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Mit den neuen C 30-Bearbeitungszentren bietet Hermle ein nach Kundenwünschen modular spezifizierbares Bearbeitungssystem
Konsequent wie kein zweiter Hersteller von Bearbeitungszentren hat die Hermle AG ihre Entwicklungsvorgaben
an den anspruchsvollen Anforderungskatalog der 5-Seiten- und der Komplettbearbeitung ausgerichtet. Das zeigt sich vor allem an den auf den letzten Messen vorgestellten Neuentwicklungen. Auf der AMB präsentierten die
Gosheimer nun das Bearbeitungszentrum C 30. Wie das zur Metav erstmals vorgestellte Schwestermodell C 40 wird auch die C 30 in einer Standard- und einer Dynamic-Ausführung angeboten.
Der Grundaufbau der C 30 besteht aus einem multifunktionalen Maschinenbett (Mineralguss) in von Hermle gewohnter ¿modifizierter Gantry-Ausführung¿. Durch eine modulare Konfiguration der Tisch- und Ausbauvarianten steht dem Anwender ein breites Spektrum für seine Bearbeitungsaufgabe zur Verfügung. Seien dies nun Handlingsysteme, Palettenwechselsysteme, Grafitbearbeitungspaket oder eine Dynamic-Ausführung. Mit einem 32 Plätze umfassenden Werkzeugmagazin ist man zudem in aller Regel bestens bedient.
Vier Spindelvarianten von der ¿Leistungsstarken¿ 10 000 min¿1 mit 200 Nm über die ¿Universalspindel¿ 18 000 min¿1 mit 130 Nm, die ¿Hochleistungsspindel¿ 28 000 min¿1 mit 79 Nm und die ¿High-Speed-Spindel¿ 40 000 min¿1 mit 17 Nm stehen zur Verfügung. Auf die Auffahrsicherung (Hermle Patent) bei den 10 000-er und 18000-er Spindeln wurde nicht verzichtet. Angesichts des breiten Einsatzspektrums und der Tischabmessungen (Arbeitswege X-Y-Z-Achse 650-600-500 mm) dürfte die C 30 das Hermle-Erfolgsmodell C 800 in gar nicht so wenigen Anwendungsfällen konkurrieren.
Die Eilgänge der C 30 in den Linearachsen X-Y-Z betragen in der Standard Version 45 m/min und in der Dynamic-Version 60 m/min bei Beschleunigungen von 6 m/s2 bzw. 10 m/s2 .
Eines der Highlights der C 30 sind, wie auch schon bei der C 40, die beiden in den Seitenwänden des Maschinenbettes integrierte NC-Schwenkrundtische. Das schon angesprochene Prädikat Dynamik verdienen sich vor allem auch die Drehachsen in den unterschiedlichen Versionen. Der NC-Schwenkrundtisch mit einem Durchmesser von 630 mm besticht durch seine Werte in der C-Achse und der
A-Achse. Die hohen Drehzahlwerte in der
C-Achse (65min¿1) werden durch einen Linearantrieb (Torque-Motor) erzeugt. Die hohen Drehzahlwerte in der A-Achse (25 min¿1)
werden über einen Tandemantrieb erreicht. Der Schwenkbereich von +25° bis ¿100° erlaubt größtmögliche Bearbeitungsfreiheit im Arbeitsraum. Die Tischbelastung von 800 kg bietet dabei die Möglichkeit, auch große und schwere Teile aufzuspannen.
Auch bei dem NC-Schwenkrundtisch mit einem Tischdurchmesser von 280 mm wurden die Drehzahlwerte der A-Achse (25 min¿1 Standard oder 55 min¿1 Dynamic) und der C-Achse (40min¿1) an die Bearbeitungsforderungen angepasst. Der Schwenkbereich von ±115°
bietet ideale Voraussetzungen für die 5-Achs-Simultanbearbeitung.
Selbstverständlich steht die C 30 auch mit einem starren Aufspanntisch mit einer Tischauf-spannfläche von 900 x 650 mm mit 10 T-Nuten und einer maximalen Tischbelastung von 1500 kg zur Verfügung. Kombiniert werden kann der starre Aufspanntisch auch noch mit einem NC-Wendespanner, der in der linken Seitenwand integriert wird und mit einem Spannfutter die Bearbeitung wellenförmiger Werkstücke in 4-Ach-sen mit einer Drehzahl von 55 min¿1 ermöglicht.
Bei der Auswahl der Steuerung setzt Hermle auf die Heidenhain iTNC 530 und die Siemens 840 D. Beide Steuerungen sind mit integrierter Sicherheitstechnik nach Kategorie 3 der EN 954-1 ausgestattet. Hermle liefert bei den Modellen C 30 und C 40 die Steuerung mit integriertem Personenschutz bereits im Standard aus. Im vergleichbaren Maschinensektor ist Hermle der einzige Hersteller, der die Sicherheitstechnik so konsequent einsetzt. ai
www.hermle.de