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Mit Cosmos auf dem Mars
Bereits der erste Auftritt des von Alliance Spacesystems entwickelten Nasa Mars Rovers ¿Spirit\" zeigte, dass die SolidWorks Analyse-Software Cosmos weltalltauglich ist: problemlos und fehlerfrei fuhr der Roboterarm aus der Halterung und positionierte die Instrumente für die ersten Messungen auf dem Mars. Bei der Entwicklung des ¿Spirit\" Roboterarms galt es, das perfekte Gleichgewicht zwischen Festigkeit und möglichst geringem Gewicht zu berechnen, das für die Erfüllung der Marsmission erforderlich war. Gelöst wurde diese Aufgabe mit der Finiten Elemente Analyse-Software CosmosWorks von SolidWorks, mit der die Konstruktion des Arms getestet wurde, bevor die Rakete die Reise zum Roten Planeten antrat.
Der Roboterarm ist einen Meter lang, wiegt 3,7 kg und verfügt über fünf Stellmotoren mit Drehgelenken und einer Instrumentenhalterung am Armende. Um seine Aufgaben auf dem Mars ausführen zu können, musste der Arm über ausreichende Masse und Festigkeit verfügen. Andererseits musste er jedoch auch leicht und kompakt sein, um den strengen Gewichts- und Raumbeschränkungen der Nasa zu entsprechen. Während der gesamten Entwicklungsphase wurde mit CosmosWorks getestet, was Zeit und Kosten für den Bau physikalischer Prototypen einsparte. Cosmos Works ist ein 3D-Analysetool für das virtuelle Testen von Teilen und Baugruppen. Die Cosmos Produktfamilie ist in die 3D-CAD-Software SolidWorks integriert, die bei Alliance Spacesystems als primäres Konstruktionswerkzeug eingesetzt wird.
Hohlfräser sparen 50 Prozent Zeit
Die neue Werkzeuggeneration von Hohlfräsern der Firma Bornemann-Werkzeugtechnik reduzieren die Fräszeit um bis zu 50 Prozent und hinterlassen extrem glatte Oberflächen. Beides ist auf die neuen Geometrien der V-HSC-Hohlfräser zurück zu führen. In akribischer Entwicklungsarbeit hat Bornemann die Geometrien von Fräsertops und Fräserschaft optimiert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auch auf die Absaugung der Frässpäne gerichtet.
Je nach zu bearbeitenden Werkstoffen werden die V-HSC-Hohlfräser in zwei Familien unterteilt. Die Hohlfräser V-HSC 1 sind für die Bearbeitung von harten, spröden Kunststoffen in aufgeschäumter Form wie beispielsweise Polystyrol (z. B. Styropor) gedacht. Mit der Hohlfräserfamilie V-HSC 2 ist es erstmals gelungen, einen Hohlfräser auch für halbharte und zähe Kunststoffe in aufgeschäumter Form wie Polyethylen, Polypropylen, oder Polyurethan zu entwickeln ¿ und das bei gleich hohen Fräsgeschwindigkeiten und gleich glatten Oberflächen. In Verbindung mit den Bornemann CNC-Fräswerken und Absaugmaschinen gewährleisten die V-HSC-Hohlfräser ein optimales Zusammenspiel von Maschinen und Fräswerkzeugen.
www.bornemann-werkzeugtechnik.de
Neue Generation Qflute+
Auf einer Walter-Schleifmaschine demonstrierte Saint-Gobain auf der GrindTec in Augsburg unter anderem das erweiterte Programm einer neuen Generation von Diamantschleifscheiben zum Nutenschleifen, die den Schleifprozess deutlich verkürzen: die Hochgeschwindigkeitsprodukte Winter Qflute+-Run zum schnellen Schleifen, -Contour für hohe Profilhaltigkeit, -Fine für sehr gute Schneidqualitäten sowie ¿CBN für Tiefschleifen von HSS-Stählen. Die Schleifscheiben sind produktiver und helfen mit, hochwertige Hartmetallwerkzeuge wirtschaftlicher herzustellen.
Weiteres Highlight war das neue Diamond-DressingSystem (DDS) zum CNC-gesteuerten Abrichten von keramisch gebundenen Diamantschleifscheiben direkt auf der Produktionsmaschine. Musste bislang im Trockenschliff auf separaten Maschinen mit ¿weichen¿ SiC-Werkzeugen abagerichtet werden, so profiliert jetzt das neue DDS von Saint-Gobain V+Schleifscheiben mit neuartigen Winter Diamant-Formrollen ohne umständliches Wechseln. Glänzende Ergebnisse im Bereich Finishing stellte Saint-Gobain mit den neuen Norton Schleifbändern Norax vor: Polieren vom Feinsten auf der Basis einer innovativen Technologie.
Für empfindliche Oberflächen
Für das Handling von Kunststoffteilen direkt nach dem Spritzgießvorgang sowie für das Handhaben von Werkstücken mit sehr empfindlichen Oberflächen hat der Vakuum-Spezialist Schmalz sein Programm um die Variante HT 1-Sauger erweitert. Dabei handelt es sich um verschiedene Sauger-Bauformen, die in einem neuen Hightech-Werkstoff (HT 1) ausgeführt werden. Dieses Material zeichnet sich durch eine hohe Temperaturbeständigkeit bis 160°, eine extreme Abdruckarmut und schließlich durch die in Testreihen nachgewiesene LABS- und Silikonfreiheit aus.
Während sich die flachen Sauger-Bauformen vor allem für weitgehend ebene Flächen eignen, ist die ovale Bauform für das Handling von länglichen und zylindrischen Werkstücken ausgelegt. Die Faltenbalgsauggreifer dagegen passen sich sehr gut konvexen und konkaven Formen an. Mit den HT 1-Saugern ist gewährleistet, dass die zu handhabenden Kunststoffteile keinerlei Abdrücke oder An-saug-Rückstände aufweisen. Ansonsten sind die Sauggreifer äußerst rissfest, formbeständig sowie abriebfest, haben eine gute Chemikalien- und Öl-Beständigkeit und auch eine gute Ozon-Resistenz. Damit ist selbst bei einem rauen Industrieeinsatz eine hohe Sauger-Standzeit gegeben und diese wiederum sorgt für eine möglichst hohe technische Verfügbarkeit.
Erfolgreiche Baureihe vorerst abgeschlossen
Die Firma Spreitzer Präzisionswerkzeuge erweitert mit den neuen Typen MZS 350-160 A und MZS 350-160 B ihr Produktprogramm im Bereich der mechanischen Zentrischspanner. Diese neue Baugröße bildet vorerst den Abschluss einer erfolgreichen Baureihe von kompakten, präzisen Spannsystemen mit 36 bis nun 160 mm Backenbreite. Sie eignen sich hervorragen für den Einsatz in der 5- und Mehrseitenbearbeitung.
Mit bis zu 3,5 Tonnen Spannkraft sind diese zwei neuen Typen für die Bearbeitung von großen Werkstücken konzipiert. Die unterschiedlichen Bauvarianten der mechanischen Zentrischspanner des Typs MZS sind bereits seit 20 Jahren erfolgreich im Einsatz beim Kunden. Sie zeichnen sich durch hohe Zentrier- und Wiederholgenauigkeit aus und ermöglichen die exakte Bearbeitung von Werkstücken zur Ro-
tationsachse. Spreitzer gilt als einer der ¿Pioniere\" der Zentrierspanntechnik. Weitere Bauvarianten mit pneumatischer und hydraulischer Betätigung sind selbstverständlich auch im Lieferprogramm erhältlich.
Spannmantel verhindert
Abheben von gewickelten Heizelementen
Der Waldbröler Heizelemente-Hersteller ¿GC-heat\" hat ein Jahrzehnte altes Problem bei der Beheizung von Heißkanaldüsen gelöst: Ein lediglich ein Millimeter starkes ¿Jacket\" aus einer Speziallegierung wird mit einer Sonderzange (¿GC tool jacket\") auf das Heizelement aufgesetzt und verhindert so dauerhaft zuverlässig das Abheben der Windungen vom Düsenkörper. Die Ummantelung zeichnet sich dabei nicht nur durch ihre einfache Montage aus, sondern sie ist zudem rüttel- und schocksicher sowie mehrfach verwendbar.
Die zum Patent angemeldete Neuentwicklung ist in ihrer Einfachheit verblüffend: Über die volle Länge des Heizelementes wird, bis zu 200 Millimeter, ein dünnwandiges, geschlitztes Rohr gespannt, das sämtliche Windungen gleichmäßig und unverrückbar auf die Düse aufpresst. Einsetzbar für Temperaturen bis rund 600 °C sind Zeitstandswerte von mehr als zehntausend Betriebsstunden nach Angaben des Herstellers zu erwarten. Aufgrund der Speziallegierung bleibt dabei die Spannelastizität der neuen ¿Jackets\" auch bei häufigen Aufheiz-/Abkühlphasen uneingeschränkt erhalten. Die ¿Jackets\" sind serienmäßig lieferbar für Wendelrohrpatronen vom Typ ¿GC-coil\" in den Abmessungen 1,3 x 2,3 mm, 2,2 x 4,2 mm und 3 x 3 mm. Sonderanfertigungen sind auf Anfrage möglich.
Automatische Messzyklen auch in mannloser Schicht
Die Produktfamilie der schaltenden 3D-Tastsystemen von Heidenhain haben ein neues Gerät dazu gekommen ¿ das TS 640. Die wohl interessanteste Weiterentwicklung ist dabei die integrierte Freiblas-Einrichtung über drei Düsen an der Unterseite des Tastsystems. Damit kann mit Hilfe von Druckluft oder eines Kühlmittelschwalls die Antaststelle von grober Verunreinigung gesäubert werden. Das spart Zeit und ermöglicht automatische Messzyklen auch in der mannlosen Schicht.
Eine weitere Verbesserung konnte für die Infrarot-Übertragungs-Strecke erreicht werden. So sind die für die Infrarot-Übertragung zuständigen LED\'s und Empfänger-Module jetzt gleichmäßig am Umfang des TS 640 angeordnet. Damit ist sowohl die Rundumabstrahlung wie auch ein sicherer Empfang ohne vorherige Spindelorientierung möglich. Darüber hinaus kann die Signalübertragung auch über Reflektion erfolgen. Auch der Abstrahlbereich des TS 640 wurde stark erweitert. Er konnte von bisher 3 m auf 7 m erweitert werden, somit auch für größere Maschinen ohne Zusatzempfangseinheiten im Maschinenraum einsetzbar.
3D-Tastsysteme eignen sich neben einer genauen und schnellen Werkstück-Ausrichtung auch für die automatische Werkstück-Vermessung auf der Maschine. Dazu bieten die meisten CNC-Steuerungen ¿ insbesondere auch die Heidenhain TNC-Steuerungen ¿ eine Reihe von Messzyklen, mit denen gängige Geometrien automatisch vermessen und bestimmt werden können.
Startschuss für die zweite P2plus-Generation
Die brandneue Version 4.0 der extended ERP-Lösung (eERP) P2plus integriert die neuen Features und das Look-and-Feel von Microsoft Windows 2003 und Office 2003 sowie die aktuellen XML- und Web Services-Standards. Damit sorgt P2plus für noch mehr Benutzerkomfort. Mittelständische Industrie- und HandeIsunternehmen profitieren von neuen und erweiterten Funktionen wie einer Stücklistenschnellerfassung, Betriebsmittelverwaltung oder Online-Kommissionierung. Die Integration der neuen Microsoft Reporting Services in Version 4.0 hat die Controlling-Funktionalität von P2plus noch einmal wesentlich verbessert. Die neue Version ermöglicht die vollständige Automatisierung mandantenübergreifender Geschäftsprozesse innerhalb eines Unternehmensverbundes. Mit der Version 4.0 lässt sich P2plus noch einfacher auf mobilen Geräten einsetzen. Mit einem funknetzfähigen Datenerfassungsgerät und dem Betriebssystem Windows Pocket PC erhält der Kommissionierer online Zugriff auf alle P2plus-Daten. Eine der wichtigsten funktionalen Neuheiten ist das Controlling-Modul. Die eERP-Lösung versorgt mittelständische Unternehmen mit allen wichtigen Informationen aus Vertrieb, Einkauf, laufenden Projekten und Produktion. Weitere Pluspunkte: Stücklistenschnellerfassung, Packmittelverwaltung und verbesserte Versandabwicklung.
Optimierte Lösung mit UL-Zulassung
Konsequent weiter entwickelt hat igus jetzt seine Chainflex CF130/140-Serie. Im gleichen Preissegment wie die handelsüblichen, sogenannten ¿kettentauglichen\" lagenverseilten Steuerleitungen stellt Chainflex CF130.UL beziehungsweise CF140.UL eine technisch optimierte Lösung ¿ mit UL-Zulassung für alle Querschnitte ¿ dar. Typische Einsatzgebiete sind Energieketten-Anwendungen für Bereiche wie Verpackung, Handling, Automatisierung, Schneid- und Schweissanlagen, Holzbearbeitungsmaschinen. Dazu wurden Verfahrenstechniken und Werkstoffe noch weiter verfeinert.
¿Chainflex-typisch\" ist die besondere Konstruktion dieser Steuerleitung. Die von igus entwickelte Bündelverseilung um eine hochzugfeste Kernkordel vermeidet Korkenzieher und Adernbrüche. Vor allem auch für lange Verfahrwege bietet dieser mehrfach verseilte Aufbau eine besonders hohe Sicherheit in der ständig bewegten Energieführung. Der hoch abriebfeste, mit Druck zwickelfüllend in alle Zwischenräume der Verseilung extrudierte PVC- Außenmantel und Innenmantel (für CF140.UL) sorgt für eine zusätzliche Stabilisierung auch bei hoher Biegebeanspruchung. Der Außendurchmesser der bündelverseilten CF130.UL/CF140.UL-Serie entspricht dabei dem der lagenverseilten Serien. CF130.UL/CF140.UL ist neu mit UL-Zulassung ab sofort ohne Schnittkosten und ohne Mindermengenzuschlag ab Lager lieferbar.
Prüfsysteme: einfach, schnell, genau, flexibel
Gemeinsam mit seiner deutschen Vertretung Form+Test Seidner + Co. GmbH präsentiert die Proceq SA das komplette Messsystem zur dynamischen und statischen Härteprüfung an Werkstoffen. Die tragbaren Prüfgeräte und Prüfautomaten überzeugen seit über 25 Jahren durch Flexibilität, Reproduziergenauigkeit und ansprechende Betriebsfreundlichkeit. Die tragbaren Härtemessgeräte für Metalle ¿ Equotip 2 und Equostat ¿ bewähren sich erfolgreich im Einsatz an weichen bis sehr harten, leichten bis schweren, kleinen bis großen Untersuchungsobjekten. Zuverlässig kann damit gezielt die geeignete Materialauswahl getroffen werden und die Sicherung der Produktqualität ist gewährleistet. Das flexible, einfach zu bedienende und überaus genaue Mess-instrument erkennt automatisch alle dynamischen und statischen Sonden. Kundenspezifischen Anforderungen wird durch die Vielfalt an speziell geformten Anschlagkappen und Sonderanpassungen entsprochen. Die Automatisierung des Messgerätes zur Integration und 100 Prozent Kontrolle in Produktionsstrassen ist mit dem Equomatic 2 realisiert.
Das tragbare Messgerät Parotester2 basiert auf dem im Haus entwickelten Equotip-Verfahren und eröffnet neue Wege bei der quantitativen Prüfung von Papier- und Kunststoffrollen. Die Rollenerfassung ist nun auch mit einem Strich-Code-Leser möglich. Die Anzeige der Geräte verhilft zur sofortigen Kontrolle aller kritischen Parameter. Die schnelle graphische Darstellung der Messergebnisse unterstützt die unmittelbare Beurteilung. Gewünschte Umwertungen zu klassischen Härte-Skalen sind integriert und individuell erweiterbar. Die vielseitigen Datenausgabemöglichkeiten zu Dokumentationszwecken runden die Geräte ab. Alle Produkte der Proceq SA unterliegen von der Entwicklung über die Herstellung bis hin zur Wartung der Produkte dem anerkannten International Quality System ISO 9001.
Für den industriellen Einsatz
Der Ringler-lndustriesauger saugt brennbare Stäube der Staubexplosionsklasse St1 und St2 in Zone 11 (22), sowie krebserzeugende Gefahrstoffe auf. Darunter fallen zum Beispiel Graphitstaub, Hartmetallstaub, Stahlstaub und Kunststoffstaub. Der Industriesauger kann zur nachträglichen Reinigung eingesetzt werden oder als Entstauber direkt an die Bearbeitungsmaschine angeschlossen werden. Der abzusaugende Staub wird an der Entstehungsstelle erfasst und sicher abgeschieden. Dadurch wird eine großflächige Verbreitung des Staubes in die Umgebung verhindert. Die Erfassungsdüse wird von Ringler konzipiert und hergestellt und ist mittels Schlauch oder Rohrleitung mit dem Entstauber verbunden. Bei kompletten Systemen wird der Aufbau vom Ringler-Montageteam erledigt.
Der Industriesauger besteht aus einer robusten Stahlhaube, Filtermantel, Sammelbehälter und Rahmen. Die Bauteile sind aus Stahl oder Edelstahl. Der Rahmen ist geschweißt. Die eingesetzten Filter sind seit über 30 Jahren bewährt im Einsatz. Je nach Einsatzgebiet werden die Filter der Staubklassen L, M, Heingesetzt. Das Sauggerät ist in der Standardausführung mit drei Filterstufen ausgestattet. Bei Bedarf wird ein Absolut-Filter nachgeschaltet. Die Abreinigung der Filter erfolgt manuell oder automatisch.