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Im neuen Outfit

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Ein Klassiker erodiert im Wasserbad oder mit koaxialer Wassermantelspülung

Die Schneiderodiermaschinen der Baureihe Agiecut Classic wurden für die klassischen Anwendungen im Werkzeug- und Formenbau sowie für Standardaufgaben bei der Herstellung von Einzel- und Serienteilen konzipiert. Schon bald nach der Markteinführung im Jahre 1997 erwiesen sich die Maschinen hinsichtlich Handhabung, Steuerung, Genauigkeit und Leistung als richtungsweisend, da sie dem Anwender in dieser Preisklasse ganz neue Strategien beim Planen, Einrichten und Erodieren ermöglichten.

Aufbauend auf dem bewährten Maschinenkonzept entwickelte der Schweizer Erodierspezialist Agie jetzt das Modell Classic 3S, das mit
X-/Y-Verfahrwegen von 500 x 350 mm und einer auf 420 mm ver-größerten Schneidhöhe die Wünsche der Anwender nach zusätzlichen Kapazitäten in Z-Richtung voll erfüllt. Optimale Spülbedingungen gewährleistet in diesem Bereich die Koaxialspülung mit Wassermantelflutung. Sie erzeugt badähnliche Bedingungen am Draht und stellt durch die kontrollierte Thermostabilität am Werkstück beste Erodierbedingungen bei allen Anforderungen sicher. Werkstücke bis 300 mm Höhe können außerdem standardmäßig im Wasserbad erodiert werden. Mit einem optional lieferbaren Zusatztank steht die volle Schneidhöhe von 420 mm auch im Wasserbad zur Verfügung.
 Die Steuerung Agievision 3 unterstützt auch bei dieser Neuentwicklung den Bediener in allen Arbeitsschritten ¿ von der Planung über das Einrichten bis zum Erodieren. Mehr als 1000 erprobte, in der Datenbank hinterlegte Technologien unterstützen ihn bei der Festlegung der auf seinen Anwendungsfall abgestimmten Erodierparameter. Neben den Geometriedaten sind lediglich die Qualitäts- und Bearbeitungsziele einzugeben. Schnittfolgen, Technologien und Korrekturwerte werden danach automatisch generiert.
 Bereits beim Einrichten bietet das Prinzip ¿Den Draht und nicht das Werkstück ausrichten¿ deutliche Zeit- und Kostenvorteile. Durch Antasten mit dem Schneiddraht werden die X- und Y-Koordinaten und mit Hilfe eines Mess-tasters die Z-Koordinaten des Werkstücks automatisch im Arbeitsraum erfasst und als Referenzwerte für die weitere Bearbeitung von der Steuerung berücksichtigt. Das besonders bei großen Werkstücken sehr mühsame, manuelle Feinjustieren im Arbeitsraum der Maschine entfällt. Zeitaufwändige Handarbeit erspart dem Bediener auch das Kombi-Drahtführungssystem. Es benötigt für alle Drahtdurchmesser von 0,1 bis 0,33 mm nur eine Führung. Da sich diese Führung durch Standzeiten von zirka
12 000 Stunden auszeichnet und sowohl für zylindrische als auch konische Schnitte bis 30O und sogar bis ± 9,3O bei 400 mm Schneidhöhe ausgelegt ist, werden sowohl die Beschaffungs- als auch die laufenden Kosten für die Drahtführungen deutlich gesenkt.
 Eine 25 kg-Drahtspule mit automatischem Drahteinzug von der Rolle bis zur Bremse
sorgt für eine lange Maschinenlaufzeit und bietet ausreichende Kapazität für die Bearbeitung großer Werkstücke über Nacht oder am Wochenende. Auf Wunsch lässt sich der Maschi-nenzustand am heimischen PC oder Laptop kontrollieren. Dank der PC-orientierten Steuerung Agievision kann der Bediener auch zu Hause auf die identischen Funktionen zurückgreifen. Einblicke in den aktuellen Arbeitsstand, Änderungen der Arbeitsfolgen und -ab-läufe sowie andere Bedienereingriffe sind dank der Fernüberwachung problemlos möglich.
 Verschiedene Software-Bausteine, die auch bei den Agie-Erodiermaschinen der höheren Genauigkeits- und Preisklassen zum Einsatz kommen, berücksichtigen automatisch die sich ändernden Erodierbedingungen am Werkstück, verhindern Schleppfehler in Ecken und engen Radien, passen die Maschinenleistung automatisch abgesetzten Werkstücken an, erfassen den Ist-Stand bei Arbeitsunterbrechungen und ermöglichen die spätere Weiterarbeit an genau der gleichen Stelle mit den vorherigen Erodierbedingungen. Sind mehrere Werkstücke unterschiedlicher Geometrien in einer Aufspannung zu erodieren, so fasst ein weiteres Modul die Vielzahl der sonst notwendigen Bedienereingriffe zu einem Eingriff zusammen. Es erzeugt in Sekunden die Schnittfolgen für mehrere Bearbeitungen, unabhängig von der Reihenfolge der Dateneingabe und erspart damit dem Bediener zeitaufwändige Vorbereitungen und liefert ihm gleichzeitig eine nach verschiedenen Gesichtspunkten optimierte Arbeitsstrategie.
 Maschine, Generator, Steuerung und Dielektrikumaggregat bilden eine kompakte Einheit, die alle CE-/EMV-Vorgaben erfüllt. Zur Inbetriebnahme der Maschine werden nur vier Anschlüsse benötigt, je einer für Strom- und Druckluft, sowie zwei für das Kühlwasser. Dank der auf einem Rahmen aufgebauten, leicht zu transportierenden Einheit und der einfachen Installation kann die Erodiermaschine ungewöhnlich schnell in Betrieb genommen werden. Auch innerbetriebliches Umsetzen ist problemlos und ohne großen Aufwand möglich.
 Mit Verfahrwegen von 500 x 350 x 426 mm in X-/Y-/Z-Richtung empfiehlt sich die neue Schneiderodiermaschine als hochwertiges
Fertigungssystem mit einem überzeugenden Preis-/Leistungs-Verhältnis. Verschiedene mechanische und elektronische Bausteine sowie Software-Varianten und Automatisierungselemente bieten dabei beste Voraussetzungen, den neuen Klassiker von Agie der jeweiligen Aufgabenstellung anzupassen.
www.agie.de



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