java.lang.NullPointerException
Laser-Fachsteuerung senkt die Fehlerquote gegen Null bei reduzierten Installationskosten
Ein Laser oberhalb der Fachsteuerung tastet das gesamte Regal ab. Die Bewegung des Mitarbeiters wird genau registriert und die Koordination an das System weitergegeben.
Eine Hauptquelle vermeidbarer Fehler in der Fließbandfertigung ist die Montage falscher Teile. Ein Münchener Automationsspezialist entwickelte ein System, mit dessen Hilfe ein Laserscanner falsche Handgriffe erkennt und ein akustisches oder optisches Warnsignal gibt. Durch die Interbus-Anbindung stehen die Messdaten auch für Steuerungsaufgaben zur Verfügung ¿ durch den Ethernet-Anschluss auch für Statistik- und andere Managementfunktionen. Die Lasertechnik reduziert die Hardware- und Installationskosten gegenüber herkömmlichen
Systemen beträchtlich und erweitert so die Einsatzmöglichkeiten des Systems.
Die wirtschaftlichen Folgen der Montage von falschen Teilen in der Fließbandproduktion sind bekannt, in der Fahrzeugproduktion kann in einem Worst-Case-Szenario die Verschrottung kostengünstiger sein als die Korrektur des Fehlers. Das Ziel, Nacharbeit zu reduzieren und Fehler zu vermeiden statt zu beheben, ist so alt wie die Fließbandproduktion an sich. Die ersten Systeme in dieser Richtung hatten nur Hinweisfunktionen, der Datenverarbeitungs- und Installationsaufwand war dagegen recht hoch. Die nächste Ausbaustufe bildeten Systeme mit Kontrollfunktion, wobei sich die Korrekturmaßnahmen auf akustische oder optische Warnungen oder auf das Abschalten des Bandes beschränken. Die Kontrollfunktionalität erfordert hohen Installationsaufwand und verteuert die Systeme weiter.
Die Firma NewTec in München hat nun mit der Integration der patentierten Laser-Scan-Technik in die Kontrollfunktion der Fachsteuerung technische Innovation mit gesteigerter Wirtschaftlichkeit gekoppelt. Neu ist der Weg, den gesamten Raum vor dem Regal mit einem Laser abzutasten, der Bewegungen registriert und punktgenau orten kann, in welches Fach der Arbeiter gerade greift. Auch 20 m hohe Flächen können mit einer Auflösung von w 2 mm abge-deckt und der Installationsaufwand für Lichtschranken oder gar Kontaktschalter für jedes Fach eingespart werden.
Fertigungssteuerung wird zusehends modularer, vertikale Integration wird bis in die unteren Feldebenen geführt, Losgrößen werden kleiner, Time-to-Market soll verkürzt und Prozesssicherheit erhöht werden. Sämtliche produktionsbegleitenden Funktionalitäten, Prozesse und Geräte müssen diese Vorgaben erfüllen und ohne großen Aufwand an neue Gegebenheiten angepasst werden können.
Das Kernstück der Fachsteuerung, die von NewTec entwickelte Software, verarbeitet nicht nur Bewegungsmeldungen, sondern ist auch in der Lage, geometrische Größen, beispielsweise Konturen, zu erfassen und damit Prozessschritte detailliert zu überwachen. Die kostengünstige Laser-Technik erweitert das Nutzungsspektrum bis in den Mess- und Testbereich, der Ethernet-Anschluss ermöglicht den direkten Zugriff auf die Messdaten auch von der Managementebene. Damit wird die Poka-Yoke-Fachsteuerung auch als reines Fehleranalyse-Tool sinnvoll nutzbar. Prädestiniert ist die Fachsteuerung für Fertigungsabläufe jeder Art mit großer Variantenvielfalt: von Großlagerbetrieben aller Art bis zur Lebensmittelbranche. Poka-Yoke kommt aus dem japanischen und bedeutet: ¿Poka¿ = zufälliger, unbeabsichtigter Fehler, ¿Yoke¿ = Vermeidung.
Ergebnis: Die Fehlerquote kann so bis auf Null reduziert werden. Für die fünf bei der Audi AG installierten Fachsteuerungen liegen Erfahrungen aus fünf Jahren Betrieb vor. Die Zahlen belegen: Die Garantie der hundertprozentigen Prozesssicherheit konnte erfüllt werden ¿ Holger Näke von der Fertigungsplanung bei Audi bestätigt: ¿Seit das Poka-Yoke-System von NewTec im Einsatz ist, hat sich die Nacharbeit erheblich reduziert, die Fehlerzahl ist gegen Null gegangen, und die Prozesssicherheit ist gewährleistet.¿
www.newtec.de