von Tim Bartl Eine alte Mechanikerregel lautet: „Wer gut schmiert,
der gut fährt.“ Wie viel Wahrheit darin steckt, zeigt die mittlerweile 16 jährige Partnerschaft der McLaren Group und ExxonMobil. Beim Besuch im McLaren Technology Centre nahe London wird, wie kann es bei einem Formel 1 Rennstall auch anders sein, sehr schnell klar, wie tief diese Partnerschaft eigentlich geht. Und was für einen Rennwagen gilt, gilt mit Sicherheit auch für Werkzeugmaschinen. Eine Steigerung der (Bearbeitungs-)Geschwindigkeit respektive der Produktivität geht einher mit dem Einsatz von Hochleistungsschmierstoffen. ExxonMobil ist ein global aufgestelltes Energieunternehmen, das sein Schmierstoffgeschäft weltweit in drei Regionen aufgeteilt hat. Deutschland gehört, erwartungsgemäß, zu Zone Europa. Das in Hamburg ansässige Unternehmen ExxonMobil Central Europe operiert in Zentraleuropa als Hauptstandort. Dabei spielt der deutsche Markt generell eine bedeutende Rolle innerhalb des global aufgestellten Konzerns. Das gilt angesichts der zahlreichen Anlagen- und Komponentenerbauer insbesondere aber für Industrieschmierstoffe. Mussten Schmierstoffe früher ausschließlich technische Anforderungen erfüllen, sollen sie heute auch zu einer verbesserten Wirtschaftlichkeit und erhöhten Arbeitssicherheit beitragen. Energieeinsparungen, reduzierte Stillstandzeiten, Korrosionsschutz und verlängerte Ölwechselintervalle sind nur beispielhafte Eckpunkte, die bei den Formulierungen von Schmierstoffen bei ExxonMobil im Mittelpunkt stehen. Auf dieses Anforderungsbündel wurden vor allem die synthetischen Mobil SHC Hochleistungs-Produktfamilien ausgerichtet. In vielen Praxistests wird immer wieder nachgewiesen, dass sie nicht nur das Leistungsprofil erfüllen, sondern darüber hinaus Betriebskosten senken. Enorme Anforderungen Gerade hinsichtlich der Metallbearbeitung sind die Anforderungen an Schmierstoffe enorm. Gestiegene Betriebskosten, ein stetig steigender Wettbewerb und fortschrittlichere, anspruchsvollere Verfahren bringen die Schmierstoffe immer wieder an ihre Leistungsgrenzen. Damit aber, wie in der Formel 1, ein Höchstmaß an Bearbeitungssicherheit erreicht werden kann, lohnt es sich, auch bei den Betriebsmitteln auf Qualität zu setzen. „Wir wollen nicht nur das Produkt verkaufen, sondern Produktivität" erklärt Dipl. Ing. Michael Grewe, Key Account Manager bei ExxonMobil und führt weiter an: „Die Mobil Industrieschmierstoffe wurden zur Unterstützung der Maschinenbetreiber entwickelt und sollen die Maschinenlebensdauer verlängern". Und weiter: „Außerdem kommt es dank der Verwendung von Mobil Industrieschmierstoffen zu weniger ungeplanten Stillständen und folglich zu niedrigeren Instandhaltungskosten bei gleichzeitiger Steigerung der Produktivität". Egal ob Bettbahnöle, wasser- oder nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe, Flüssigkeiten zum Drahterodieren oder Korrosionsschutzmittel – ExxonMobil bietet für industrielle Einsatzzwecke nicht nur einzelne Hochleistungs-Öle, sondern Produktfamilien: Dabei ergänzen sich die verschiedenen Schmierstoffe optimal und werden von segmentgerechten Serviceprogrammen abgerundet. Hier arbeiten sechs, auf die jeweiligen Anwendungsgebiete spezialisierte Feldingenieure und beraten die Kunden individuell. Unterstützt werden sie hierbei von zwanzig strategischen Vertriebspartnern mit jeweils eigenen Außendienstorganisationen. Bei McLaren vertraut man unter anderem auf die Mobil DTE Hydrauliköle und hat auch mit den Mobil Vactra Bettbahnölen beste Erfahrungen gemacht. „Bettbahnöle müssen von den Kühlschmierstoffen leicht abscheidbar sein", erklärt Michael Grewe „und gleichzeitig gilt es, sogenannte Stick-Slips, also Ruckgleiten beim Übergang von Ruhestellung in die Bewegung zu vermeiden". 7 für 80 Gleiches gilt auch für die wassermischbaren Kühlschmierstoffe der Mobilcut-Reihe mit denen bei McLaren nicht nur eine hohe Oberflächengüte erreicht, sondern auch einen ausgezeichneten Korrosionsschutz. „Wir decken mit sieben Produkten rund 80 Prozent der Anwendungen ab" fasst Michael Grewe zusammen. Die nichtwassermischbaren Schneidöle der Mobilmet-Reihe werden eingesetzt, wenn das geforderte Leistungsprofil höher ist als bei wassermischbaren Kühlschmierstoffen, beispielsweise beim Schneiden von Innen- und Außengewinden aus hochlegiertem Stahl. Mit Signum bietet ExxonMobil schließlich noch ein Programm zur Instandhaltung. Zur Produktivitätssteigerung sollten Unternehmen nicht nur qualitativ hochwertige Schmierstoffe einsetzen, sondern diese eben auch überwachen. Bei der Gebrauchtölanalyse wird eine Reihe von Tests durchgeführt, die helfen den Zustand der Maschinenteile und der im Einsatz befindlichen Schmierstoffe zu ermitteln. Dank der so gewonnenen Informationen können die Lebensdauer sowohl der Maschinen als auch des Öls verlängert werden: Frühe Warnzeichen etwa auf Kontaminierung und Verschleiß können helfen, ungeplante Stillstände zu minimieren und weiterhin auf Erfolgskurs zu fahren. W