java.lang.NullPointerException
TEC+CCS gehen in die neunte Generation und gelten schon lange als ein verlässlicher Kompass durch den Werkzeugdschungel. Die Software der beiden Kompetenzmarken Walter Prototyp (CCS) und Walter Titex (TEC) ist für viele Zerspaner weltweit inzwischen zu einem unverzichtbaren Utensil geworden, wenn es um die Auswahl der richtigen Werkzeuge und Schnittdaten geht. Die neue Version ist jetzt zudem wieder als CD erhältlich.
Hinter der aktuellen Softwareversion 9.0 von TEC+CCS stehen mehr als 15 Jahre Entwicklung und Erfahrung. Am augenfälligsten ist das Design der Software. Hinter der Oberfläche verbergen sich aber auch zahlreiche neue Funktionen. So ist die neue Version 9.0 jetzt auch wieder als CD erhältlich. Gemeinsam ist beiden Softwarebestandteilen, dass die dahinter stehende Datenbank auf den neuesten Stand gebracht wurde. Ebenfalls überarbeitet wurde die Anzeige der Rabattgruppen. Vor dem Zusammenschluss des Bohrspezialisten Titex und des Fräs- und Gewindeexperten Prototyp unter dem Dach der Walter AG wurden TEC und CCS unabhängig voneinander entwickelt und hatten auch unterschiedliche Schwerpunkte. Jetzt wurde die Auswahl von Bohrwerkzeugen in TEC an CCS weiter angeglichen. Die Werkzeugempfehlungen sind in der neuen Version nach Kosten pro Loch aufgelistet. Dabei sind die Parameter wählbar. Das Programm bezieht zudem auch die Kosten für das Reconditioning, also das Wiederaufbereiten eines Werkzeugs, mit ein. Dabei gehen die Entwickler in der Standardeinstellung von einer dreimaligen Wiederaufbereitung aus, doch der Anwender kann durchaus die 3 durch eine 10 ersetzen. Weitere Parameter, die bei der Berechnung berücksichtigt werden: Bohrzyklen, Maschinenstundensatz (voreingestellt sind dabei 100 Euro), Bearbeitungsstrategie und Prozesszeit. Eine weitere strategische Änderung in TEC: Pilotbohrer werden nicht mehr im normalen Bohrmenü mit aufgeführt, sondern erscheinen nur noch dann, wenn zuerst ein Tieflochbohrer ausgewählt wurde. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn der Anwender bekommt zwei ideal aufeinander und auf den Bearbeitungsfall abgestimmte Werkzeuge. Daneben hat der Werkzeugspezialist auch nach wie vor noch „ganz normale“ HSS-Bohrer im Programm. Im Technologieteil erhält der Zerspaner daher genaue Informationen zur Bearbeitungsstrategie und den Lüftzyklen. Die so genannten Lüftmuster sorgen ebenfalls für mehr Sicherheit, der Bohrer wird rechtzeitig ausgehoben und entspant, bevor er sich überhaupt erst „festfressen“ kann. Durch diese genauen Vorgaben lässt sich die Prozesssicherheit der Werkzeuge im täglichen Einsatz weiter erhöhen. Auch bei CCS hat sich unter der neuen Oberfläche etwas getan. Neben der Aufnahme von Inch-Werkzeugen werden jetzt auch NC-Programme für das Helix-Gewindefräsen aus der Datenbank generiert. Denn gerade beim Einsatz der neuen Microfräser bei kleinen M1.6-Gewinden bis zu einer Tiefe von 3xd hat sich das Helixfräsen bewährt. Allerdings bedeutet dies eine komplette Programmieränderung in den Steuerungsprogrammen, die in die neue Version eingepflegt wurde. Auch beim Gewindeformen oder -schneiden sind die Daten aus der Software eine wichtige Leitlinie für die Anwender. Mit der Version 9 von TEC+CCS hat sich einiges geändert. Das Programm bietet künftig noch bessere Möglichkeiten, Produktivität und Wirtschaftlichkeit zu optimieren.