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Mit HANS sicher ins Ziel

Mit HANS sicher ins Ziel

Die Stereolithographie (SL) Technologie von 3D Systems verhalf den Konstrukteuren von Jaguar Racing, in Rekordzeit ein exakt auf die individuellen Anforderungen seiner Formel-1-Piloten abgestimmtes Head And Neck Support (HANS)-System zu entwickeln. Die in anderen Rennserien bereits eingeführten Schutzsysteme für den Kopf und die Halswirbelsäule zeigten im F1-Fahrzeug bislang eingeschränkte Bewegungsfreiheit und mangelnden Tragekomfort. Abhilfe war also dringend nötig.

Das Head And Neck Support-System ist eine vorgeschriebene Sicherheitsmaßnahme, die für die Formel-1-Saison 2003 eingeführt und von den Jaguar-Racing-Konstrukteuren mit Hilfe der Stereolithographie-Technologie von 3D Systems entwickelt wurde. HANS bietet zum einen optimalen Schutz bei der in dieser Rennklasse üblichen, fast liegenden Fahrerposition und zum anderen ausreichende Bewegungsfreiheit in Verbindung mit ermüdungsfreiem Tragekomfort. Basierend auf den Aufnahmen individueller Fahrerpositionen und Torsoabmessungen wurden individuelle fahrerspezifische 3D-CAD-Konstruktionen erstellt, die den Körperbau und die Position im F1-Cockpit berücksichtigen. Aus diesen Daten wurden dann mit Hilfe der SL-Technologie schnell und genau exakte Modelle hergestellt.
 Ein weiterer bedeutender Pluspunkt beim Einsatz von Stereo-lithographie-Anlagen gegenüber dem traditionellen Modellbau ist die Geschwindigkeit bei der Optimierung des HANS-Systems. Dazu Dave Pitchforth, Geschäftsführer Jaguar Racing: „Wir hatten nur ein sehr kleines Zeitfenster, um individuelle Fahrerdaten zu sammeln, Entwürfe weiterzuentwickeln und dann das System zu testen. Mit der Technologie von 3D Systems waren wir in der Lage, zahlreiche Prototypenmo-delle in den 48 verfügbaren Stunden herzustellen. Das ermöglichte uns, viele unterschiedliche Entwurfsvariationen zu testen, um den Fahrerkomfort zu optimieren – und das zu deutlich geringeren Entwicklungskosten.“
Pitchforth weiter: „Falls wir feststellen, dass unter den momentanen Rennbedingungen unser HANS-System zusätzliche Feineinstellungen benötigt, können wir neue Prototypen zu Testzwecken direkt zwischen den Rennen fertigen. Aus der Sicht des Fahrers ist das der wahre Vorteil der Stereolithographie-Technologie von 3D Systems.“
 Das Jaguar-Racing-Team verfügt momentan über zwei 3D Systems SLA-5000-Anlagen im Firmenentwicklungszentrum Tilbrook in Milton Keynes, die für aerodynamische Testentwicklungen eingesetzt werden.
www.3dsystems.com


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