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Prototypen bis Kleinserien aus vielen verschiedenen Kunststoffen liefert Protomold binnen Tagen aus. Dazu müssen nur die CAD-Daten des Teilemodells an das webbasierte Angebotssystem ProtoQuote gesendet werden. Umgehend kommt eine Machbarkeitsanalyse samt Fertigungskosten. Die fertigen Teile in Originalmaterial können so in nur einem Geschäftstag zum Versand kommen.
Dies ist ein wichtiger Entwicklungssprung für Konstrukteure, erklärt John Tumelty, Geschäftsführer von Protomold. „Es gibt keinen anderen Weg, um so schnell hochqualitative, präzisionsgespritzte Kunststoffteile herzustellen. Indem wir den Konstrukteuren eine Umschlagzeit von nur einem Geschäftstag bieten, geben wir ihnen auch die Möglichkeiten an die Hand, ihre Entwicklungsprogramme für neue Produkte besser zu steuern. Zudem werden Schwierigkeiten in der Vorproduktion auf ein Minimum reduziert und die neuen Produkte schneller als jemals zuvor auf den Markt gebracht.“ Unternehmen und Konstrukteure, die die Vorteile des von Protomold entwickelten „Rapid Manufacturing Prozesse“ in Anspruch nehmen, können leicht auf kurzfristige Konstruktionsänderungen reagieren, Terminpläne umstellen und die Zeit für die Markteinführung verkürzen – und das alles im Rahmen des vorgegebenen Budgets. Als ein weiterer Betriebszweig von Proto Labs bietet First Cut einen Service an, der sich speziell mit der Fertigung von auf CNC Maschinen gefertigten Kunststoff-Prototypen befasst. Dabei werden die Prototypen direkt aus einem massiven Kunststoffblock gefertigt. Der Vorgang ist genau so schnell und einfach, wie die Prototypenherstellung mit einem herkömmlichen Rapid Prototype (RP) Prozess. Teile, die mit CNC Maschinen hergestellt werden, sind den Teilen, die unter Verwendung eines RP Prozesses gefertigt werden, aufgrund ihrer größeren Festigkeit, besseren Oberflächenqualität und höheren Maßgenauigkeit überlegen. Mit First Cut können Kunden schon in einem frühen Entwicklungsstadium funktionstüchtige Prototypen erhalten und dabei die für die Produktion vorgesehenen Kunststoffe verwenden. Dabei werden die physikalischen Eigenschaften des Teils nicht wie bei herkömmlichen RP Prozessen beeinträchtigt. Wo also liegt der Unterschied zwischen den vielen Betrieben, die das Fertigen von Kunststoffteilen auf CNC Maschinen anbieten und dem First Cut Service? „Erstens“, erklärt John Tumelty, „können die Kunden von First Cut die CAD-Daten ihrer Teilemodelle, wie bei Protomold, an das webbasierte Angebotssystem „FirstQuote“ übermitteln und erhalten dann eine detaillierte Kosten- und Machbarkeitsanalyse. Ist das Modell in seiner endgültigen Form bestätigt, generiert die Software von First Cut – unter Nutzung einer großen Anzahl parallel arbeitender Rechner – automatisch die Werkzeugbahnen und programmiert die CNC Maschinen. Mit diesem Prozessablauf werden die Programmierkosten und die typischen, mit CNC Maschinen verbundenen Verzögerungen, eliminiert. Durch den schnellen Prozess lassen sich Losgrößen von 1 bis 10 Teile im Vergleich zur konventionellen Lohnfertigung kurzfristiger und billiger fertigen. Von jetzt an ist es nicht erforderlich, sich auf ein Prototypenteil festzulegen, das dem fertigen Teil nur ähnlich ist,“ fügt John Tumelty hinzu. „Welches Material auch immer der Kons-trukteur festlegt – ASB, Nylon etc. – das von First Cut hergestellte Teil gleicht in Vielem den mechanischen Eigenschaften und Qualitäten, die von dem endgültigen Produktionsteil erwartet werden.“