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Camtek startete mit einer Produktoffensive ins Jahr 2002. Die Version 5.0 des CAD/CAM-Systems PEPS enthält dabei zahlreiche Neuerungen, die gerade für Special Tooler überaus interessant sind. Verbessert wurden insbesondere das 2,5D-Fräsen, die CAD-
Mit der PEPS Version 5.0 erhält der Anwender eine grundlegende Neuentwicklung des werkstattorientierten CAD/CAM-Systems PEPS im Bereich 2,5D-Fräsen. Die Version 5.0 ermöglicht die direkte Bearbeitung auf Solid-Daten sowie eine Solid-Simulation mit Darstellung von Rohteil, Fertigteil, Spannmittel, Werkzeuge, Werkstückaufnahme, Werkzeugaufnahme und Maschinenkopf.
In jeder Situation steht dem Anwender in der neuen PEPS Version die volle OpenGL Funktionalität zur Verfügung. Durch umfangreiche Erweiterungen, einschließlich Parasolid 3D-Kern, können nun mit PEPS alle für die NC-Programmerstellung relevanten Informationen aus Solid-Daten abgeleitet und über das Feature basierende Expertensystem PEPS MILL-Expert automatisch bearbeitet werden. Eine objektorientierte Operationsliste vereinfacht die Bearbeitungsdefinition. Änderungen an der Bearbeitungsreihenfolge oder innerhalb einer Bearbeitung erfolgen in der Operationsliste per Mausklick.
Besonderes Augenmerk wurde bei der neuen Version auf den Erhalt der Flexibilität und Anpassbarkeit von PEPS gelegt. Selbst Editor basierende Altdaten können in die neuen Version 5.0 übernommen, verändert und weiterbearbeitet werden. Über eine neu entwickelte Werkzeugdatenbank werden alle werkzeug- und materialspezifischen Daten verwaltet. Bereits vorhandene Daten können über eine konfigurierbare Schnittstelle übernommen werden.
Weitere Neuerung der Version 5.0 ist die Aktualisierung und Erweiterung der PEPS CAD-Schnittstellen. Zusätzlich zu den vorhandenen PEPS CAD-Schnittstellen DWG, DXF, HP-MI, IGES, VDAFS, SAT, XMT und STL stehen ab der PEPS Version 5.0 zusätzlich die CAD-Direktschnittstellen zu Pro-E und zu CATIA sowie eine STEP-Schnittstelle zur Verfügung. Durch die direkte Datenübernahme aus CAD-Systemen lassen sich mit dem werkstattorientierten CAD/CAM-System PEPS durchgängige Prozess-ketten auf Solid-Basis kostengünstig und bedienerfreundlich realisieren.
Neu ist auch die 3D-Elektrodenableitung PEPS SolidElectrode. Mit diesem Bearbeitungsmodul präsentiert Camtek eine völlig neue Lösung zur automatischen Ableitung von 3D-Elektroden, die Modifikation der Elektrodengeometrie, die Zuordnung eines Elektrodenhalters und die Archivierung der Solid-Daten für die anschließende Fräs- und Drahterodier-bearbeitung sowie aller Informationen für die Senkerosion.
Sämtliche Informationen wie Bearbeitungspositionen, Erodiertiefe, Untermaß, Translationsmodus, Oberflächengüte und Bearbeitungspriorität, die zur Steuerung von Senk-erodiermaschinen erforderlich sind, werden in der CAMMAN Datenbank gespeichert und können jederzeit zur automatischen NC-Programm-erstellung abgerufen werden. Durch eine eindeutige Kennzeichnung der Werkstücke und Elektroden werden Verwechslungen ausgeschlossen.
Mit dem neuen Bearbeitungsmodul PEPS SolidCut Fräsen 3D erhält der Anwender eine werkstattorientierte 3D-Lösung zum Fräsen komplexer Freiformflächen. Das Parasolid basierende PEPS 3D-Bearbeitungsmodul enthält umfangreiche Schrupp- und Schlicht-
strategien, die automatische Erkennung von steilen und flachen Bereichen sowie eine automatische Restmaterialbearbeitung. Zur 3D-Modellierung steht in PEPS das Zusatzmodul SolidCut CAD zur Verfügung. Mit dem werkstattorientierten Hybrid-Modeller lassen sich Flächen und Solid-Modelle erstellen, verrunden, modifizieren, reparieren, kombinieren, von einander ableiten, Öffnungen schließen und Schnittkonturen erzeugen.
In enger Zusammenarbeit mit führenden Maschinenherstellern wurde zudem das PEPS Modul Drahterodieren weiterentwickelt. Die neue Version 5.0 ermöglicht die direkte Bearbeitung auf Volumen oder Flächenmodellen sowie eine fotorealistische Solid-Simulation mit Darstellung von Rohteil, Fertigteil, Aufspannleisten, Spannmittel und der Maschinenköpfe. Zusätzlich bietet die neue Version die Einbindung von weiteren Technologiedatenbanken der Maschinenhersteller, erweiterte und vom Anwender frei konfigurierbare Schnittschemen, Unterprogrammausgabe, eine automatische Startlochberechnung sowie eine automatische Startlocherkennung bei bereits vorhandenen Startpositionen.
Eine grundlegende Neuentwicklung ist schließlich das in der Version 5.0 enthaltene Mehrachsendrehen. Die Version 5.0 ermöglicht die Bearbeitung auf Solid-Daten sowie eine vollständige Solid-Simulation inklusive OpenGL Funktionalität. In der neuen Version werden aus Solid-Daten alle für die Drehbearbeitung relevanten Informationen abgeleitet. Eine objektorientierte Operationsliste vereinfacht die Bearbeitungsdefinition der Dreh- und Fräsoperationen. Änderungen der Bearbeitung sowie der Bearbeitungsreihenfolge erfolgen in der Operationsliste per Mausklick. Alle Maschinen, werkzeug- und materialspezifischen Daten für die Dreh- und Fräsbearbeitung werden in einer integrierten Werkzeugdatenbank verwaltet.
www.peps.de