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Ergänzende Produkt-Pflege

Ergänzende Produkt-Pflege

(…jk) Was gestern noch gut (genug) war, bedarf heute der Verbesserung: sei es, weil die Kunden von sich aus danach verlangen – sei es, dass die entsprechende Offerte des Wettbewerbs das so angeraten sein lässt. Nun – da mag wohl beides Antrieb gewesen sein für die ,Ergänzende Produkt-Pflege’ der ,KelVista’-Universal-Rundschleifmaschine von Kellenberger: zur Emo in Mailand wurde das UpGrade erstmals als kürzeres Modell und mit nennenswerten neuen Merkmalen gezeigt, die es für die Anwender nachhaltig attraktiv machen sollen.

Sich auf Kern-Kompetenzen zu konzentrieren, mag  jenen, die sich beim Diversifizieren heillos verzettelt haben, als letzte Zuflucht gelten, für jene, die bewusst immer schon bei ihrem Leisten blieben, ist das die Bestätigung einer Produkt-Strategie, die sie so nie formulieren würden, weil Markt-Gespür und hoffnungslos gesunder Menschenverstand eh zu eben solcher Beschränkung rieten …
… in eben diese Kategorie gehört wohl die L Kellenberger & Co AG aus St Gallen, die mit ihrem breiten Programm universell nutzbarer Rundschleifmaschinen selbst eigener Einschätzung nach ,sehr gut aufgestellt’ ist – bietet sie doch zwischen der klassischen Hydraulik-Maschine und ihrer ,KelVaria’ für ,Höchste Qualität im Komplettbearbeiten’ drei weitere nc-gesteuerte Modelle: die ,KelViva’ als Highend-Paketmaschine, die ,KelVision’ als ,Kleine Produktions-Rundschleifmaschine’ und eben noch die ,KelVista’ als ,preisgünstige’ Universal-NC-Version. Und eben sie wurde nun als kürzere und nennenswert verbesserte Ausführung in Mailand präsentiert:
Anstatt wie bislang mit allein 1000 mm maximaler Schleiflänge kommt sie jetzt zusätzlich als ,600er’ mit eben um 40 Prozent verringerter Längs-Kapazität daher – das entspricht sicher dem Bedarf und Wunsch vieler potentieller Kunden. Doch (um etwa 200) kürzer geworden ist das kleinere Modell nur linksseitig – denn  rechterhand beließ ihr Hersteller es beim bisherigen Außenmaß, da der rückwärtige E-Schrank dort eh seinen Platz beansprucht. „So lässt sich der Reitstock also, sofern er nicht gebraucht wird, um 200 mm weiter nach außerhalb des eigentlichen Arbeitsbereichs in Park-Position versetzen, und das kommt natürlich einem aufgeräumten Arbeitsraum zugute“, wirbt Kurt Stäheli, bei Kellenberger in St. Gallen Leiter Technik. Die Werker werden den gebotenen Freiraum (etwa beim Innenschleifen) gewiss zu schätzen wissen.
Ganz augenscheinlich (und also am Outfit)  erkennbar ist eine weitere Maßnahme der Modell-Pflege: denn rechts wie links wölbt sich an der neuen 600er die Umhausung ein wenig nach außen; erläutert Stäheli: „Die ,KelVista’ ist nun seitlich wie auch nach oben voll gekapselt, um der Forderung nach einer denkbar sauberen Umgebung nachzukommen.“ Wirklich glaubhaft wird sie dadurch gewährleistet, dass zudem eine Schleifnebel-Absaugung integriert ist.
Zur Emo in Mailand war aber noch ein weiteres äußeres Merkmal für eine (freilich optionale) Verbesserung zu erkennen – allerdings erst auf den zweiten Blick: im bislang freien Platz zwischen dem Display der Messsteuerung (links) und der Wucht-Anzeige (rechts) wird jetzt am CNC-Panel noch der Schwenkwinkel des Werkstück-Spindelstocks digital angegeben – das ist namentlich für die Werkzeugbauer eine sicher willkommene Erleichterung bei der Einzelfertigung komplexer Teile mit häufig verschiedenen Winkeln.
Dass sich die ,KelVista’ aber gleichzeitig für den Einsatz in der Produktion attraktiver macht, mögen allenfalls Kundige schon beim ersten Blick in den Arbeitsraum erkennen: arbeitet sie doch nun nicht mehr (wie bisher) ,nur’ mit 400er-, sondern mit 450er-Außenrund-Schleifscheiben. Dazu passt denn auch, dass die ,KelVista’ von Haus aus jetzt mit v-konstant operiert, und dass sie – sofern sie denn mit einem ,UR’-Schleifkopf bestückt ist – ihn via seiner Hirth-Verzahnung in 2,5°-Schritten nun automatisch indexiert.
Wer diese Universal-Rundschleifmaschine allerdings mit einem ,R’- oder mit ,RS’-Schleifkopf ordert, ist gehalten, seine Winkelposition (sofern denn nötig) manuell zu indexieren. Begründet Stäheli: „Der ,R’- und der ,RS’-Schleifkopf mit ihrer je einen Scheibe einerseits fürs Außenrund-, andrerseits fürs Schrägeinstech-Schleifen machen ja in einer Aufspannung nur eben das – wohingegen der ,UR’-Schleifkopf nicht nur Außen- und Innenrund-, sondern mit seiner dritten Schleifscheibe auch noch Planschleifen kann, wozu es also gegebenenfalls nötig ist, den Schleifkopf je nach Aufgabe während einem Arbeits-Zyklus zu schwenken“, und resümiert: „Für den universellen Automatik-Betrieb ohne Unterbruch braucht es also einfach das automatische Indexieren.“ Wer will da widersprechen – zumal noch das optionale Gewindeschleifen dazukommt …
… auch daran zeigt sich: wie etwa ein ,Golf’ von VW von Generation zu Generation etwas grösser wird, bietet die Basis-NC-Universal-Rundschleifmaschine ,KelVista’ von Kellenberger mit ihrem UpGrade etwas mehr – und sei es ,nur’ optional: so seit der Emo auch noch in Form einer Abrichtrolle für CBN-Schleifscheiben am Werkstück-Spindelstock: wohlverstandene (weil ebenso gewollte wie gewünschte wie forcierte) Produkt-Pflege eben…

www.kellenberger.net



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