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Bauweise
Bei der FZ 38 handelt es sich, wie bei allen hochwertigen CNC Portalfräsmaschinen aus dem Hause Zimmermann, um ein modular aufgebautes Maschinenkonzept, bei dem sich unterschiedliche Arbeitsbereiche, Frässpindeln und Steuerungen kombinieren lassen. Die Maschine hat fest stehende Seitenwände, einen mit dem Fundament fest verbundenen Aufspanntisch und ein oben liegendes, in X-Richtung fahrendes und beidseitig angetriebenes Portal.Das Werkstück wird nicht bewegt.
Die konstant bewegten Massen (Portal-, Kreuz- und Z-Schlitten, Fräskopf) sorgen für gleich bleibendes dynamisches Verhalten – Voraussetzung für optimale Oberflächenqualität und den Einsatz von Linearantrieben.
Maschinengestell und Führungen
Das Maschinenbett ist in Grauguss ausgeführt, Seitenwände, Portal und Z-Schlitten in geschweißter Stahlbauweise. Die Seitenwände werden mit einem speziellen Verbundwerkstoff zur Vibrationsdämpfung und Temperaturstabilisierung ausgefüllt.
Die Führungen, Antriebs- und Messsysteme der X-, Y- und Z-Achse sind umfassend gegen Verschmutzung oder das Eindringen von Spänen geschützt.
Achsantriebe
Unabhängig vom Steuerungsfabrikat sind alle Linearachsen mit digitalen Siemens-Linearmotoren der neuesten Generation ausgerüstet.
Im Stillstand wird die Maschine durch Bremsschuhe in allen Linearachsen in Position gehalten.
Sicherheitskonzept
Bei Stromausfall wird der Z-Schlitten durch starke Klemmköpfe wirkungsvoll gesichert und alle Achsen durch Rückspeisung der Lageenergie über die Generatorwirkung abgebremst.
Kühlung
Die Linearantriebe sind mit separaten Kühlkreisläufen für Magnet und Motorelemente durch Präzisionskühler wirkungsvoll von der Maschine entkoppelt.
Genauigkeiten
Die Maschinendynamik und die extreme Eigensteifigkeit ermöglichen hohe Genauigkeiten, besonders bei der Schlichtbearbeitung mit hohen Drehzahlen und Vorschubgeschwindigkeiten.