¿Erfolgs. So hieß also die Aufgabe, die neue NC-Welt zu bauen und gleichzeitig doch die alte zu bewahren. Das erscheint wie die Quadratur des Kreises ¿ aber sie ist wohl gelungen. Mit einem intelligenten Trick: operiert doch hinter der neuen (allein der jüngsten ,iTNC 530¿-Steuerung  vorbehaltenen) ,smarT.NC¿-Oberfläche immer noch der bewährte ,Klartext¿-Dialog ¿ also die Daten werden auch im ,SmarT.NC¿-Modus im ,Klartext¿-Modus gespeichert.
Und just in dieser Konvertierung sieht Rudolf Hahn ¿ er koordiniert im DMG-Konzern die CNC-Entwicklung ¿ einen grossen Vorteil von ,smarT.NC¿ und urteilt: ¿Dieses zusätzliche Interface für die ,TNC¿s ist ja eine zwar etwas späte, aber keineswegs zu späte und zudem sehr klare Antwort auf die ,ShopMill¿-Benutzeroberfläche von Siemens und macht dem NC-Anfänger den NC-Einstieg gleichfalls wirklich leicht ¿ aber der Profi hat bei beiden durch das notwendige Durchblättern der Dialog-Eingabemasken prinzipiell mehr Bedienschritte, und deshalb wird er es sehr
zu schätzen wissen, an den ,TNC¿s nach wie vor im ,Klartext¿ arbeiten zu können¿, und ergänzt: ¿Obwohl ,smarT.NC¿ erst am Anfang ist, lässt sich doch schon erkennen, dass Heidenhain für die Daten-Eingabe sehr großen Wert legt auf Bediener-Effizienz und auf Programmier-Sicherheit¿, und begründet: ¿Die jetzt schon verfügbaren ShortCuts bieten ja teils mehr Komfort als der ,Klartext¿ ¿ also das ist eine durchaus vielversprechende Entwicklung¿, und warnt: ¿Aber bis sie komplett und etwa in 5-Achsigkeit und in  Simulation vollständig fertig ist, hat Heidenhain noch sehr viel zu tun ¿ denn der Nutzen erschließt sich erst durch Vollständigkeit und Durchgängigkeit.¿
Also: wer nach wie vor ¿ weil er ihn souverän beherrscht ¿ im ,Klartext¿-Dialog an der ,iTNC 530¿ programmieren möchte, der kann das tun; und
wer allein das Programm-Generieren mit der neuen Benutzeroberfläche ,smarT.NC¿ präferiert, dem ist auch das unbenommen: beide Modi führen letztlich zum selben Ergebnis. Zudem: von der einen in die andere Oberfläche kann jederzeit gewechselt werden ¿ dazu genügt lediglich der Druck auf eine zusätzliche  spezielle ,smarT.NC¿-Taste im Tastaturfeld, das im übrigen nach bewährter Art des Hauses so geblieben ist, wie es bislang war ¿ die vertraute ManMachine-Schnittstelle wurde (was die Tastatur anlangt) so gut wie nicht verändert: neben der ,smarT.NC¿-Taste gibt es nur zusätzlich noch drei weitere zur schnellen Navigation innerhalb des ,smarT.NC¿-Eingabeformats (die sind natürlich nur dann aktiviert, wenn im ,smarT.NC¿-Modus programmiert wird); und schließlich hat Heidenhain bei den Cursor-Tasten (sie sind für beide Oberflächen da) wieder zum separaten Block zurückgefunden, der sicher und einfach zu bedienen ist. Von der Switch-Möglichkeit zwischen bewährter alter und zeitgemäß neuer Benutzeroberfläche ist denn auch Ingo Steinbrenner als für Bridgeport-BAZs zuständiger Produktmanager von der Hommel Gruppe angetan: ¿Das muss man einfach anerkennen ¿ da hat Heidenhain eine geradezu geniale Lösung gefunden: denn der ,Klartext¿-Fan wird nicht durch einen kompletten Umbruch verprellt, kann erstens so weiter arbeiten, wie er es gewohnt ist und sich zweitens sehr einfach mit der neuen ,smarT.NC¿-Möglichkeit in seinem eigenen Lern-Tempo vertraut machen, zumal ja auch der Mix möglich ist von ,Klartext¿ und von ,smarT.NC¿ sowie die Umwandlung von ,smarT.NC¿- in ¿Klartext¿-Programme ¿ und beides erleichtert die Bedienung der Steuerung, da der Operator das Programmformat individuell gestalten kann¿, und lobt: ¿Insbesondere junge Leute und PC-gewohnte NC-Einsteiger finden dagegen mit der neuen Benutzeroberfläche ein vertrautes Bild, wie es ja vor allem Siemens mit ,ShopMill¿ vorgemacht hat und wie es andere gleichfalls versuchen. Durch die Windows-Ähnlichkeit solch moderner CNC-Oberflächen wie nun jetzt auch ,smarT.NC¿ tun sich solche NC-Beginner deshalb besonders einfach mit dem Erlernen.¿ Und Geschäftsführer Karl-Heinz Lahrmann von Hommel Unverzagt klärt: ¿Es gibt ja bislang ausgesprochene Heidenhain- und ausgesprochene Siemens-Fans, und für uns als Brigdeport-Repräsentant, der BAZ verkaufen will, ist der Kundenwunsch natürlich ausschlaggebend. Ob es da nun womöglich eine Verschiebung gibt, weil jetzt auch Heidenhain an den ,TNC¿s eine PC-ähnliche Oberfläche hat, das wage ich nicht zu prognostizieren. Und für uns ist die jeweilige Präferenz ja auch nicht relevant.¿  
Nun ¿ im Gegensatz zur Tastatur gibt sich der Bildschirm gravierend unterschiedlich: zeigt er sich im ,Klartext¿-Modus ganz wie gewohnt, tut sich mit der zweigeteilten ,smarT.NC¿-Bedienoberfläche die bei Windows geschätzte PC-Welt auf: auf der linken Seite die gängige Baumstruktur, in der sich ganz easy navigieren lässt ¿ durch Auf- und Zuklappen verschiedener Ebenen finden sich die als Zyklus hinterlegten Bearbeitungen in Form von Arbeitsplänen. Und rechts verweisen übersichtlich gestaltete Eingabe-Formulare sofort auf die definierten Bearbeitungsparameter (dabei zeigt die Softkey-Leiste ¿ natürlich entsprechend dem aktiven Eingabefeld ¿ mögliche Eingabe-Alternativen). Anerkennt Service-Ingenieur Christian Neuner von der Murnauer Kern Micro- und Feinwerktechnik: ¿Wir hatten einen Neukunden hier auf dem Stand, der seit drei Jahren mit ,Klartext¿ programmiert, und der war binnen nur einer Stunde vertraut mit ,smarT.NC¿ ¿ wer Windows von seinem PC gewohnt ist, kommt ganz schnell damit zurecht¿, und ergänzt: ¿Waren die ,TNC¿s durch den ,Klartext¿ einfach anders als alle anderen Bedienoberflächen, die sich zur komfortablen Handeingabe eignen, ist ,smarT.NC¿ auf der ,iTNC 530¿ durch den PC-ähnlichen Bildschirmaufbau jetzt klar zumindest eine echte  Heidenhain-Alternative zu ,ShopMill¿ der ,Sinumerik¿s.¿ Und weil das so gesehen wird, und weil die ,TNC¿s zudem mit ihrem ,Klartext¿-Dialog auch noch nach 23 Jahren (denn so lange gibt es ihn ja schon) geradezu als Synonym für Werkstatt-orientiertes Programmieren gelten, sind wir der Ansicht, dass Heidenhain mit dem ,smarT.NC¿-Scoop seine Position in diesem Metier nicht nur gesichert, sondern gestärkt hat ¿ mit der Chance, sie noch weiter auszubauen.               
Doch was macht ,smarT.NC¿ nun besser als der ,Klartext¿-Dialog?: nun ¿ ganz offensichtlich mutet die neue Bedienoberfläche dem Operator-Programmierer weit weniger Text-Lektüre zu und lässt ihn viel einfacher navigieren. Denn im Gegensatz zum ,Klartext¿ haben bei ,smarT.NC¿ nicht Wörter das sagen, sondern ja der etwa von der Windows-Oberfläche gewohnte Bildschirmaufbau mit Tabellen, Formularen, Icons: das ist ganz klar strukturiert, ist übersichtlich.
Genügt es für einfache Operationen, nur wenige (und zwar eindeutig definierte) Felder auszufüllen, erweitern Unter-Formulare die Funktionalität des jeweiligen Bearbeitungsschritts. Mit andren Worten: der Komplexität sind zwar keine Grenzen gesetzt, aber die Übersicht geht nicht verloren. So fasst ,smarT.NC¿ (nomen est omen) eigentlich komplexe Aufgaben smart in nur einen Auftrag zusammen. ¿Allein das geht natürlich schon viel schneller als beim gewohnten ,Klartext¿¿, lobt Rene Busch als Leiter der Anwendungstechnik von der Mikron GmbH aus Fellbach, reklamiert aber auch: ¿Der ,Klartext¿ darf aber unter gar keinen Umständen sterben ¿ erstens, weil es nach wie vor Werker gibt, die sich mit PC-Oberflächen einfach nicht anfreunden mögen und zweitens wegen der Kompatibilität alter Programme, die so auch auf der jüngsten ,TNC¿ laufen können.¿ Vom ,Klartext¿-Sterbenlassen aber kann ¿ das mag die vielen OEMs und die begeisterten Endanwender beruhigen und die Wettbewerber eher frustrieren ¿ bei Heidenhain eh keine Rede sein: denn schließlich gilt diese Oberfläche zurecht als eigentliches Erfolgsgeheimnis und als ,CashCow¿ der Chiemgauer. Kein Zweifel: ohne diese (seinerzeit und für so viele immer noch) genial leicht lesbare Bedienoberfläche wären die Traunreuter als Steuerungs-Hersteller nie im Leben so weit gekommen, dass sie mit Siemens und Fanuc nicht nur ganz selbstverständlich in einem Namen erwähnt werden, sondern (ok-ok: nur partiell!) in einer Liga spielen. Und jetzt setzen sie auf den ,Klartext¿ noch eins drauf, indem sie ihm mit ,smarT.NC¿ ein leicht anschauliches Gesicht geben.
Zwar waren zur Metav-Nord in Düsseldorf erst rund 70 Prozent der ,Klartext¿-Funktionen in ,smarT.NC¿ verwirklicht, bis Mitte 05 sollen es aber mehr als 90 Prozent sein. Und schon jetzt ist die neue Benutzeroberfläche teilweise komfortabler als der ,Klartext¿: so ist auch neu, dass bei ,smarT.NC¿ globale Programm-Parameter wie Sicherheits-Abstände, Positionier-Vorschübe, nur einmal am Programm-Anfang zu definieren sind und so lange gültig bleiben, bis sie im Programm neu festgelegt werden ¿ damit wird nicht nur die Eingabe vereinfacht und beschleunigt, sondern auch die Fehlergefahr verringert. Ein weiteres Beispiel, wo sich ,smarT.NC¿ komfortabler zeigt als der ,Klartext¿, ist etwa das Generieren sowohl von regelmäßigen als auch unregelmäßigen Mustern ¿ so lassen sich aus der Baumstruktur eines regelmäßigen Musters bei ,smarT.NC¿ ganz einfach beliebige Bearbeitungs-Positionen ausblenden respektive löschen. Und unterstützt wird das alles durch eine leistungsfähige 2D- und (wo nötig und sinnvoll) 3D-Grafik. Und deshalb ist zu erwarten, dass auch ausgesprochene ,Klartext¿-Könner zumindest teilweise in ,smarT.NC¿ arbeiten werden und die Möglichkeit nutzen, zwischen beiden Modes hin und her zu springen.
Eben das wird denn auch von der Digma GmbH goutiert, die an ihre WZMs (fast) ausschließlich ,TNC¿s von Heidenhain adaptiert, deren Kunden jedoch Aufgaben-bedingt mehr als wohl bei den andren, sehr PC-minded sind, da ihre komplexen 3D-Programme extern an einem CAD/CAM-System generiert und direkt in die ,TNC¿ überspielt werden. ¿Aber¿, weiß Digma- Anwendungstechniker Markus Gmelin: ¿Korrekturen und auch weniger schwierige Programm-Passagen werden natürlich gern vor Ort gemacht, und da ist eine werkstattfreundliche Oberfläche schon wünschenswert. Da haben unsere Kunden bislang natürlich den ,Klartext¿ genutzt, ,smarT.NC¿ wird den wohl meisten aber sicher noch besser gefallen.¿
Aber da wäre ja wohl noch eine weitere Frage zu beantworten: warum denn in aller Welt Heidenhain erst jetzt mit ,smarT.NC¿ kommt ¿ haben doch die Traunreuter mit der vor acht Jahren zu ihrem CNC-Portfolio addierten ,ManualPlus¿-Steuerung längst schon eine Entwicklung im Programm mit Windows-ähnlicher Benutzeroberfläche¿
¿die Antwort ist simpel (und wohl auch kein Geheimnis): noch vor der ,TNC 530¿ operierten alle ,TNC¿-Steuerungen mit Prozessoren von Motorola ¿ und um die neue ,smarT.NC¿-Benutzeroberfläche generieren zu können, musste erst auf ungleich schnellere Intel-Prozessoren umgestellt werden. Und das war ein mehr als zeitaufwändiger Job für die Chiemgauer, der sie etliche Jahre beanspruchte; da kann der Wettbewerb sich also im nachhi-nein nur freuen, dass Heidenhain diese Aufgabe so spät anging und so lang dafür brauchte. Aber mit ,smarT.NC¿ werden die Karten jetzt wohl wieder neu gemischt¿

www.heidenhain.de



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