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Virtuell durchstarten

Virtuell durchstarten

Der amerikanische Flugzeughersteller Lockheed Martin Aeronautics Company bringt sein Flugzeug-Projekt ¿Joint Strike Fighter¿ mit Hilfe von Dassault Systèmes und IBM in die Luft. Für die Entwicklung und Produktion des neuen Flugzeugs setzt das Unternehme

Auf Basis einer umfassenden Marktstudie hat sich der amerikanische Flugzeughersteller Lockheed Martin für die PLM-Lösungen und Dienstleistungen von Dassault Systèmes und IBM entschieden, um das Projekt Joint Strike Fighter (JSF) umzusetzen. Der später unter der offiziellen Typenbezeichnung F-35 eingesetzte Kampfjet soll der modernste in den Streitkräften der USA und Großbritanniens werden.
 Im Rahmen dieses Entwicklungsauftrags des US-Verteidigungsministeriums soll nun erstmals ein Flugzeug vollständig virtuell entwickelt werden. Dazu setzt Lockheed Martin künftig auf eine Entwicklungsumgebung, deren Herzstück das CAD-CAM-CAE-System CATIA aus dem Angebot von Dassault Systèmes und IBM bildet. Ergänzt wird die Lösung durch das Softwarepaket DELMIA, mit dem sich komplette Fertigungsprozesse digital definieren und simulieren lassen. Für den Aufbau dieser Umgebung nimmt Lockheed Martin die dazugehörigen Implementierungs-, Schulungs- und Integrationsdienstleistungen von IBM in Anspruch. Die Entwickler-Arbeitsplätze werden mit leistungsstarken Workstations aus der IBM IntelliStation-Familie ausgerüstet. Die Um-rüstung auf die virtuelle Entwicklungsumgebung ist der bisher
umfassendste Auftrag in der langjährigen strategischen Zusammenarbeit von Lockheed Martin mit IBM und Dassault Systèmes.
 „Von der Einführung von CATlA und DELMIA versprechen wir uns verkürzte Entwicklungs- und Produktionszeiten sowie sinkende Produktionskosten”, so Charla Wise, Vice President des Geschäftsbereichs Engineering bei Lockheed Martin. „Darüber hinaus verfolgen wir zusätzlich das Ziel, den späteren Wartungsaufwand für den JSF gegenüber anderen Jets deutlich zu verringern, und uns so einen unschlagbaren Vorteil gegenüber unseren Wettbewerbern im hart umkämpften Flugzeugmarkt zu verschaffen.”
 „Durch die Integration der PLM-Lösungen rund um CATIA in eine Entwicklungs- und Fertigungsumgebung ermöglichen wir Lockheed Martin, erstmals einen Jet zu produzieren, der vollständig virtuell entwickelt wurde”, erläutert Ed Petrozelli, General Manager IBM Product Lifecycle Management. „Mit speziellen, auf den Flugzeugbau zugeschnittenen Funktionen und bewährten Werkzeugen zur Prozessoptimierung ermöglicht es CATIA, sämtliche Aspekte der Flugzeugentwicklung, der Wartung und der Fertigung zu simulieren.“ So können die verschiedenen Teile – vor der Fertigung – schon anhand Entwürfen optimiert werden. Bereits in einem sehr frühen Stadium hilft dies, Zykluszeiten und Entwicklungskosten wesentlich zu reduzieren und dabei gleichzeitig ein hohes Qualitätsniveau zu garantieren.
www.ibm.com
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