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Der Benchmark im Entry Bereich

Die Dreh- und Fräsmaschinen der neuen Ecoline von DMG/Mori Seiki präsentieren sich zur EMO als optimale Leistungspakete für noch mehr Produktivität und Ergonomie zum unschlagbaren Preis. Dabei wird zunächst das neue, funktionale Design die Blicke auf sich ziehen, das jedoch weit über den optischen Aspekt hinausgeht.

Ein absolutes Novum im Entrybereich ist darüber hinaus der Einsatz der Highend-Steuerung Siemens 840D solutionline, die eine in der Einstiegsklasse des Werkzeugmaschinenbaus einzigartige Performance bietet. Dabei gilt dieses Attribut sowohl für die Rechenpower der CNC als auch (und insbesondere) für die Operate-Bedienoberfläche on board. Zusammen mit dem ergonomischen SLIMline® Panel, dessen kratzfester Oberfläche und dem schwenkbarem Bedienpult ist damit ein Maximum an Bedienerorientierung sowohl im Handling als auch bei der Programmierung erzielt worden.

In diesem Zusammenhang ist vor allem zu erwähnen, dass die zukunftsweisende Operate-Bedienoberfläche der Siemens 840D solutionline weiterhin die vollständigen Funktionalitäten der erfolgreichen Programmiersysteme ShopTurn und ShopMill beinhaltet. Siemens Operate verschafft darüber hinaus ab sofort einen noch intuitiveren Zugang zu allen fertigungsrelevanten Funktionen der Maschine (inklusive Werkzeugverwaltung, grafikunterstütztem Einrichtbetrieb und umfassender Diagnosefunktionalität), was vor allem im Einsteigerbereich des Drehens und Fräsens ein wichtiges Differenzierungsmerkmal ist.

Start in neues Zeitalter im Entry-Bereich

Ausgelegt als Weltmaschinen, bietet das Ecoline-Programm darüber hinaus die Möglichkeit, wahlweise Hightech-Steuerungen von Heidenhain mitsamt SLIMline® Panel (CNC Pilot 620 im Drehbereich oder TNC 620 im Fräsbereich) oder die MAPPS IV des Kooperationspartners Mori Seiki zu adaptieren, die in punkto 3D-Programmierung und Bedienerfreundlichkeit ebenfalls keinen Vergleich scheuen müssen. „Mit den Hightech-Steuerungen von Siemens, Heidenhain und Mori Seiki bieten wir eine im Entry-Bereich einzigartigen Steuerungs-Vielfalt, mit der es möglich ist, alle individuellen Anforderungen der Kunden in jedem Fall optimal berücksichtigen zu können", betont DMG Ecoline GmbH Geschäftsführer Ralph Christnacht diesen Aspekt der neuen Generation.

Allein schon aus der Summe der baureihen-übergreifenden Designmerkmale und Steuerungsfunktionalitäten lässt sich ein globaler Alleinstellungsfaktor für die komplette neue Generation der Ecoline ableiten. Zusammen mit den fertigungstechnischen Innovationen der einzelnen Maschinen wird daraus der Auftakt zu einem neuen Zeitalter im Einsteigerbereich der Dreh- und Frästechnik.

Der Top-Seller im Drehbereich

Schon bislang zählen die Universal-Drehmaschinen CTX 310 eco und CTX 510 eco zu den absoluten Top-Sellern – sowohl im Programm von DMG/Mori Seiki als auch im Hinblick auf den weltweiten Markt der Einsteigerklasse. Entsprechend dürfte sich die Wachstumsdynamik nach der EMO nochmals steigern lassen. Denn die CTX eco-Maschinen der neuen Generation präsentieren sich jetzt mit einer nochmals in allen Belangen verbesserten Performance.

Konstruktiv repräsentieren die CTX eco-Maschinen dabei den bekannten Top-Standard deutscher Maschinenbaukunst. Exemplarisch dafür stehen der Einsatz von Hightech-Digitalantrieben und die hochstabilen Linear-Rollenführungen in allen Achsen für hohe Geschwindigkeit und Dynamik sowie hochpräzise Bearbeitungsergebnisse auch bei komplexeren Aufgabenstellungen. Ebenfalls keineswegs Standard im Einsteigerbereich ist der automatisch verstellbare Reitstock, durch den sich der Grad der Universalität und Produktivität gesteigert hat.

Besonders gut dokumentieren lässt sich der Leistungsschub dann am Beispiel des schnelleren 12fach-Servorevolvers in (je nach Baugröße) VDI 30-oder VDI 40-Ausführung mit bis zu sechs angetriebenen Stationen. Der Revolver glänzt mit einer um gleich 100 Prozent reduzierten Wechselzeit von nur noch 0,4 Sekunden (zwischen zwei Werkzeugstationen mit 60°) sowie einer hydraulischen Verriegelung für höchste Stabilität und mithin besten Oberflächengüten.

Dabei gelten alle genannten Leistungsmerkmale uneingeschränkt für beide CTX eco-Modelle, die sich allein durch ihre Baugröße unterscheiden. So beträgt der Umlaufdurchmesser der CTX 310 eco jetzt 330 mm gegenüber 680 mm bei der CTX 510 eco (bei jeweils größeren Stangendurchlässen von maximal 60 und 90 mm). In punkto Drehdurchmesser agiert die kleinere CTX eco-Maschine bis 200 mm, während das Bearbeitungsspektrum der CTX 510 eco erst bei 465 mm endet.

Bei den Verfahrwegen bringt es die CTX 310 eco auf 160 in der X- beziehungsweise 450 mm in Z-Richtung gegenüber 300 mm respektive 1.050 mm bei der größeren Maschine, wobei die beiden Modelle in der neuen Generation nun mit schnelleren Eilgängen bis 30 m/min hochgenau in Position fahren. Für hohe Produktivität im Prozess sorgen zudem die Hochleistungsantriebe in Digitaltechnik mit Maximaldrehzahlen von 5.000 und 3.250 min-1, bei Leistungen von bis 16,5 kW (33 kW) und ansehnlichen Drehmomenten bis 166,5 Nm in der 310er- beziehungsweise 630 Nm in der 510er-Baugröße.

Wobei – nimmt man die Leistungsfähigkeit der beiden CTX eco-Drehmaschinen als Maßstab, definiert sich die Verwandtschaft zum Entry-Bereich des Werkzeugmaschinenbaus beinah nur noch über den weiterhin günstigen Preis. Und das wiederum gilt ohne Einschränkungen auch für die Vertikal-Bearbeitungszentren sowie für die Universalfräsmaschine im Ecoline-Programm der neuen Generation.

Der Standard im Vertikalfräsen

Auch die DMC 635 V eco und DMC 1035 V eco präsentieren sich mit dem besonderen Plus an Produktivität, das sich quasi wie ein Ecoline-Effekt durch die komplette neue Generation zieht. Herausragende Features gegenüber den Vorgängermodellen sind die schnellen Eilgang- und Vorschubwerte bis 30 m/min für kurze Nebenzeiten sowie die Optionen für schnelle Drehzahlen bis 12.000 min-1 für ein breiteres Materialspektrum sowie ein größeres Werkzeugmagazin mit 30 Plätzen, das auch aufgrund des schnellen Doppelgreifers für Wechselzeiten von nur noch 1,6 Sekunden den Einsatz der beiden Innovationen im Serienalltag zusätzlich verbessert.

Beibehalten worden ist hingegen der im Vergleich zur kompakten Stellfläche große und bestens zugängliche Arbeitsraum mit X-, Y- und Z-Werten von 635 x 510 x 460 mm bei der DMC 635 V eco beziehungsweise 1.035 x 560 x 510 mm bei der DMC 1035 V eco. Und auch die möglichen Werkstückgewichte entsprechen mit 600 und 1.000 kg denen der Vorgängermodelle.

Was darüber hinaus die Steuerungstechnik anbelangt, überzeugen auch die Vertikalfräszentren der neuen Ecoline-Generation bereits im Standard mit Siemens Operate-System. Was dabei dem Dreher sein ShopTurn, ist dem werkstattorientierten Fräser seine ShopMill-Software. Und auch diese Fräsperformance wurde ohne Kompromisse in die neue Operate-Software integriert – bei allen bereits zitierten weiteren Vorzügen.

Bearbeitung selbst komplexer Werkstücke

Auch für die fünfte EMO-Weltpremiere aus dem Ecoline-Programm ist die Sinumerik 840D solutionline mit Operate-Bedienoberfläche die Standard-CNC – namentlich für die neue Universalfräsmaschine DMU 50 eco. Aufgrund des anvisierten Bauteilsspektrums mit Schwierigkeitsgraden vom einfacheren 3-Achs-Fräsen bis hin zur 5-Seiten-Bearbeitung komplexer Werkstücke kann die CNC ihre Stärken hier voll ausspielen. Insbesondere gilt das für die werkstatt-orientierte Programmierung mitsamt 3D-Simulation. So werden dem Bediener alle Bedien- und Programmierschritte – etwa bei der Auswahl von Mess- oder Bearbeitungszyklen – über intuitiv verständliche Grafikanimationen vermittelt.

Fertigungstechnisches Herzstück der DMU 50 eco ist der NC-Schwenk-Rundtisch mit digitalen Antrieben direktem Messsystem und (optionaler) Sperrluft. Er schafft mit einem Schwenkbereich der B-Achse von -5° bis +110° und dem integrierten NC-Rundtisch die hochpräzise Basis für die Bearbeitung selbst komplexer Werkstücke. Im Prozess selbst sorgt wahlweise eine kraftvolle 8000er-Frässpindel mit 83 Nm Drehmoment oder (optional) eine schnelle Spindel mit 10.000 min-1 für effizientes Zerspanen in allen Werkstücklagen. Gespeist wird die Spindel dabei im Standard aus einem Pickup-Werkzeugmagazin mit 16 Plätzen, wobei sich Flexibilität und Produktivität im Bedarfsfall mit dem optional offerierten 30fach-Werkzeugmagazin zusätzlich steigern lassen. W

www.dmg.com
www.moriseiki.de
Halle 2 , Eingang Nord



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