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50 Prozent mehr Vorschub

22.03.2017

Für die Kontur-Schlichtbearbeitung in einem Arbeitsgang entschied man sich bei MJM Metallverarbeitung Mangner für den 3-schneidigen Kugelfräser PHX-DBT von OSG. Ohne Verluste bei Oberflächenqualität und Konturgenauigkeit ist es gelungen, den Vorschub zu steigern und die Kontur in 42 Stunden fertig zu bearbeiten.

Beim Bohren, vor allem dem Tieflochbohren, dem Gewindeschneiden und auch bei Torus-Fräsern setzt MJM Metallverarbeitung Mangner seit geraumer Zeit auf Werkzeuge von OSG. Mit Kugelfräsern hatte man noch keine Erfahrung. Als es um das Konturschlichten einer Form für einen Pkw-Stoßfänger ging, hat OSG den 3-schneidigen Kugelfräser PHX-DBT D 12 empfohlen. Neben einer schnellen Bearbeitung war viel wichtiger, dass die Form über das Wochenende in einer Langzeitbearbeitung prozesssicher mit nur einem Fräswerkzeug, ohne Verlust der Oberflächenqualität, Kontur- und Maßhaltigkeit fertig bearbeitet werden sollte. Voraussetzung dafür war also auch eine entsprechende Standzeit des Werkzeugs.


Erst skeptisch, dann überrascht

Obwohl Bernd Schmidtchen, der Mann an der Maschine, bislang eher negative Erfahrungen mit 3-schneidigen Fräswerkzeugen gemacht hatte, entschied man sich dennoch für den PHX-DBT: „Ich war zunächst natürlich skeptisch, umso mehr von dem OSG-Fräser nach der 42-stündigen Bearbeitungszeit überrascht. Die Oberflächen waren einwandfrei.“ Auch der Zustand des Werkzeugs war noch akzeptabel. Bis auf die Spitze, an der ein leichter Abbau der Beschichtung feststellbar war, hätte man seitlich mit dem Radius des Fräsers noch einmal locker 30 Stunden fräsen können.

Das Ergebnis kommt für Elia Kuhn, technischer Verkauf bei OSG, nicht überraschend: „Wir haben dieses Werkzeug hier in der Region schon bei unterschiedlichen Unternehmen im Einsatz und wissen, dass es funktioniert, obwohl jede Bearbeitung individuell ist. OSG war sich bei der Entwicklung des Fräsers der Probleme aus der Vergangenheit bewusst und hat diesen mit dem neuen Kugelfräser PHX-DBT Rechnung getragen. Dabei geht es einerseits um das Zentrum, an dem die drei Schneiden zusammen laufen. Anderseits wurden die Spannuten und der Drall völlig neu konzipiert, um eine spezielle Spanbildung- und Spanform zu erreichen. Die ebenfalls neu entwickelte Schneiden-Geometrie sowie die aus eigener OSG-Herstellung stammende Beschichtung und das HM-Substrat ergänzen die spezielle Funktionsweise des neuen PHX-DBT. Er ist also mit herkömmlichen Dreischneidern nicht zu vergleichen.“


Einheitliche Optik der Oberflächen begeistert Kunden

Nun war das bei der MJM Metallverarbeitung Mangner die erste Form dieser Art. Deshalb sind Vergleiche gegenüber einem 2-schneidigen Fräser nur mit Vorsicht anzustellen. Fakt ist allerdings, dass man durch die dritte Schneide rein rechnerisch auch bis zu 30 % mehr Vorschub fahren konnte. Für Christoph Lenz, Fertigungsleiter Großmechanik bei MJM, war allerdings das Gesamtergebnis wichtiger: „Man sieht das schon allein an der einheitlichen Optik der Oberflächen. Das gilt sowohl für die schrägen Konturbereiche sowie für die ebenen Bereiche, die ja besonders kritisch hinsichtlich des Werkzeugverschleiß und der erzielten Oberflächenergebnisse sind. So war auch die Abnahme durch unseren Kunden kein Problem. Im Gegenteil, der war von den Oberflächen begeistert.“ Hinsichtlich der Oberfläche oder Rautiefen gab es zwar keine Vorgaben, denn die Kontur wird noch poliert. Aber das Ergebnis an sich hat begeistert, auch gegenüber einem 2-schneidigen Werkzeug.


Schlichtwerkzeug – auch zum Hartfräsen bis 60 HRC

Nun ist es freilich nicht allein damit getan, einem VHM-Kugelfräser eine dritte Schneide hinzuzufügen. Zeitlupenaufnahmen einer Bearbeitung ohne Luft oder Emulsion haben bei OSG gezeigt, wie speziell und neuartig der Span gebildet und komplett aus dem Bereich der Schneiden und auch aus dem Bereich der Konturoberfläche abgeführt wird.

Der neue PHX-DBT zeigt sich als ein Schlichtwerkzeug, das auch zum Hartfräsen bis 60 HRC geeignet ist. Die generelle Prozesssicherheit erhöht sich und mit den gleichen Schnittgeschwindigkeiten oder dem gleichen Zahnvorschub wie bei einem zweischneidigen Werkzeug werden die Möglichkeiten bezüglich der Vorschubwerte vom „alten Wert“ ausgehend letztendlich um 50 % erhöht. Nebenbei bemerkt: Bei MJM sind auch 2-schneidige Kugelfräser im Einsatz. Obwohl damit die Bearbeitungszeiten um zirka 30 % länger sind, werden keine besseren Oberflächen erreicht wie mit dem PHX-DBT von OSG.


www.osg-germany.de

www.mjm-metallverarbeitung.de



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