von Helmut Angeli Speziell Lohnbetriebe wissen in aller Regel heute nicht, was sie morgen produzieren. Schon allein deshalb sind dort möglichst flexibel einsetzbare Maschinen gefragt. Und dabei ist es auch sicher richtig, sich nicht ausschließlich auf eine Technologie zu stützen. Der Einsatz von Universaldrehmaschinen im Werkzeug- und Formenbau mag beispielsweise nicht unbedingt Standard sein, Sinn aber macht er allemal. Das ist doch einmal eine schöne Rätselfrage: Was haben Elton John, Will Smith und Steve Jobs, was Robbie Williams, Denzel Washington und Bill Gates nicht haben? So ganz ohne Hilfestellung ist das sicherlich nur schwerlich zu beantworten. Die Auflösung kommt, aber trotzdem erst einmal alles der Reihe nach. Als Helmut Mitterbauer seine Frau kennenlernte, hatte dies nicht nur ausschließlich Auswirkungen auf sein Privatleben, sondern beeinflusste auch den beruflichen Werdegang des gelernten Werkzeugmachers. Denn durch seine Frau, die bei einem der damals weltweit größten Brillenhersteller beschäftigt war, kam er in Kontakt mit diesem Unternehmen und wechselte dorthin. Er stieg dort bis zum Abteilungsleiter auf und womöglich wäre er das auch heute noch, hätte das Management dort nicht beschlossen, die gesamte Produktion nach China zu verlagern. Im Raum Passau die erste echte 5-Achsenmaschine Zumindest nahezu die gesamte Produktion, denn für die wirklich anspruchsvollen und komplexen Aufgabenstellungen sind Produktionsstandorte in Billiglohnländern nun einmal nur bedingt geeignet. Und genau diesen Umstand machte Helmut Mitterbauer zum Unternehmer, als er 1991 zusammen mit seiner Frau begann, in der elterlichen Scheune Brillengestelle und –teile herzustellen, die ohne viel Know-how und Erfahrung eben nicht hergestellt werden konnten. Damit ist man übrigens des Rätsels Lösung schon ganz nahe, denn was Elton John, Will Smith und Steve Jobs haben und die anderen eben nicht, sind hochwertige Brillen, deren Fassungen bei Helmut Mitterbauer im niederbayerischen Thyrnau ihren Ursprung haben. Und dass diese Geschäftsidee so schlecht nicht war, zeigt sich vor allem daran, dass das Unternehmen in den Folgejahren kontinuierlich wuchs und nach und nach ein ansehnlicher Maschinenpark zusammenkam. 1994 wurden so beispielsweise die ersten CNC-Bearbeitungszentren gekauft. Schon bald zeigte sich, dass die Maschinen zwar absolut nötig waren, aber mit der Brillenfertigung allein nicht auszulasten waren. Also intensivierte Helmut Mitterbauer die Kontakte in die Werkzeug- und Formenbau Branche und bot dort die freien Maschinenkapazitäten an. Ein Angebot, das nur allzu gerne angenommen wurde, denn er war im Raum Passau das erste Unternehmen, das 1999 auf eine echte 5-Achsenmaschine zurückgreifen konnte. Auf zwei Beinen steht man besser 2001 wurde die neue Halle gebaut, wobei der Bereich außerhalb der Brillenfertigung stetig zunahm und immer mehr zu einem gleichwertigen zweiten Standbein wurde. Da traf es sich nur zu gut, dass inzwischen sein Sohn Manuel nach seiner Lehre als Werkzeug- und Formenbauer nicht nur in das elterliche Unternehmen eintrat, sondern auch die Meisterprüfung ablegte und den Bereich Werkzeug- und Formenbau als Betriebsleiter übernahm. Was ursprünglich nur eine bessere Maschinenauslastung mit sich bringen sollte, war 2008/2009 schon ein beinahe gleichwertiger Bereich und so entschloss man sich, den Werkzeug- und Formenbau als eigenständiges Unternehmen weiterzuführen. Seit 2009 gibt es deshalb neben der Mitterbauer Brillenfassungen KB unter der gleichen Adresse auch noch den Miba Werkzeugbau KG, bei der 12 der inzwischen 45 Mitarbeiter beschäftigt sind. Geschäftsführer beider Unternehmen ist Helmut Mitterbauer, wobei Manuel Mitterbauer die Miba Werkzeugbau als Betriebsleiter in Eigenverantwortung leitet. Wichtig war die Flexibilität Vor allem seinem Drängen war es denn auch zu ,verdanken‘, dass seit Mai 2011 zum Maschinenpark auch eine CNC Universaldrehmaschine gehört. Er erinnert sich: „Wir haben eine möglichst flexible CNC-Drehmaschine mit angetriebenen Werkzeugen gesucht. Vorher haben wir alle Dreharbeiten nach außen vergeben, mit all den Problemen im Umfeld Liefertermin und Qualität und konnten zudem manche Anfragen nicht bedienen, da uns eine geeignete Maschine fehlte." Seit Mai 2011 also gehört eine CNC Universaldrehmaschine, genauer eine MTcut T20MC zum Inventar der Miba Werkzeugbau. Nun sind Bearbeitungszentren wie Drehmaschinen mit dem Label MTcut nicht ganz unbekannt, aber auch nicht so überall und alltäglich anzutreffen, als dass sich die Nachfrage wie man denn auf dieses Fabrikat gekommen ist, nicht lohne. Helmut Mitterbauer: „Die Maschine respektive der Lieferant MTRent wurde uns von einem Vertriebshaus empfohlen, das die MTcut gar nicht im Programm hat. Da ich das Unternehmen nicht kannte. Habe ich erst einmal im Internet recherchiert, wer und was das denn MTrent überhaupt ist und welche Maschinen angeboten werden." Was er dort gefunden hat, war durchwegs positiv: „Bei den MTRent-Maschinen überzeugte uns bei weitem nicht nur der Preis. Uns gefiel sehr gut, dass viele der in der Maschine verbauten Baugruppen und Komponenten aus deutscher Produktion kommen. So sind die Steuerung und Antriebe von Siemens, die Führungen von Bosch Rexroth und der Revolver von Sauter." Vor allem aber hat beide die Beratungsqualität überzeugt. Manuel Mitterbauer: „MTRent hat uns hervorragend beraten. Man hat sich genau angehört, welches Teilespektrum wir auf die Maschinen nehmen wollen und dann anhand dieser Werkstücke mit uns zusammen die Maschine konfiguriert. Andere Vertriebsmitarbeiter versuchen ja nur allzu gerne, eine möglichst teure Maschine zu verkaufen und dann hat man eine Menge Features, die man im Grund genommen überhaupt nicht benötigt." Revolver mit 12 angetriebenen Werkzeugen Zur Maschine: Letztendlich hat man sich in Thyrnau für die MTcut T20MC entschieden. Wobei für alle Drehmaschinen mit dem Label MTcut gilt, dass sie durch die 45°-Schrägbettbauweise nicht nur eine optimale Späneabführung garantieren, sondern auch eine hohe Eigensteifigkeit aufweisen. Unterstützt wird letzteres auch durch den stark verrippten Spindelkasten. Ausgerüstet ist die Maschine mit einem Sauter Revolver, der Platz für bis zu 12 angetriebene Werkzeuge bietet. Mit einem maximalen Drehdurchmesser von 196 mm und einer maximalen Drehlänge von 444 mm lässt sich ein breites Werkstückspektrum bearbeiten, wobei die Spindelleistung von 16 kW mit beiträgt. Dabei sind es nicht nur die technischen Daten, die Vater und Sohn überzeugt haben. Es waren auch die Finanzierungsmöglichkeiten, welche die Entscheidung pro MTRent beeinflußten. Gerhard Kohlbacher, lange Jahre Geschäftsführer bei Hurco und heute geschäftsführender Gesellschafter der MTRent Holding GmbH mit drei operativen MTRent GmbH‘s in Hannover, Pforzheim und Salzburg, sowie einem Verkaufsbüro in Essen, erläutert: „Wir bieten unseren Kunden ein sehr breites Spektrum. Das beginnt mit der Kurzzeitvermietung über einen Zeitraum von 12 Monaten und Operate Leasing mit Laufzeiten von 24 bis 60 Monaten bis hin zum klassischen Finanzierungsleasing und Mietkauf. Natürlich akzeptieren wir auch gerne den einfachen Barkauf und respektieren selstverständlich auch die Abwicklung über andere Finanzierungsgesellschaften, wenn hier kundenseitig gewachsene Verbindungen bestehen." Und weiter: „Für uns spielen Bilanzen und Umsätze nicht die wichtigste Rolle, für uns ist die Unternehmerpersönlichkeit, die dahinter steht und das Unternehmenskonzept wesentlich wichtiger." Abschließend Helmut Mitterbauer: „Wir haben in der ganzen Zeit, seit wir die MTcut im Einsatz haben, unsere Entscheidung für diese Maschine in keiner Sekunde bereut. Wir werden nicht zuletzt aufgrund dieser doch sehr positiven Erfahrungen bei künftigen Investitionsentscheidungen mit Sicherheit auch immer bei MTRent anfragen." www.mtrent.eu
Halle 27, Stand D84