java.lang.NullPointerException
Die Firma Stihl entwickelte eine neue Säge,
die höchsten Ansprüchen von Profis genügen muss: Spitze im Leistungsgewicht, neueste Technik und äußerst vibrationsarm. Und genau diese hohen Anforderungen muss schon der Prototyp gewährleisten. Das bedeutet bei Stihl, der Prototyp muss raus in den Wald und sich im Dauerlauf bewähren. Wenn der funktionsgerechte Prototyp die harten Praxistests besteht, ist ein Modell normalerweise serienreif. Dabei muss auch VMR diese hohen Ansprüchen erfüllen. Das Unternehmen leistet die perfekte Vorarbeit für die spätere Serienproduktion.
Das Beispiel der Stihl-Säge bietet sich an, das Leistungsspektrum des RP-Dienstleisters VMR darzustellen. Übrigens eine echte Allround-Dienstleistung: Werkzeugkonstruktion, Werkzeugbau und Spritzguss passieren komplett im Haus und Messprotokolle belegen die exakte Einhaltung der engen Toleranzen. Der Kunde erhält die Möglichkeit zur Kontrolle und kann in jeder Stufe Änderungen vornehmen. Und das läuft bei VMR flexibel und unübertroffen schnell. Das Produkt kann somit schneller in Serie gehen und Kosten für Korrekturen können minimiert werden. Alles was zählt ist "Time-to-market". Da sind sich Stihl und VMR einig. Denn wer schneller das gesetzte Ziel erreicht, macht auch bei Rapid Prototyping und Rapid Tooling das Rennen.
Wenn es besonders eilig ist oder nur Kleinserien benötigt werden, kann VMR durch Plasmanitrieren das Spritzgusswerkzeug nachträglich härten. Auflagen bis max. 50.000 Stück produziert VMR im eigenen Hause. Seit kurzem verkürzt neueste Lasersinter Technologie bei VMR die Durchlaufzeiten im Werkzeugbau erheblich.
Eine der Kernaktivitäten gilt dem Vakuumguss ¿ mit ungewöhnlich hohen Anforderungen an die Maßhaltigkeit. Auch der Vakuumguss der neuen Säge hatte sich höchs-ten Anforderungen in Sachen Maßhaltigkeit, Material, Funktionalität und Farbe zu stellen. Ein Anforderungspaket, das an Komplexität kaum zu übertreffen ist.
Konkret: Der Prototyp besteht aus drei Teilen. Zwei Vakuumgussteilen und einem eingegossenen Metallzylinder (Tankstutzen). Die beiden Vakuumgussteile wurden mit einem Spezialkleber von VMR druckdicht verklebt. Der Hohlraum zwischen den beiden Teilen bildet den Tank der Säge. Um die geforderte Festigkeit und Dichte der Naht zu überprüfen, wurden 2 Bar Luftdruck angelegt. Kein Problem für den Prototyp.
In einem weiteren Arbeitsschritt musste der Tank mit einer mehrschichtigen Kunststoffbeschichtung versiegelt werden. VMR entwickelte hierfür eine spezielle Verfahrenstechnik, um den Kunststoff vor dem aggressiven Treibstoff zu schützen. Damit der funktionsgerechte Prototyp den Dauerlauftest in der Praxis durchhalten kann, hat das funktionsfähige Vakuumgießteil, inklusive aller angeklebten und eingegossenen Elemente, ein Biege E-Modul von deutlich über 4.000 N/mm2. Eine Kundenanforderung, die an die physikalischen Grenzen der Festigkeit stößt. VMR löste diese Aufgabe durch ein eigenes Gießharzgemisch, das eine extrem hohe Stabilität aufweist.
Optisch perfekt wurde der Prototyp durch die in der Firmenfarbe eingefärbten Hochglanzfläche. Damit ist der Prototyp vom Serienprodukt nicht zu unterscheiden. Das heißt, er kann sich auch auf Fachmessen oder Foto-Shootings sehen lassen.
Die Qualität von VMR ist nach den hohen Standards der jeweiligen Branche zertifiziert. Die ungewohnte Geschwindigkeit und Flexibilität hat Gründe, die nicht so leicht zu kopieren sind: Im neuen Technologiezentrum bearbeitet VMR komplexe Aufgaben unter einem Dach. Von 3D-CAD/CAM über Stereolithografie, Lasersintern, CNC-Fräsen, Vakuumgießen, Rapid-Tooling, Spritzgießen bis hin zur Blechbearbeitung bietet VMR eine lückenlose Ausstattung. Die Büros, Produktionsräume und Flure sind dem Workflow angepasst. Mit einer klaren Organisation, Hand in Hand arbeitenden Fachkräften und kurzen Wegen verkürzt VMR die Durchlaufzeiten.