Spangebende Metallbearbeitung




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In glänzender Verfassung

Die Stimmung im Vorfeld der EMO könnte auch bei der Franz Kessler GmbH kaum besser sein. So deutet Vieles darauf hin, dass mit den Hightech-Spindeln und Spindelsystemen schon in 2011 wieder die Zahlen aus den Boomjahren erreicht werden. Mit dem Rückenwind des neuen Geschäftsfelds Kessler energy und einer erfolgreichen Messe in Hannover sind für 2012 neue Umsatzrekorde zumindest wahrscheinlich.

Mit rund 600 Beschäftigten, darunter 80 Auszubildende, und einem prognostizierten Umsatz von zirka 100 Mio. Euro in 2011 ist Kessler der größte unabhängige Spindelproduzent Europas. So ist das Unternehmen bei fast allen großen deutschen Werkzeugmaschinenherstellern als Top-Lieferant gelistet. Und auch in Europa kommt kaum ein anspruchsvoller Werkzeugmaschinenbauer umhin, Spindeltechnologie von Kessler in seine Maschinen zu integrieren. Entsprechend groß ist für das Unternehmen die Bedeutung der EMO. Zumal die Oberschwaben derweil auch jenseits von Atlantik und Pazifik hohe Ambitionen verfolgen und dazu im ersten Schritt internationale Reparatur- und Wartungsstützpunkte in China und in den USA eröffnet haben.

Als Kompetenzpartner des Werkzeugmaschinenbaus zeigt die Franz Kessler GmbH zur EMO einen repräsentativen Querschnitt durch das innovative Programm an Hightech-Motorspindeln für alle Anwendungsbereiche und Branchen: Von konventionell bis Highspeed und von leicht bis schwer respektive von Werkzeugbau bis Medizintechnik und von Automotive bis Aerospace. Darüber hinaus dokumentieren die Oberschwaben die wachsende Bedeutung des jungen Geschäftsfelds „Systemtechnik". Hier bietet die Franz Kessler GmbH ihren Kunden als Komplettanbieter vormontierte Baugruppen wie 2-Achs-Köpfe mitsamt integrierter Hightech-Spindel oder cnc-gesteuerte Rund- und Dreh-Schwenktische für mehrachsige Zerspanoperationen sowie Hochgeschwindigkeits-Drehtische in Torquetechnik zur integralen Fräs-Dreh-Bearbeitung in einer Aufspannung.

Anwenderorientierte Dienstleistungen im Rahmen der Kessler Global Service Solutions arrondieren das Programm und unterstützen die Kunden auf dem Weg zu optimalen Zerspanprozessen und maximaler Produktivität. Beispiele für den hohen Grad der Kundenorientierung in diesem Geschäftsbereich sind die umfassenden Reparatur- und Austausch-Programme, die im engen Schulterschluss mit den Partnerunternehmen auf Seiten des Werkzeugmaschinenbaus offeriert werden. Weitere Kernmodule des ganzheitlichen Leistungsangebots sind der Vor-Ort-Service mit extrem kurzen Reaktionszeiten oder die Service-Hotline für die schnelle Unterstützung bei allen Fragen rund um die Spindeltechnik.

Darüber hinaus forciert das Unternehmen mit der neuen Kessler Akademie zukunftweisende Aus- und Weiterbildungsprogramme. Getreu dem neuen Motto „We care of your Business" vermitteln diese zertifizierten (förderfähigen) Schulungsmaßnahmen sowohl den Bedienern an der Maschine als auch den Instandhaltungs- und Wartungsverantwortlichen der Kunden den richtigen Umgang mit und die vorbeugende Wartung von Spindeln und Spindelsystemen. Das steigert die Einsatzdauer der Spindeln, reduziert Ausfallzeiten und erschließt als Gesamteffekt zusätzliche Kosteneinsparungen und Produktivitätspotenziale in den Unternehmen.

War man auf Basis dieses Produkt- und Dienstleistungsprogramms bislang vornehmlich im Werkzeugmaschinenbau unterwegs, erschließt sich Kessler mit der Sparte Kessler energy und den Kleinwindkraftanlagen der "SpinWind"-Generation jetzt zudem eine völlig neue Zielgruppe im Markt der regenerativen Energien. Produktseitig nutzt das Unternehmen dabei die lange Tradition im Bau von Motorspindeln. Der einzige prinzipielle Unterschied ist, dass man bei der Motorspindel Strom in Kraft umsetzt, und bei "SpinWind" Kraft in Strom – wie bei einem Dynamo. Die Zielgruppe ist in der Tat weit gefasst, wie Markus Rehm als Kessler-Geschäftsführer erläutert: „Erstens sind unsere Windanlagen äußerst kompakt und sie benötigen wenig Stellfläche. Zweitens sind die Genehmigungsverfahren aufgrund der geringen Nabenhöhe von lediglich rund 10 m nicht so streng wie bei den bekannten Großwindanlagen. Und drittens ist die Anmutung unserer Windräder wegen der vertikalen Anordnung der Rotorblätter wesentlich angenehmer." So könne jeder Baumarkt, jeder Landwirt und jeder Industriebetrieb mit dem SpinWind von Kessler energy zum ertragsstarken Windbauer werden und mit bestem Gewissen seinen eigenen Strom erzeugen.

Was den möglichen Ertrag anbelangt, liege dieser je nach Region im Mittelwert zwischen 15.000 kWh in eher windschwachen Regionen bis über 30.000 kWh in windigen Küstenbereichen, wie Markus Rehm anfügt, um sogleich zu betonen, dass auch die schwächeren Erträge für einen wirtschaftlichen Betrieb ausreichen würden. Entsprechend optimistisch blickt er in die Zukunft. So will Kessler energy bereits mittelfristig mehrere Hundert der neuen "SpinWind"-Anlagen pro Jahr installieren und damit einen Umsatzanteil von 15 bis 20 Prozent erzielen.

In Addition mit den anhaltenden Erfolgen im Stammgeschäft sowie dem jungen Produktsegment der Systemtechnik und den flankierenden technischen Dienstleistungen im Rahmen der Kessler Global Service Solutions sieht Markus Rehm die Kessler-Gruppe heute besser positioniert als jemals zuvor.

www.franz-kessler.de| Halle 25, Stand C19



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