java.lang.NullPointerException
SLM (Selective Laser Melting) ermöglicht das gezielte Schmelzen fast jeder Art Metallpulver, um Formen, medizinische Implantate und auch metallische Einzelteile zu realisieren. Der Infrarot-Faserlaser besitzt variable Fokuselemente. Somit kann der Laserstrahl auf einen extremen Durchmesser (30 µ) für besonders feine Aufbau-
schichten, Oberflächen und filigrane Geometrien eingestellt werden.
Laser-Insider erkennen sofort, dass die Laserstrahlqualität von 100 cW TEMoo hier einen Spitzenwert darstellt. Der neue Laser wurde über einen langen Zeitraum mit Kunden erprobt. Das Resultat birgt nur Vorteile, sowohl für den Anwender wie auch für Hersteller und Lieferant. Dichte, homogene Schichten, feine Oberflächen und höchste Maßgenauigkeit sind die Merkmale. Die Kosten für den Unterhalt der Laseranlage werden durch die auf zwei Jahre ausgedehnte Leistungsgarantie bei unbegrenzter Stundenlaufzahl um etliches gesenkt.
Der neue Realizer SLM-Laser erzeugt besonders dichte, widerstands-fähige Metallschichten wie zum Beispiel bei einem Blechumformungswerkzeug für 3-mm-Bleche aus Stahl. Bei großflächigen Werkzeugen ist es schneller und kostengünstiger, die Software-Option der massiven Schalenbautechnik zu wählen. Mit dieser Option wird bis zu 70% der regulären Bauzeit gespart. Hier wird eine relativ dünne, aber konstruktiv stabile Stahlschale von 4¿5 mm erzeugt, die von der Festigkeit als Press-werkzeug her völlig ausreicht. Dieses Anwendungsbeispiel zeigt den direk-ten Weg vom STL Rapid-Prototyping-Datensatz zum Werkzeug. Stempel und Kavität werden unmittelbar auf kräftigen Stahlplatten durch den Laser aufgebaut. Das bringt in Sachen Geschwindigkeit und Kosten Vorteile. Die Aufbauplatten sind mit Bohrungen und Aufnahmen von vornherein so versehen, dass nur wenige Minuten die Laser-Aufbauphase und den Einsatz in der Presse trennen. Eine Oberflächenbearbeitung der laser-erzeugten Kavitäten ist nicht notwendig, ein weiterer Anwendervorteil.
Fräsen als Fertigungsverfahren könnte ebenso schnell sein wie mit dem MCP Realizer SLM-Verfahren. Allerdings muss zusätzlich von einem Spezialisten das Fräsprogramm programmiert werden. Beim SLM-Ver-fahren entfällt dieser kostenaufwändige Schritt, da direkt von Rapid Prototyping Daten gearbeitet werden kann.
www.mcp-group.de