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Rekordzeiten

Rekordzeiten

Der Terminwunsch Gestern ist noch Utopie. Doch die neue, vierte Generation der SLS (Selektives Lasersintern) verkürzt das Rapid Prototyping und Rapid Tooling auf bisher unvorstellbare Rekordzeiten. Ob Automobilindustrie, Werkzeughersteller oder Konsumgüterindustrie, überall müssen neue Produkte schneller auf den Markt gebracht werden. Da ist schnelle Hilfe gefragt. Und wenn es über die Schnelligkeit hinaus auch noch kostengünstig sein soll, dann ist die Arbeit von Spezialisten, wie dem RP-Dienstleister VMR gefragt. Im konventionellen Formenbau setzt VMR die SLS-Technologie auch in Hybridbauweise ein.

Bevor Produkte in Großserie gehen, werden Belastbarkeit, Marktreife, Verbraucherakzeptanz zuerst durch Kleinserien für Test- oder Teilmärkte abgesichert. Die große Herausforderung bei den Kleinserien: Es muss schnell und kostengünstig entwickelt werden. Mit der neuen Vanguard Anlage benötigt VMR Rapid Prototyping und Rapid Tooling in Mönchweiler von der CAD-Datei bis zum fertigen Teil nur wenige Tage. Es reicht, eine beliebige stl-Datei in einem Schritt an die Vanguard Anlage zu exportieren, und schon beginnt der Bauprozess. Die Produktivtät ist unübertroffen, weil sogar im laufenden Prozess Teile hinzugefügt werden können. Das ermöglicht es VMR, die Arbeitsabläufe mit bisher ungeahnter Flexibilität zu gestalten. Das erleichtert die Organisation und beschleunigt den Entstehungsprozess. 
Die hochbelastbaren, funktionsfähigen Kunststoff- oder Metallteile sind sofort einsatzbereit bzw. fertig zur Endbearbeitung. Ob Prototyp, Formenbau oder Umformwerkzeuge. Im konventionellen Formenbau setzt VMR die SLS-Technologie auch in Hybridbauweise ein.
Ein aktuelles Beispiel aus dem Hause VMR zeigt den erstaunlichen Zeitgewinn: Der Flügel, bestehend aus Stahl  (Abb. S. 65 oben),  wurde vollautomatisch innerhalb eines Tages per Metall-Lasersintern hergestellt. Besonders komplexe Metallteile lassen sich mit Know-how und der neuen Technologie schnell und kostengünstig produzieren. Mit konventioneller Frästechnik hätte der Entstehungsprozess des Flügels wesentlich länger gedauert und der Flügel wäre deutlich teurer gekommen. Auch bei komplexen Werkzeugen für den Spritzguss holt VMR mit der neuen Technologie bisher nicht gekannte Zeit- und Kostenvorteile heraus. Auch Maschinen brauchen die richtige Einstellung. Bei der Software der neuen Vanguard HS kommt es darauf an, die vielen Parameter, wie z.B. Temperaturverhalten richtig einzustellen. Durch Versuche, systematisches Vorgehen und durch die direkte Zusammenarbeit mit dem Hersteller hat VMR die Software der Anlage für die unterschiedlichen Aufgaben konfiguriert. ¿Wir wissen genau, wie sich die einzelnen Parameter und deren Kombination auf das Endergebnis auswirken und können so das Optimum an Masshaltigkeit und Oberflächengenauigkeit herausholen,¿ kommentiert Thomas Viebrans, Geschäftsführer bei VMR in Mönchweiler die neue Anlage. 
Neben der Halbierung der Durchlaufzeiten im Formenbau bringt das Lasersintern auch beachtliche Kostenvorteile bei Geometrien mit großem Fräs- und Erodieraufwand.
Der auf der Lasersinteranlage erzeugte und absolut verzugsfreie Grünling wird in einem Aluminium-Oxid-Pulver eingebettet. Die Infiltration des Metalls erfolgt bei einer Temperatur von bis zu 1.100°C. Hierbei wird ein vollkommen dichtes Gefüge mit einer Zugfestigkeit von über 600 N/mm2 erzeugt. Weiterhin zeichnen sich die Formen und Teile durch eine hohe Oberflächengüte und Maßhaltigkeit von 0,1% aus. Sollten genauere Toleranzen gefordert werden, erreicht VMR dies durch eine mechanische Nachbearbeitung. Der A6-Stahl lässt sich gut Fräsen, erodieren, schweißen und polieren. 
 ¿Ich bin froh, dass unsere Kunden ständig Extrawünsche oder Sonderanforderungen haben¿, kommentierte Thomas Viebrans. Und diese hohen Ansprüche lassen sich nur durch das perfekte Zusammenspiel von mehreren Faktoren bewältigen. Um bei kurzen Entwicklungszeiten die Nase vorn zu haben, ist weit mehr notwendig, als eine schnelle Maschine. Die drei wesentlichen Erfolgsfaktoren sind bei VMR die Konzentration modernster Technologie unter einem Dach, erstklassige Mitarbeiter und eine Organisation der kurzen Wege. ¿Das sind Wettbewerbsvorteile, die sich ein Unternehmen über Jahre erarbeiten muss und nicht durch kräftiges Investieren erzielen kann,¿ urteilt Viebrans und fordert potenziuelle Kunden zu einem Rundgang durch die Büros, Produktionsräume und Flure auf. Bei VMR wird sichtbar, dass die Architektur dem Workflow angepasst ist. Auf direktem Weg können Besucher den Werdegang von der ersten CAD-Konstruktion bis zum fertigen Prototyp oder Werkzeug verfolgen. Wer nicht gleich nach Mönchweiler fahren möchte, ist herzlich zu einem virtuellen Rundgang eingeladen:
 

www.vmr-ohg.de



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