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Mit der Metav, der Tube, der Hannover Messe und der Control hat Faro genau die richtigen Plattformen ausgewählt, um die neue Messsoftware CAM2 Q vorzustellen. Weiterentwickelt wurden insbesondere Funktionalität und Schulung. Sowohl erfahrenen Messtechnikern als auch erstmaligen Anwendern gewährt CAM2 Q die volle Kontrolle. Neben der Software präsentierte Faro den im Zuge einer strategischen Partnerschaft mit Renishaw entwickelten Faro Sensor – exklusiv für den FaroArm.
Zu beeindrucken wissen am neuen Softwarepaket vor allem die optimal aufeinander abgestimmten zentralen Designaspekte und die Vorteile für den Benutzer – Freiheit, Effizienz und Einfachheit. Freiheit: CAM2 Q kann jederzeit problemlos zwischen verschiedenen Maßeinheiten oder Koordinatensystemen wechseln/konvertieren, ohne dass neu gemessen werden muss. Es gibt keine Begrenzung der Anzahl von Einheiten, die der Benutzer festlegen kann. Die von Grund auf neu entwickelte Benutzeroberfläche kann vollständig angepasst werden, so dass die Anwender die Arbeitsumgebung so gestalten können, dass sie ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Effizienz: CAM2 Q macht der Notwendigkeit ein Ende, das Gerät beim Messen großer Teile zu bewegen, denn die Software erlaubt diversen Anwendern mit mehreren FaroArmen und Faro Laser Trackern gleichzeitig zu messen – sogar an der selben Stelle. Darüber hinaus kann jeder gemessene Punkt angezeigt, gelöscht oder neu vermessen werden. Einfachheit: CAM2 Q macht die Einrichtung, Schulung, Nutzung und Programmierung einfacher, kann sofort installiert und für Messungen mit Faro-Systemen genutzt werden. CAM2 Q ist zudem eine sehr leicht zu erlernende Software, weil sie gemeinsam mit der Schulung simultan entwickelt wurde. Das Softwarepaket zeigt Lösungen für die jeweiligen messtechnischen Probleme auf. Außerdem verkürzt die neue intuitive Oberfläche gleichermaßen die Einarbeitungszeit und den Zeitaufwand für Messungen unerfahrener Anwender. Sie erlaubt außerdem, die Aufgaben mit möglichst wenigen Mausklicks zu erledigen. CAM2 Q wurde unter Verwendung eines erstklassigen CAD-Translators sowie des CAD-Engine von Parasolid völlig neu entwickelt und verfügt über weitere wesentliche Features: Daten in Echtzeit: Bei CAM2 Q gibt es keinen Zeitabstand mehr zwischen dem Messen und den Berichten, wie es bei anderen Messsoftwarepaketen üblich ist. Wenn ein Merkmal gemessen wird, können die Benutzer sofort die exakten Abmessungen und geometrischen Eigenschaften sehen. Dank der lesefreundlichen Berichte können Produktionsentscheidungen unverzüglich getroffen werden. Vertrauen: CAM2 Q verfügt über marktführende CAD-Translator sowie über NIST- und PTB-zertifizierte Fitting-Routinen, die bescheinigen, dass die Geometrieberechnungen auf +/- 0,0005 mm genau sind. Dies ist lediglich ein halber Mikrometer – ein 5/100 der Dicke eines menschlichen Haars. „CAM2 Q setzt unsere Tradition fort, die schnellste Software auf dem Markt anzubieten. Das einzigartige Paket aus Leistungsfähigkeit und einfacher Bedienbarkeit von CAM2 Q in Verbindung mit den mobilen Messsystemen von Faro erleichtert nicht nur Messungen, sondern offeriert gleichzeitig umfangreiche Fähigkeiten und ein vertrauenerweckendes Benutzererlebnis. Das positive Ergebnis daraus sind für unsere Kunden bessere Produkte, kostengünstigere Prozesse und Wettbewerbsvorteile. Auf dieser Basis stellt CAM2 Q eine Klasse für sich dar,“ fasst Siggi Buss, Geschäftsführer von Faro Europe, zusammen. CAM2 Q ist seit Februar 2008 verfügbar. Zum Thema Faro Sensor – eine innovative Messsonde für Messarme – berichtet Annick Reckers aus dem Marketing von Faro: „Der exklusiv für den FaroArm der Quantum-Serie entwickelte Faro Sensor ist eine kontaktfühlende rigide Sonde, die drei Sensoren in sich vereint – neben der rigiden Sonde noch den Kontaktauslöser sowie die Scanning-Funktion. Wesentliche Vorteile des Faro Sensors im Praxiseinsatz sind die erhebliche Steigerung der Messgenauigkeit wie auch der Wiederholbarkeit von Messungen, weil der Einfluss des Anwenders auf das Messergebnis sinkt. Daraus resultiert nicht zuletzt eine deutlich verbesserte Produktivität.“ Durch das umfangreiche messtechnische Know-how von Renishaw sind innovative Features in den Faro Sensor integriert worden: Die leichte Bedienbarkeit, die robuste Konstruktion zur täglichen Anwendung in rauer industrieller Umgebung und die Ausstattung mit diversen Taststiften, die es erlauben, komplizierte und schwer erreichbare Merkmale zu sondieren. Die Bediener müssen den Faro Sensor im Übrigen lediglich über die Oberfläche des zu vermessenden Objektes führen. Die Punkte werden aufgenommen, sobald die Messsonde die Oberfläche berührt. Ein Aufnahmeknopf muss nicht gedrückt werden. Der Laptop des Quantum-Arms zeigt parallel die 3D-Messwerte auf dem Bildschirm an und speichert alle Daten. Er erstellt eine 3D-Kopie und macht das System zu einem universell einsetzbaren, portablen Hilfsmittel im Rahmen der Durchführung von Inspektionen, CAD-zu-Bauteil-Analysen oder Reverse Engineering. Der Ende 2007 auf dem Markt eingeführte Quantum-Arm bietet mit einem Messbereich von 2,4 m eine Messgenauigkeit von +/- 0,018 mm. Zu seinen innovativen Funktionalitäten gehören auch der Drahtlos-Betrieb über Bluetooth, der Vermessungen und Digitalisierungen in einer Entfernung von bis zu 10 m erlaubt sowie der Auto-Sleep Modus, der das Gerät automatisch ausschaltet, wodurch die Mobilität erhöht wird. „Das Besondere am Faro Sensor ist, dass die Messsonde Daten nur aufnimmt, wenn sie sich im Kontakt mit dem Bauteil befindet. Andere Messsonden hingegen nehmen Punkte auch dann auf, wenn die Sonde das Werkstück verlässt. Dies führt zu Nacharbeit und Fehlern, die später behoben werden müssen. Mit dem Faro Sensor ist dies nicht mehr erforderlich – das Rätselraten, welche Punkte gelöscht werden müssen, entfällt. Wir sind davon überzeugt, die Anwender werden in der täglichen Praxis schnell erkennen, dass ihre Messungen genauer denn je sind,“ ergänzt Annick Reckers.