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Manuell geführtes 3D-Scanner-System geht in die nächste Runde

Manuell geführtes 3D-Scanner-System geht in die nächste Runde

Die Miniaturisierung elektronischer Bauteile ist scheinbar unaufhaltsam, wie die Entwicklung der Handys eindrucksvoll belegt. Voll in diesem Trend liegt der ¿ModelMaker X¿, der im Frühjahr 2002 seine Weltpremiere erlebt. Mit ihm bekommt der Markt einen

Er wiegt mit 295 Gramm glatte 46 Prozent weniger als sein Vorgänger und ist auch von der Größe des Gehäuses jetzt 58 Prozent kleiner. Ein weiterer wesentlicher Vorteil, so Descam-Geschäftsführer Sigmund Scriba, liegt darin, dass die Datenerfassung mit einer bis zu viermal höheren Auflösung dreimal schneller geworden ist. Noch krasser ist die Entwicklung bei der ModelMaker-Interface-Box (MMIB): Sie wiegt nur noch gut ein Viertel ihres Vorgängermodells und ihre Größe konnte auf 14 Prozent ihrer ursprünglichen Ausmaße reduziert werden. Damit kann sie leicht auf dem 7-Achsen-Koordinaten-Mess-Arm montiert werden, was zu einer erheblichen Reduktion von Kabellängen führt. Waren früher vier Kabel für die Datenübertragung notwendig, gibt es jetzt nur noch ein Kabel, das die MMIB mit dem PC verbindet. „Das wirkt sich äußerst positiv auf die Verarbeitung der Signale aus”, weiß Scriba zu berichten. So konnte das Signalrauschen um 20 Prozent reduziert werden.
Natürlich hat der kleinere und leichtere Sensor auch positive Auswirkungen auf das Handling und die Gewichtsbelastung des manuell bedienten Scanner-Systems – ein beachtlicher Vorteil für den Bediener bei einem vollen Arbeitstag. Größer geworden dagegen ist die Leistung des weltweit kleinsten Sensors: Er arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 30 Hertz (gegenüber 25 Hz des Vorgängers) und erfasst mit 23 000 Punkten/s die 3,2-fache Punktemenge seines Vorgängers.
Was bedeutet das für die Praxis? „Der Anwender kann in kürzerer Zeit ein Objekt mit größerer Präzision scannen”, bringt Sigmund Scriba die Vorteile des neuen „ModelMaker X“ auf den Punkt. Dabei bleiben die ohnehin schon bemerkenswerten Leistungen des Vorgängers voll erhalten: Der Mitarbeiter, der den Laser-Scanner in seiner Hand hält und so den Lichtstreifen über das zu scannende Objekt führt, sieht sofort auf dem Bildschirm das Ergebnis seiner Arbeit und ob er alle notwendigen Flächen sauber erfasst hat. Weil sich der Minimal-Abstand zwischen Scanner und Objekt verringert hat, ist es jetzt auch möglich, in noch beengteren Bereichen zu scannen.
Auch den neuen „ModelMaker X“ gibt es – wie den weiterhin erhältlichen ModelMaker W –
in drei Varianten, als „X35”, „X70“ und „X140”, wobei die Zahl für die Länge des Laserstreifens steht. Der Anwender kann sich den für die zu erfassenden Konturen optimal geeigneten Sensor aussuchen. Alle Typen des neuen „ModelMaker X“ werden in einem handlichen Koffer ausgeliefert, der inzwischen natürlich auch kleiner dimensioniert ist. Wichtig für Sigmund Scriba ist dabei, dass der Koffer komplett ausgestattet ist und bereits zusätzlich sinnvolles Zubehör wie einen sprachgesteuerten Schalter, Kalibrier-Kegel und konische Messmarken standardmäßig enthält.
www.descam.de


 



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