Innovationskraft und Flexibilität sind heute unabdingbar bei der Gestaltung und Umsetzung von wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Prozesslösungen für die moderne Fertigung und Produktion. Mit Fokus auf ‚Performance Efficiency Per Square Meter‘ präsentiert Stama auf der EMO die neue 33er-Baureihe und die nächste Generation Fräs-Dreh-Zentren: Energieressourcen und Produktionsfläche werden effizienter genutzt und bei gleicher Antriebsleistung wird mehr Ausbringung erzielt. Die Stärke Stamas ist, auf Basis vertikaler Bearbeitungszentren Komplettlösungen zu realisieren, die den Bearbeitungsprozess vom Rohteil zum Fertigteil in möglichst wenig Aufspannungen mit schneller Durchlaufzeit und hoher Qualität ermöglichen. Das gilt sowohl für die reine Fräsbearbeitungen als auch für die Komplettbearbeitung mit Fräsen und Drehen.Die dahin entwickelten (Prozess-)Lösungen müssen auch in 5 Jahren noch wettbewerbsfähigund wirtschaftlich sein. Es gilt, sich Wettbewerbsvorteile zu schaffen, um auf lange Sichtprofitabel zu produzieren; trotz der zahlenmäßig übermächtigen Konkurrenz aus dem asiatischen Bereich. Und das für alle Branchen, wie z. B. bei Automotive, der Werkzeugherstellung oder in der Fluidtechnik. PEPS-Erweiterung Um also hohe Zeitgewinne und vor allem hohe Stückkostenvorteile zu erreichen, hat Stama seine Produktpalette mit dem PEPS-Faktor ausgebaut und weiterentwickelt. Die MT-Zentren von Stama verfügen alle über vollwertige Drehspindeln, die mit starkerm Leistung und hohen Drehzahlen große Zerspanvolumen bei optimalen Schnittbedingungen erlauben. Die neue Generation der MT-Zentren (MT für "Milling-Turning") mit zweiFahrständern (2C für "two columns"), kurz "MT-2C", überzeugt in wichtigen fertigungstechnischen Aspekten: Die Stellfläche wurde um 30% verringert, und mit dem neuenGrundgestell aus Polymerbeton ermöglicht die hohe thermische und mechanische Stabilitäteine hochpräzise 6-Seiten-Komplettbearbeitung. Die automatische Beladung vomStangenmaterial oder Futterteilen, die Übergabe des Werkstücks von Spannlage 1 in Spannlage 2 und die automatische Fertigteileabfuhr machen die mannarme Fertigung im 3-Schicht-Betrieb möglich. Die beiden Fahrständer mit je einer Fräs- und Drehspindel und mit je 34 beziehungsweise 64 Werkzeugplätzen ausgestattet erhöhen durch die zeitparallele 5-Achs-Bearbeitung der Seiten 1 bis 5 im linken Arbeitsraum und der Seiten 2 bis 6 im rechtenArbeitsraum die Produktivität um nahezu 100%. Dabei bleibt das gesamte Fertigungssystemhochflexibel: Für das Umrüsten auf ein neues Werkstück beispielsweise zeigen die Werte aus der täglichen Praxis eine um bis zu 75% reduzierte Rüstzeit. Premiere Zum ersten Mal wird auf einer Messe die ‚große’ Schwester der MT-2C-Zentren, dieMC 734/MT-2C präsentiert. Das Fräs-Dreh-Zentrum ist für die Komplettbearbeitung flanschförmigerWerkstücke mit Durchmesser von bis zu 450 mm ideal geeignet. Eine direkteWerkstückübergabe von Spannlage 1 zu Spannlage 2 und die integrierte Be- undEntladeeinrichtung machen eine Kranbeistellung für den Spannmittel- und Werkstückwechselüberflüssig. Die Leistung der Frässpindeln ist mit 60 kW bei 200 Nm und die derDrehspindeln mit 50 kW und 400 Nm so dimensioniert, dass man schwere Frässchnitte undleistungsstarkes Drehen präzise ausführen kann. Achsbeschleunigungen bis 1,2g undsowohl HSK-A- als auch Capto C6-Aufnahmen sind weitere technische Highlights.Mit dem MC 536/TWIN mit HSK-A100 zeigt Stama einen Doppelspindler der höchstenLeistungsklasse. Höhere Flexibilität, kleinere Stückzahlen, mehr Varianten, höhere Qualität –das sind Anforderungen, die heute branchenübergreifend zum Beispiel einer Gießerei odereinem Zulieferer und Lohnfertiger gestellt werden. Kombination aus Kraft und Stabilität Das MC 536 bietet alle Voraussetzungen,um diesen Kriterien entsprechend wirtschaftlich und produktiv 3-, 4- oder 5-achsig schwerzu zerspanen. Dabei ist man flexibel genug, um auch schnell umrüsten zu können. Ob beim schweren Schruppschnitt oder bei engen Toleranzen – das HSK-A100-Zentrum zeichnet sichdurch Vielseitigkeit und die ideale Kombination von Kraft und Stabilität aus.Mehr Ausbringung auf weniger Fläche; die neue 33er-Baureihe von Stama gibt es als vertikales Bearbeitungszentrum MC 533 und als Fräs-Dreh-Zentrum MC 833/MT. Die ersten Zentren sind ausgeliefert, und die Bandbreite an Ausstattung und Leistungsmerkmalen wurde erweitert.Jetzt werden bei den TWIN-Zentren beispielsweise verschiedene Spindelabstände angeboten und generell gibt es die Werkzeugschnittstellen HSK-A und Capto C5/C6. Die Innovationen, die man in der neuen 33er-Baureihe umgesetzt hat, sind richtungweisend, stand doch imVordergrund die effizientere Nutzung von Energieressourcen und Fläche bei höhererProduktivität. In der Umsetzung sieht das so aus: Da sind eine integrierte Automation unddie ergonomische wie Platz sparende Anordnung der gesamten Peripherie. Beides hilft, gut 40% an Produktionsfläche einzusparen. Mit einer neuen Abstimmung im Aufbau vonGrundgestell, Fahrständer und Werkzeugmagazin im Zusammenspiel mit den Antrieben hatman zusätzlich erreicht, dass bei der gleichen Antriebsleistung gut 50 % mehr anFräsleistung zur Verfügung steht. Das Polymerbetongrundgestell steht für hohe thermischeund mechanische Stabilität, was die 33er-Baureihe, zusammen mit der Stama eigenen 5-Achs-Torque-Technologie, in Sachen Präzision, Leistung und Dynamik Bestwerte erreichenlässt. 600er Twin – der Abstand, der schneller macht Zwei Spindeln, zwei Werkstücke – es sind Gehäuse, Ölwannen, Lenkrohre und auch anderegroße Werkstücke, die man auf einer Stama-Twin mit dem Spindelabstand a = 600 mmkomplett 5-achsig bearbeiten kann. Dabei bleibt man flexibel und ist schnell. Das gilt auchbei Mehrfachspannungen kleinerer Werkstücke, wie beispielsweise bei Radträgern. Hier greift das ‚2plus 4‘-Konzept: Bei der Bearbeitung von vier Werkstücken mit zwei Spindeln in einemArbeitszyklus erzielt man einen Stückkostenvorteil von 30 %. Weitere Vorteile der 600er-Twin-Zentren liegen in der einfachen Bedienung und hohen Stabilität durch einen robustenSpindelstock mit 2 fest eingebauten Frässpindeln. Große Werkstücke mit bis zu 600 mmLänge werden auf einer 600er Twin komplett in einer Aufspannung und mit doppelterProduktivität gefertigt. Auch positiv: Im Vergleich zur einspindligen Bearbeitung spart eine Stama-TWIN 40% an Energiekosten ein.Stama hat die Twin-Technologie 1980 zum ersten Mal auf einer EMO vorgestellt, und bisheute hat sie sich als führend in der doppelspindligen Bearbeitung positioniert. VerbesserteFertigungsmethoden bieten die Möglichkeit, Werkstücke auch vierspindlig wirtschaftlich zubearbeiten. Stamas aktuelle Erfahrung aus Gesprächen mit den Branchen Automotive undFluidtechnik ist direkt passend: Kunden, die mit den doppelspindligen Prozesslösungenumgehen können und das Potenzial auszuschöpfen wissen, überlegen, bestimmte zweispindlige Bearbeitungen demnächst vierspindlig zu machen. Mehr Ausbringung auf weniger Fläche zu erreichen ist ein wichtiger Faktor wettbewerbsfähiger Fertigungsstrategien. Zur EMO 2011 wird auch die neue Generation des 4-Spindel-Zentrums MC 531/TWIN2 Premiere haben – ganz im Zeichen von PEPS. W