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Mit einem neuen Programm an PKD-Schaft- und PKD-Bohrnutenfräsern stellt der Werkzeugspezialist Kempf aus Reichenbach an der Fils Werkzeuge zur wirtschaftlichen Bearbeitung von NE-Metallen, Graphit, GFK, CFK, Duro- und Thermoplasten zur Verfügung. Weisen die Werkzeuge schon mit herkömmlicher Schneidenausführung hohe Standzeiten, optimale Oberflächengüten und beste Maßhaltigkeiten der Werkstücke auf, so bietet Kempf mit gelaserten 3D-Spanleitstufen optional einen zusätzlichen ‚Performance-Kick’ an. Denn kontrollierter Spanbruch und -abfluss auch bei kritischen Zerspanprozessen, etwa bei ‚weichen’ und ‚zähen’ Materialien, bedeuten längere Standzeiten und reduzierte Gratbildung auch bei voller Maschinenleistung.
Mit verschiedenen Achswinkeln – neutral, positiv, negativ ausgerüstet, eröffnen sich dem Anwender mit den neuen PKD-Schaft- und Radius-Fräsern von Kempf ein breites Anwendungsfeld zur Bearbeitung von NE-Metallen, Graphit und Verbundwerkstoffen bis hin zu faserverstärkten Kunststoffen: Durch den positiven Achswinkel etwa verschiebt sich der Eingriffspunkt, der Druck reduziert sich und der Schnitt wird weicher. Schaftfräser mit negativen Achswinkel ‚drücken’ hingegen das Werkstück und wirken so dem Korkenziehereffekt entgegen. Diese Werkzeuge sind zur Bearbeitung beispielsweise von dünnwandigen Bauteilen bestens geeignet.
Alle Werkzeuge (Schaftfräser Ø 6-20 mm, Radiusfräser Ø 4-20 mm) sind mit Innenkühlung ausgestattet. Jedes Werkzeug hat eine PKD-Schneide über Mitte schneidend, um auch in volles Material bohren zu können. Durch diese Eigenschaften können an komplexen Werkstücken die unterschiedlichsten Operationen – von der Feinbearbeitung bis hin zu Innen- und Außenzirkularfräsen sowie zentrischem Bohren – durchgeführt werden.
Dejan Strtak, Technischer Leiter bei Kempf: „Alle Fräser garantieren bei der Bearbeitung schwierig zu zerspanender Werkstoffe auch bei hohen Vorschüben und Schnittgeschwindigkeiten prozesssicher enge Toleranzen bei langen Standzeiten sowie gleichbleibende sehr gute Oberflächengüten.“
Einen ‚Performance-Kick‘ erhalten die Fräser durch 3D-gelaserte Spanleitstufen, die dank eines innovativen Verfahrens individuell an die Applikation angepasst werden können. Dejan Strtak: „Insbesondere bei extrem weichen oder zähen Materialien kann durch die ebene Spanfläche herkömmlicher PKD-Platten kein kontrollierter Spanbruch bzw. Spanablauf erreicht werden. Die Gefahr von Aufbauschneidenbildung, mangelndem Spanbruch, Aufkleben des Spanes und schlechtem Abführen der Späne steigt – und damit auch die Gefahr von außerplanmäßigen, teuren Maschinenstillständen mit Produktionsausfällen.“
Mit der gezielten Geometrieausbildung der PKD-Schneiden kann der Anwender prozesssicher produzieren. Durch eine genaue Kontur der gelaserten Oberfläche, angepasst an die Zerspanungsaufgabe, verringern sich die Schnittkräfte, und die Wärme am Bauteil wird reduziert.