java.lang.NullPointerException
Die Anforderungen an die metallbe- und verarbeitenden Unternehmen sind ständig im Steigen begriffen. In der mechanischen Fertigung stehen beispielsweise nicht mehr Stundensätze oder Leistungsmerkmale von Maschinen zur Debatte, sondern schlicht und einfa
Selbstredend gilt dies sowohl für betriebsinterne Aufträge als auch für Aufträge, die nach außen vergeben werden. Mehr denn je sind hier der fertigungstechnologische Stand und vor allem auch das Anwendungs-Know-how eines potenziellen Lieferanten als zentrale Kalkulations- und Wettbewerbselemente anzusehen. Zweifellos haben die besseren Auftragschancen diejenigen, die sich konsequent mit der Umsetzung von erfolgversprechenden Technologien befassen und diese auch überzeugend ihren Kunden präsentieren. Um aber dem Wettbewerbsdruck aus dem In- und Ausland auf Dauer standhalten zu können, ist neben modernen Maschinen und Werkzeugen vor allem auch ein möglichst hoher Automatisierungsgrad wichtig von der CAD-Konstruktion und bis hin zum NC-gestützten Vermessen der gefertigten Werkstücke. Allerdings ist Prozess-Automatisierung allein nicht alles; erst wenn die vorhandenen Maschinen und Einrichtungen über einen längeren Zeitraum, um nicht zu sagen rund um die Uhr, mehr oder weniger autark werken können, amortisieren sie sich schneller und verdienen gutes Geld.
Es gilt, die Maschinen maximal zu nutzen, das qualifizierte Personal möglichst effizient einzusetzen, die Anlagen-Verfügbarkeit sicherzustellen und Prozesse sicher zu beherrschen. Alle Elemente eines Fertigungssystems Maschine, Werkzeuge, Werkstück-Spanntechnik, Steuerung, Software und Peripherie müssen perfekt ineinander greifen und problemlos miteinander funktionieren. Aus diesem Grund hat der EDM-Spezialist Charmilles Technologies für seine Senk- und Drahterodiermaschinen leistungsfähige Elektroden- und Werkstück-Handlingsysteme entwickelt, die von Haus aus an die Maschinen angepasst und damit sowohl technisch als auch organisatorisch komplett integriert sind.
Für die Anwender hat das den entscheidenden Vorteil, dass sie ein EDM-System aus einer einzigen und für alle Bereiche voll verantwortlichen Hand bekommen. Die QCRi-Magazin- und Handlingsysteme für die Senkerodiermaschinen sind schon seit einigen Jahren im Lieferprogramm und haben sich im handwerklichen und im industriellen EDM-Betrieb bestens bewährt. Mit den Erfahrungen aus dem Bereich Automation beim Senkerodieren bestens gerüstet, entwickelten die Fellbacher zwei praxisnahe Automations-Lösungen für Drahterodiermaschinen.
Dabei handelt es sich zum einen um den Knickarmroboter HSR-5, der auf einem Industrieroboter basiert und für den Einsatz in Drahterodiermaschinen vom Typ Robofil 240/440 angepasst wurde. Der 5-Achsen-Roboter handhabt Gewichte bis 5 kg und eignet sich somit ideal zum Beschicken von Spannsystemen mit kleinen bis mittleren Werkstücken oder auch Elektroden, die auf Drahterodiermaschinen rationell hergestellt werden können. Die Werkstücke dürfen dabei Abmessungen von 120 x 75 mm (B x T) aufweisen. Um ein Werkstück aus dem 14-Stationen-Magazin abzuholen, in den Spannrahmen des Arbeitsbeckens zu laden oder dort ein fertiges Teil zu entnehmen und wieder in das Magazin einzugeben, vergehen lediglich etwa 10 Sekunden. Sämtliche Abläufe zum Handhaben, Wechseln und Spannen/Entspannen der Werkstücke/Elektroden gehen automatisch vonstatten. Die Maschinen- und Roboter-Funktionen werden von einer Steuerung verwaltet und überwacht. Das Robotersystem ist für alle Drahterodiermaschinen, die mit System 3R- oder mit Erowa-Spannvorrichtungen ausgerüstet sind, einzusetzen. Als Fläche für das Magazin und den Roboter werden zirka 2 m2 benötigt, sodass sich zusammen mit der Drahterodiermaschine eine sehr kompakte Anlage mit hoher Bedienfreundlichkeit und Übersichtlichkeit ergibt.
Mit den Magazinier- und Handlingsystemen für Werkstücke und ganze bestückte Spannpaletten werden die Drahterodiermaschinen zu autarken Fertigungszellen, die ihre Aufträge in Eigenregie automatisch abarbeiten. Dank der kurzen Wechselzeiten verringern sich die unproduktiven Stillstands- und Rüst-Nebenzeiten spürbar. Parallel dazu arbeiten die Maschinen bei Bedarf im Einschicht- oder Mehrschichtbetrieb fast ohne Unterbrechung, sodass hier eine sehr hohe Ausnutzung der verfügbaren Maschinenleistung garantiert ist.
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