java.lang.NullPointerException
Deutliche Kosteneinsparungen, spürbare Verringerungen der Projektlaufzeiten im Neuwerkzeugbau sowie Reduktion des Rüstaufwands in der Serienfertigung – das neue Schunk Schnellwechselsystem vereint in Verbindung mit dem Stammformkonzept all diese Vorteile in einer intelligenten Lösung. Schunk präsentierte zur EuroMold 2006 ein Spritzgießwerkzeug mit standardisierten Werkzeugkomponenten, bei denen nur noch die formgebenden Werkzeugteile spezifisch für eine Anwendung anzufertigen sind. Standardisierbare Komponenten inklusive Heißkanal sind in der Stammform untergebracht. Eine hochpräzise Positionierung kombiniert mit einem Schnellwechselsystem erlaubt dabei eine auf der SGM lösbare Verbindung zwischen Formplatten und Stammform mit Heißkanal.
Durch die Wiederverwendung standardisierter Werkzeugkomponenten können die Neubaukosten von Spritzgießwerkzeugen massiv gesenkt werden. Die Anfertigung ausschließlich der spezifischen Werkzeugkomponenten erlaubt eine spürbare Reduktion der Projektlaufzeiten bei Konstruktion und Bau von Neuwerkzeugen. Die Stammform kann permanent auf der Spritzgießmaschine verbleiben, Wartung und Austausch von Verschleißteilen am Heißkanal können auf der Maschine erfolgen. Der mechanische Rüstaufwand wird mit dem Schnellwechselsystem um bis zu 50 Prozent gesenkt – und in Verbindung mit einer Vorwärmstation nochmals reduziert.
Das Schnellwechselsystem eignet sich besonders als lösbare Verbindung von Werkzeugkomponenten insbesondere von Formplattensatz und Heißkanalplatte. Es hat eine Notentriegelungsfunktion bei Druckausfall und verriegelt, auch wenn die pneumatische Betätigung beim Schließen der Spritzgussmaschine vergessen wurde. Die Einzugskraft beträgt 4500 N je Modul und reicht völlig aus, die Werkzeugkomponenten sicher in Position zu halten.
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