java.lang.NullPointerException
Der Job-Manager sorgt auch während der mannlosen Nachtschicht dafür
Numrotoplus entwickelte sich während der letzten 15 Jahre zu einer Standard-Lösung für die sichere Werkzeugproduktion. Viele Produzenten und Nachschärfer von Werkzeugen haben die ernormen Vorteile der maschinenunabhängigen Programmierung erkannt. Mittlerweile ist der Job-Manager auf 25 verschiedenen Maschinentypen verfügbar. Für Werkzeug-Schleifmaschinen mit einem Werkstücklader kommt nun ergänzend die Software Numrotoplus Control hinzu.
Numrotoplus Control kann frei nach den spezifischen Bedürfnissen des jeweiligen Produktions- oder Nachschärfbetriebs angewendet werden. Vielfach werden während einer Tagschicht Werkstückprogramme mit Numrotoplus erstellt und dann in die Job-Liste von Numrotoplus Control eingetragen. Diese Job-Liste wird dann während der meist mannlosen Nachtschicht automatisch abgearbeitet.
Typischerweise sind Werkstücklader mit Palettensystemen ausgestattet, die eine Vielzahl von Werkstücken in unterschiedlichen Durchmessern aufnehmen können. Zur klaren Identifikation werden die Palettenplätze durchnummeriert. In der Jobliste werden die Werkstückserien den Platznummern zugeordnet, wobei auf den Paletten auch
Zwischenräume zugelassen sind. Die zu erwartende Produktionszeit wird schon vor dem Start des Automatikbetriebs angezeigt. Aufgrund dieser Zeitangabe lässt sich überprüfen, ob ausreichend Werkstücke für die Nachtschicht bereitstehen und die Maschine somit ohne Stillstand durch-laufen würde. Außerdem kann diese Zeitangabe auch zur Plausibilitätsprüfung der gewählten Vorschübe herangezogen werden. Die Funktionen „Scheibe tasten“ oder „Scheibe abrichten“ stehen je nach Ausrüstung der Werkzeugschleif-maschine ebenfalls zur Verfügung. Mit Num-rotoplus Control lässt sich auch während der Tagschicht ein Maximum an Produktivität er-zielen: Während die Schleifmaschine im Automatikbetrieb zuvor programmierte Werkstücke schleift, kann der Maschinenbediener parallel dazu neue Werkstückprogramme erstellen.
Wie im manuell gesteuerten Schleifbetrieb müssen natürlich auch im Automatikbetrieb alle gewohnten Tasterfunktionen uneingeschränkt angewendet werden können: In einer Produktionsserie werden meistens die Rohlings-länge und teilweise Rundlauffehler (Spann-fehler-Kompensation) getastet. Die zu tastenden Geometriedaten in einer Nachschärfserie umfassen beispielsweise Durchmesser, genauen Verlauf der Verdrallung und deren Teilung sowie Nutentiefe und Nutformverlauf.
Ganz wesentlich bei einem Job Manager ist das Reagieren auf Unvorhergesehenes, das Exception Handling. Wenn mitten in einer Serie ein unplausibles Resultat beim Tasten festgestellt wird, muss die Produktion trotzdem ohne Unterbrechung weiterlaufen können. In diesem Fall wird der entsprechende Rohling wieder an seinen ursprünglichen Platz in der Palette zurückbefördert und in der Jobliste erscheint beim dortigen Produktionsschritt ein roter Punkt in der Statusspalte. So kann der Bediener, der die Maschine am folgenden Morgen betreut, das fehlerhafte Werkstück sofort erkennen.
Auch Maschinen mit einem Schleifscheibentaster werden von Numrotoplus Control unterstützt. Die aktuelle Schleifscheibengeometrie sowie die genaue axiale Lage der Schleif-scheibe auf der Schleifspindel lassen sich zu einem wählbaren Zeitpunkt nachmessen. Alle anschließenden Werkstückprogramme werden mit den aktualisierten Scheibendaten berechnet. Da der Schleifscheibentaster meistens nahe beim Werkstück angeordnet ist, lassen sich dank dem regelmäßigen Nachmessen der Schleifscheibe nicht nur deren Verschleiß kompensieren, sondern auch thermische Ausdehnungen der Ma-schine. Zunehmend entsteht auch der Wunsch, dass nach dem Schleifen ein Werkstück mit dem Werkstücktaster nachgemessen wird. Die dabei gewonnenen Messresultate können einerseits als Messprotokoll oder anderseits für einen Kor-rekturschliff herangezogen werden. Mit einem solchen Korrekturschliff lässt sich der Verschleiß der Topfscheibe weitgehend kompensieren.
Während einer Produktionsserie verschleißt die Nutscheibe meistens stark auf deren Eckradius, was zu merklichen Durchmesser- und Konturfehlern führen würde. Durch Nachmessen der Schneidenlage nach dem Nutenschleifen lässt sich die Freifläche exakt auf die gemessene Schneidkante schleifen. Dank der Anbindung ans Internet ist eine einfache Rapportierung und Alarmierung möglich. Größere Produktions-betriebe mit mehreren Werken lassen sich von einer Zentrale aus überwachen. Die langjährige Erfahrung der Numroto-Gruppe im Bereich des Werkzeugschleifens, die konsequente Umsetzung in eine Windows-basierte, anwendungsgerechte Software sowie die stetige Weiterentwicklung garantieren einen erfolgreichen Einsatz von Numrotoplus Control.
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