Angesichts zunehmender Variantenvielfalt, kürzerer Lieferzeiten und ständig steigender Ausbringungsmengen sichern kurze Taktzeiten bei hoher Teilequalität und Fertigungspräzision die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Automobilhersteller und -zulieferer. Effizienz und Zuverlässigkeit bei der Teilereinigung zählen hier zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren. Auf die geforderte Qualität und Quantität der Bearbeitung von Motorkomponenten haben die im industriellen Waschverfahren eingesetzten Filter unmittelbaren Einfluss. Maßgeschneiderte Reinigungsanlagen mit leistungsfähigen Filtersystemen gewährleisten optimale, reproduzierbare Reinigungsergebnisse und die gebotene Wirtschaftlichkeit. Seit mehr als drei Jahren bewährt sich das Maxflow-Konzept der GKD – Gebr. Kufferath AG in der Automobilindustrie. Die Branche sucht verstärkt kompakte Filterlösungen mit hohem Durchsatz bei geringer Bauteilverschmutzung. Diese Anforderung erfüllt das Maxflow-System als raumsparende Filtereinheit mit beeindruckender Filtrationsleistung. Zusätzlich bietet es einen sortenreinen Spanaustrag, ohne dabei den Filtrationsprozess zu unterbrechen. Filtration von Aluminiumspänen ohne Verbrauchsmaterialien Bei der Herstellung von Motoren zählen deutsche Hersteller zu den effizientesten Unternehmen weltweit. Entsprechend groß ist das Spanaufkommen beispielsweise in der Zylinderkopfproduktion. Nach der Bearbeitung werden die Aluminium-Zylinderköpfe in Hochdruck Reinigungsanlagen gereinigt. Mit hohem Wasserdruck durchspritzen dort Reinigungsdüsen die Bohrkanäle und schwemmen Späne sowie Abrieb aus. Das verunreinigte Wasser fließt in einen Schmutztank. Dieser speist die angeschlossene Filteranlage. Stand der Technik ist hier eine aufwändige Kombination aus Papierband-, Beutel- und Kerzenfiltern. Diese Filtertechniken kennzeichnen eine hohe Verschleppung der Prozessflüssigkeit. Entsorgung gespart Durch den hohen Verbrauch von Filterbeuteln, Filterbändern und Filterkerzen entstehen erhebliche Kosten. Die Entsorgung dieser verschmutzten Verbrauchsmaterialen schlägt zusätzlich ins Geld. Durch den Einsatz des Maxflow-Konzepts entfällt die Trennung und Entsorgung der Verbrauchsmaterialien. Kurze Standzeiten beeinträchtigen die Wirtschaftlichkeit, da die eingesetzten herkömmlichen Filtermittel regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Mit dem Maxflow-System, das Filtration und Feststoffaustrag in einer Anlage vereint, finden Anwender eine ganzheitlich überzeugende Alternative. Dieses System hat bereits seine Effizienz für anspruchsvolle Fertigungsprozesse in der Automobilindustrie eindrücklich unter Beweis gestellt. Ebenso in der Skid-Entlackung erzielt die Branche mit der Umstellung auf das Maxflow-Konzept signifikant bessere Prozessergebnisse und erhebliche Kosteneinsparungen. Hoher Durchsatz, niedrige Kosten Der Maxflow-Filterkopf besteht aus einem Edelstahlgehäuse, in dem vertikal angeordnete, statische Filterscheiben aus Edelstahlmischgewebe im Querstrom von dem Unfiltrat umströmt werden. Die mehrdimensionale Gewebekonstruktion YMAX ermöglicht dabei eine Partikeltrennung bis in den Mikrofiltrationsbereich. Ohne Zugabe von Filterhilfsmitteln bildet sich der Filterkuchen, den eine automatische Rückspülung von den Scheiben löst. Die integrierte Presseinheit trägt die Späne ohne Filtrationsunterbrechung aus. Für spezifische Anwendungsfälle, wie in der Zylinderkopfreinigung wurde das System zu einer Sonderkonstruktion weiterentwickelt. Ein Schieber trennt den Filterkopf von der Presseinheit und ermöglicht so einen Durchsatz bis zu 1.200 l/Minute bei niedrigen Nebenzeiten für die automatische Rückspülung. Spanaustrag automatisch Der Spanaustrag erfolgt ebenfalls automatisch. Neben dem hohen Durchsatz von bis zu 72 m³/h je Filterkopf überzeugt Maxflow vor allem durch den sehr guten Reinheitsgrad des Filtrats. Die Vorgabe eines Automobilherstellers – maximal 7 mg Reststoff je Bauteil – unterschreitet das Maxflow-System mit 3 mg Reststoff je Bauteil dauerhaft um mehr als 50 Prozent. Der sortenreine Spanaustrag senkt die Entsorgungskosten erheblich, da auch eine Sekundäraufbereitung des Abfalls entfällt. Durch die hohe Reinheit des Filtrats steigt die Teilequalität. Zugleich werden die Spritzdüsen der Reinigungsanlage weniger durch Restpartikel belastet, was sich positiv auf ihre Standzeit auswirkt. Der optimierte Durchsatz senkt die Bearbeitungszeiten und damit die Fertigungskosten. Nicht zuletzt spricht auch der geringe Platzbedarf für das innovative System. Lange Standzeiten, überzeugende Ergebnisse Durchsatz, hohe Standzeiten und Reinheit des Filtrats kennzeichnen die Leistungsfähigkeit des Systems. Gepaart mit der Kosteneffizienz für die Teilereinigung bewährt sich das Maxflow-Konzept als nachhaltige Lösung für herausfordernde Filtrationsaufgaben in der Automobilindustrie. W