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Mundgerecht konvertieren

Mundgerecht konvertieren

Fast alle CAD-Anwender kennen das Phänomen, 3D Daten werden aus einem Fremdsystem über Standardschnittstellen eingelesen, im Zielsystem kommen allerdings nur noch Fragmente des ursprüng-lichen Modells an. Die Hauptproblematik sind meist ungetrimmte od

Für die Tatsache, dass Standardschnittstellen zumeist keine zufriedenstellenden Resultate liefern, gibt es drei Hauptursachen. Erstens arbeiten die gängigen CAD-Systeme auf dem Markt mit unterschiedlichen Genauigkeiten, zweitens sind in der Praxis, gerade bei Produktdaten mit komplexen Freiformgeometrien, sehr häufig Modelle schlechter Qualität im Umlauf und drittens bedienen sich die Systeme unterschiedlicher mathematischer Beschreibungen.  Diese Probleme wurden bei der Konzeption des Trans3D Geometriekernels berücksichtigt und ermöglichen heute, auch qualitativ schlechte, ungenaue Modelle in exakte Solids für  moderne präzise CAD Systeme zu konvertieren. Komplexe Geometrien sowie umfangreiche Assembly-Strukturen werden mit Hilfe von Trans3D problemlos, schnell und unabhängig von der Datengröße in das gewünschte Zielformat konvertiert.

Automatisches Vernähen von Einzelflächen zu Solids
Um im Zielsystem ein konsistentes Solid zu erhalten, muss zunächst die Genauigkeit des gesamten Modells überprüft und gegebenenfalls verbessert werden. Zu diesem Zweck führt Trans3D eine Abfolge von automatischen Korrekturfunktionen durch. Die einzelnen Faces des Modells werden mit der für das Zielsystem benötigten Genauigkeit erneut auf die Basisflächen (Surfaces) projiziert. Durch diesen Schritt wird erreicht, daß alle Übergänge der Flächenrandkurven (Edges) der gewünschten Genauigkeit entsprechen. System und kon-
struktionsbedingte Fehler wie Überlappungen, Lücken und Mini-Elemente werden automatisch korrigiert. Die Software führt außerdem die einheitliche Orientierung der Flächenvektoren, die Reduzierung von Multipatch-Flächen und die Erzeugung von Topologie durch. So werden Einzelflächen vollautomatisch korrigiert und zu Flächenverbänden
bzw. Solids vernäht.
 Der Trans3D Geometriekernel verfügt über alle gängigen mathematischen Darstellungsformen für 3D Modelle, hierdurch kann das Modell auch hinsichtlich der Mathematik „mundgerecht“ für das jeweilige Zielsystem konvertiert werden. Beispielsweise wird ein Modell, daß im Ausgangssystem nur aus Bezier-Freiformflächen besteht, bei Bedarf so konvertiert, dass primitive Körper wie Zylinder, planare Flächen, Kegelstümpfe oder Tori erkannt und als solche für das Zielsystem beschrieben werden.
 Die Korrektur und die Konvertierung der Modelle erfolgt in mehreren Phasen:
³Einlesen des Modells in den Geometriekern
³Einstellen der Systemgenauigkeit
³Automatische Korrektur in der mathematischen Umgebung des Ursprungssystems
³Gezielte Umwandlung für das Zielsystem (Flächentypen, Polynomgrad, Stetigkeit,)
³Automatische Korrektur in der mathematischen Umgebung des Zielsystems
³Abspeichern des Modells im gewünschten Format.
 Da das Modell bei der automatischen Reparatur geometrisch nicht verändert wird (die Basisflächen bleiben unangetastet), können nach dem Automatikmodus noch einzelne Geometriefehler vorhanden sein. Solche Fehler werden für den Anwender auf der Benutzeroberfläche gut sichtbar dargestellt. Effektive, teilautomatische  Funktionen zur manuellen Reparatur von konstruktions- oder auch system-bedingten Fehlern ergänzen bei Bedarf die auto-matische Korrektur. Die Funktionen beschränken sich hierbei auf das Wesentliche, sind innerhalb eines Tages erlernbar und erlauben eine sekundenschnelle Reparatur komplexer Geometrieprobleme, die mit herkömmlichen CAD-Systemen oftmals sehr zeitraubend sind.
Durch die im Automatikmodus erzeugten Logfiles und durch die detaillierte Darstellung der Fehler auf dem Modell, im interaktiven Betrieb, erhält der Anwender stets eine Übersicht über die Datenqualität der ein- und ausgehenden Modelle. In Praxis wird das System meist zunächst im Batchbetrieb genutzt, die Loggdateien werden automatisch vom Trans3D Batchmanager ausgewertet. Statussymbole er-lauben eine schnelle Übersicht über die Datenqualität. Modelle mit nicht ausreichender Qua-lität können bei Bedarf im interaktiven Modus analysiert, repariert und konvertiert werden.

Ideal für den Werkzeug- und Formenbau
Trans3D verfügt über zahlreiche Nativschnittstellen für CATIA V4, ACIS, IDEAS, Parasolid, Unigraphics, CADDS, Think3 und Matra Euclid sowie über alle gebräuchlichen  Standardformate wie STEP, IGES, VDA, STL und VRML. Nativschnittstellen für Pro/Engineer und CATIA V5 sind momentan in Vorbereitung.
Für die Verarbeitung der Nativformate werden hierbei nicht die Lizenzen der jeweiligen CAD-Systeme benötigt. Durch diese Eigenschaft und durch die Tatsache, das die Software auch auf Windows-Plattformen läuft, ist Trans3D mehr als nur eine günstige Alternative zur Beschaffung weiterer CAD-Systeme als sogenannte Satellitensysteme. Wie in der Praxis oft beobachtet, löst auch die Anschaffung der an der Konvertierung beteiligten Systeme die Problematik nicht, sondern verlagert sie nur in das eigene Unternehmen.
www.coretechnologie.de



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