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Wer bremst, gewinnt

Industriebremsen kommen in unterschiedlichen Brachen und Anwendungen zum Einsatz. Von Gabelstaplern über Krananlagen Waschstraßen und der Bühnentechnik bis zu Windkraftanlagen. Genau auf solche Bremssysteme hat sich die Firma Precima Magnettechnik GmbH aus Brückeburg spezialisiert. Produziert wird dabei vor allem auf vertikalen Emag-Drehzentren. Und das sehr erfolgreich.

Zuverlässigkeit und Langlebigkeit – diese beiden Anforderungen an ihre Bremsen sind der Firma Precima enorm wichtig. „Oft kommen unsere Bremsen in sicherheitsrelevanten Systemen wie Aufzügen oder Krananlagen zum Einsatz. Da hat keiner Verständnis, wenn die Bremse nicht hält. Bei den Bremssystemen von Precima gab es seit der Firmengründung keinen einzigen sicherheitsrelevanten Ausfall. Das unterstreicht die Qualität unserer Produkte, und darauf sind wir auch stolz", so Andreas Nagel, Betriebsleiter CNC bei Precima.

Die Leistungsfähigkeit der VL 5 hat alle überrascht

Im Monat werden über 40.000 Bremsen produziert. Um diese Stückzahl in hoher Qualität fertigen zu können, setzt man bei Precima auf modernste Fertigungstechnologien. So wurde im Jahr 2009 in vier vertikale Pick-up- Drehmaschinen von Emag investiert. Auf den Maschinen werden Gehäuse für Bremsen produziert, die vor allem in Windkraftanlagen zum Einsatz kommen. Die Fertigung besteht aus zwei Inseln mit je zwei vertikalen Pick-up-Drehmaschinen und einem Bearbeitungszentrum. Die erste VL 5 wurde im Jahr 2009 angeschafft, dann folgten schnell weitere: eine VL 5, eine VSC 7 sowie eine VSC 315.

Precima war schnell von den Maschinen überzeugt; die Leistungsfähigkeit hat alle überrascht. „Wir hatten schon in der Vergangenheit Erfahrungen mit vertikalen Pick-up-Drehmaschinen von anderen Herstellern gemacht, hatten aber mit den Maschinen immer wieder Qualitätsprobleme. Da fehlte einfach die Power! Mit den Emag Maschinen sind wir hingegen voll und ganz zufrieden. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir die Serienfertigung installiert und seitdem produzieren wir." Vor allem das gute Schwingungsverhalten der Emag Maschinen hat Andreas Nagel überzeugt. Bei den Gehäusen wird der Stahl „St52-3" bearbeitet. Das Material stellt hohe Anforderungen an die Zerspanung. „In der Vergangenheit haben wir immer wieder Probleme mit Vibrationen. Diese schlagen sich sofort auf die Werkzeugstandzeiten und die Werkstückoberfläche nieder. Unsere Kunden sind bei diesen Produkten so qualitätssensibel, dass nicht einmal leichte Kratzer im Gehäuse, welche die Funktion der Bremse in keinster Weise beeinträchtigen, geduldet werden. Hier wird absolut perfekte Qualität erwartet.", erläutert Andreas Nagel. Mit den Emag Drehmaschinen konnte diese Anforderung erfüllt werden. Durch die hohe Steifigkeit der Maschinen und die hervorragende Dämpfungseigenschaft des Maschinenbetts aus Mineralit (sechs- bis achtfach besseres Dämpfungsverhalten als Grauguss) sind bei der Präzisions- und Hartbearbeitung sehr hohe Vorschubgeschwindigkeiten und Schnittkräfte möglich.

Intensive Mitarbeiterschulung

Bekanntlich ist jede Maschine nur so gut wie die Mitarbeiter, die an der Maschine arbeiten. Daher entschied man sich bei Precima, eine intensive Schulung der Mitarbeiter durchzuführen. Andreas Nagel: „Unsere Mitarbeiter waren drei Tage bei Emag zur Schulung. Besonders gut gefallen hat mir der hohe Praxisanteil der Schulung. Bereits nach drei Tagen konnten wir die Maschinen nahezu eigenständig fahren. Um das erlernte noch weiter zu vertiefen und unseren Mitarbeitern in der Anfangsphase Sicherheit zu geben, haben wir uns für eine Produktionsbegleitung entschieden." Emag stellte Precima zwei Servicetechniker zur Seite, die gemeinsam mit dem Precima Mitarbeitern die Werkstücke einrichteten und immer für Fragen zur Verfügung standen. Und Andreas Nagel weiter: „Zudem hatten wir einen Azubi, der von Anfang an beim Aufbau und der Inbetriebnahme der Maschinen dabei war und sich in das Maschinenkonzept eingearbeitet hat. Inzwischen bedient und er die Maschinen wie im Schlaf."

Produktivität entscheidet

Bei der Investitionsentscheidung in die Emag Maschinen spielte natürlich die hohe Produktivität der Maschinen eine entscheidende Rolle. Die Werkstücke werden in Teilefamilien produziert, 2.000 Teile pro Woche im 3-Schichtbetrieb + 8 Stunden samstags. Doch auch bei der Prozessauslegung musste alles schnell gehen. Andreas Nagel: „Wir haben Spitzenprodukte, die weltweit nachgefragt sind. Aufgrund der großen Nachfrage mussten wir unsere Produktionskapazitäten massiv ausbauen. Das geht nur mit einem Partner, der genauso dynamisch reagieren kann. Den haben wir in Emag gefunden." Von der Projektauslegung über die Entscheidung, Inbetriebnahme und Mitarbeiterschulung bis zur vollen 3-Schichtproduktion vergingen daher lediglich drei Monate.

www.emag.com



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