java.lang.NullPointerException
Dass sich das Werkzeug Laser im Werkzeug- und Formenbau immer mehr Einsatzgebiete erobert, ist in den letzten Monaten deutlich geworden. Es wird per Laserstrahl geschweißt, belichtet, abgetragen oder poliert. Mit dem Laser ist jedoch noch sehr viel mehr möglich: Als berührungsloses Messinstrument ist er ebenso auf breiter Front zu finden. Vor allem Laserscanner sind es, die in der Qualitätssicherung zum Einsatz kommen. Die Objekte werden durch die Scanner mittels einer Laserlinie abgetastet, wodurch die berührungsfreie dreidimensionale Erfassung von Objekten, Freiformflächen oder Modellen möglich ist.
Nachdem das Modell VI-900 im vergangenen Jahr erfolgreich in den Markt eingeführt wurde, ist es Minolta gelungen seine neueste Entwicklung, den VI-910 auf den Markt zu bringen, um den wachsenden Anforderungen der Industrie, Medizin und weiteren vielfältigen 3D-Anwendungen noch besser gerecht zuwerden.
Der VI-910 ist ein portables System und arbeitet auf der Grundlage des Laser-Abtastverfahrens. Die Oberfläche des Objekts wird in nur 0,3 Sekunden mit einem Zeilenlaser abgetastet; die reflektierten Strahlen werden digital verarbeitet. Wird das Objekt von mehreren Seiten aus gescannt (z. B. mit dem optionalen ¿Drehteller¿) so können diese Einzelaufnahmen auf einfachste Art und Weise zu einem vollständigen Objekt zusammengesetzt werden. Die eingebaute Digitalkamera erstellt zusätzlich zum 3D-Scan ein Farbbild, welches auf Wunsch als Textur über das Objekt gelegt werden kann (Texture-mapping). Verglichen mit dem Vorgängermodell VI-900 erzielt der VI-910 eine zweifach verbesserte Auflösung und erfüllt somit höchste Industrieanforderungen.
Aufgrund der hohen Genauigkeit wird der VI-910 3D-Digitizer für Bereiche wie Reverse Engineering, Computer Aided Industrial Design (CAID), Inspektion, Digital Mock-up und Rapid Prototyping eingesetzt. 640 x 480 Pixel CCD mit vier rotierenden Filtern ( für RGB und 3D-Vermessung) erfassen 3D-Daten und Farbbilder mit der Qualität von VGA/3 CCD Kameras. Da jeder einzelne Farbpixel mit einem 3D geometrischen Punkt korrespondiert, funktioniert das ¿Mergen` anhand der Farbbilder einfach und schnell.
Die Vermessungseinstellung lässt sich zwischen ¿Schnell` (wenn die Scangeschwindigkeit Priorität hat) und ¿Fein` Modus (wenn die Genauigkeit des Objektes besonders zur Geltung kommen soll) einstellen. Modus schnell: 0,3 Se-kunden, Modus Fein: 2,5 Sekunden. Drei Objek-tive (Tele: f = 25 mm, Mittel: f = 14 mm, Weit: f = 8 mm) werden als Standardzubehör mitgeliefert, je nach Größe und Objektentfernung können die Objektive beliebig ausgewechselt werden. Der VI-910 ist mit einem Gewicht von 11 kg kompakt, leicht zu transportieren und daher überall einsetzbar. Unterwegs können die einge-scannten dreidimensionalen Daten auf einer 128-MB-Speicherkarte gesichert werden und die Scanner-Bedienung erfolgt direkt am Gerät durch das integrierte Bedienfeld und das LCD-Display.
Die Aufnahme- und Bearbeitungssoftware von Minolta wird als Standardzubehör mitgeliefert. Mit dieser Software hat man eine Vielzahl von Bearbeitungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Registrierung und das ¿Mergen` von Daten, die aus unterschiedlichen Winkeln aufgenommen wurden. Die Software stellt auch viele Werkzeuge für die polygonale Bearbeitung und den Datenexport zur Verfügung. Neben den Minolta-eigenen Formaten CAM, VVD, SCN, CDM, kann die Software auch STL-Dateien importieren. Die 3D-Daten können wahlweise exportiert als DXF, Wavefront OBJ, STL, SOFTIMAGE, VRML, OpenInventor und ASCII.
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